Neuwagen schlucken mehr als angegeben

Kraftstoff Neuwagen schlucken mehr als angegeben

Thomas Brummer
von Thomas Brummer
06.11.2017
Auf einen Blick
  • Die angegebenen Verbrauchswerte von Neuwagen sind meist realitätsfern.

  • Umweltschützer werfen Politik mangelnde Sensibilität für das Thema vor.

  • Eine transparente Sparmöglichkeit ist der Wechsel der Kfz-Versicherung.
Artikelbewertung
Teilen
Schrift

Sie kommen nie an den angepriesenen Verbrauchswert Ihres Autos hin? Vergessen Sie es. Denn das ist vielfach gar nicht möglich. Nach einer aktuellen ICCT-Studie (International Council on Clean Transportation) liegt die Diskrepanz bei Neufahrzeugen bei rund 42 Prozent. Wer jetzt denkt, dass in Zeiten des Diesel-Abgasskandals die Kluft von angegebener Spritmenge zum tatsächlichen Verbrauch kleiner wird, täuscht sich. Tricks der Autobauer führen nach Ansicht der Deutschen Umwelthilfe (DUH) zu immer größeren Differenzen zwischen Normangaben und realem Kraftstoffverbrauch. "Die in Regierungsverantwortung stehenden Politiker schauen dem Treiben der Autohersteller schon viel zu lange tatenlos zu", sagt Barbara Metz, Stellvertretende DUH-Bundesgeschäftsführerin. Bei offensichtlich fehlerhaften Angaben müsse man behördliche Nachmessungen von Bestandsfahrzeugen veranlassen und zu hohe Abweichungen sanktionieren, um somit Klima, Verbraucher und den Steuersäckel zu schützen.

Biallo-Tipp

Lesen Sie hierzu mehr in unserem Ratgeber zum Thema Kfz-Versicherungswechsel.

Nicht nur aus Umweltsicht sollten Verkehrsteilnehmer auf einen moderaten Verbrauch achten. Auch der Geldbeutel wird es danken. Es gibt eine weitere Stellschraube, an der preisbewusste Autofahrer drehen können. Der Wechsel zur einer günstigen Kfz-Versicherung. Der Vorteil: Im Gegensatz zu den meist eher theoretischen Abgaswerten, ist der Vergleich von Kfz-Versicherungen sehr transparent und einfach.

Der Wechsel lohnt sich

Sehen Sie anhand eines Rechenbeispiels, welche jährliche Ersparnis durch den Wechsel zu einer günstigen Kfz-Versicherung möglich ist:

Ein 32-jähriger Frankfurter fährt einen BMW 320i (Baujahr 2011). Seine jährliche Laufleistung beträgt 10.000 Kilometer. Derzeit ist er in Schadensfreiheitsklasse fünf eingestuft. Für das Auto wünscht er die gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung sowie darüber hinaus Vollkaskoschutz. WGV, Axa und Europa bieten in dieser Konstellation bereits für weniger als 885 Euro im Jahr Policen an. Zum Vergleich: Durchschnittlich kosten Versicherungen im Beispielfall 1.269 Euro. Der teuerste Tarif ist mit 1.810 Euro sogar mehr als doppelt so teuer.

Sie interessieren sich für die Themen Versicherung und Mobilität? Dann abonnieren Sie den kostenlosen Biallo-Newsletter.

Bitte geben Sie eine korrekte E-Mail Adresse ein
3
 
Anbieter
Monatliche Rate
eff. Zins
p.a.
mtl. Rate
 
1.
441,04
2,85%
bonitätsabh.
441,04
2.
441,90
2,95%
2,45% - 2,95%
441,90
3.
442,24
2,99%
0,97% - 2,99%
442,24
Darlehensbetrag 20.000 €, Laufzeit 48 Monate
Ihre Meinung ist uns wichtig
Thomas Brummer
Thomas Brummer
Redakteur
Jetzt Artikel bewerten
E-Mail an den Autor
Thomas Brummer
Thomas Brummer

Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Seit Januar 2014 ist er bei biallo.de und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

E-Mail an den Autor
Artikelbewertung
Teilen
Drucken
Zur Startseite
Thomas Brummer
Thomas Brummer

Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Seit Januar 2014 ist er bei biallo.de und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

E-Mail an den Autor
Newsletter
Keine News mehr verpassen
Bitte geben Sie eine korrekte E-Mail Adresse ein:

Regeln für das Schreiben von Kommentaren:

  1. Kommentieren Sie sachlich und ohne persönliche Angriffe.
  2. Verfassen Sie keine Beiträge mit strafbarem, diskriminierendem, rassistischem, anstößigem, beleidigendem oder kommerziellem Inhalt und verweisen Sie nicht auf Seiten mit solchem Inhalt.
  3. Stellen Sie weder zu lange Texte noch Bilder ein, außer, wenn es unbedingt nötig ist.
  4. Veröffentlichen Sie keine personenbezogenen Daten Dritter, wie Namen, Adressen, Telefonnummern oder E-Mail-Adressen.
  5. Wenn Sie persönliche Mitteilungen oder Texte anderer Verfasser einstellen oder Kommentare anderweitig veröffentlichen möchten, beachten Sie die Rechte Dritter. Bei einer Verletzung dieser Rechte (z.B. Persönlichkeitsrecht, Urheberrecht, Datenschutz) haften Sie.
  6. Sie haben die Möglichkeit, Ihren Benutzernamen frei zu wählen. Sie sollten aber im eigenen Interesse markenrechtlich geschützte Namen vermeiden.

Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de