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Auf einen Blick
  • Finanzämter in Nordrhein-Westfalen wehren sich dagegen, Zinsen für Einlagen zahlen zu müssen. Millionen Verbraucher müssend ihre Steuer auf ein anderes Konto überweisen.
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Es ist ein sehr großer Kunde, der sein Geld abzieht. Alle Kölner Finanzämter haben ihre Konten bei der Sparkasse Köln-Bonn gekündigt. Auch das Finanzamt Bonn Außenstadt hat durchblicken lassen, seine Einlagen von dem Geldhaus abzuziehen.

Die Vorgabe kommt von oben. Die Finanzverwaltung Nordrhein-Westfalen wolle "unnötige Verwaltungskosten" vermeiden, deshalb werde man "künftig ausschließlich die kostenlosen Seviceleistungen der Bundesbank nutzen", erklärt die Oberfinanzdirektion gegenüber dem Kölner Stadtanzeiger.

Hintergrund: Seit Mai erhebt die Sparkasse Köln-Bonn ein Verwahrentgelt von minus 0,4 Prozent. Betroffen sind Kunden mit Guthaben in Höhe von mehreren Millionen Euro.

Der Fiskus in Köln wechselt seine Konten bereits Ende Juli. Verbraucher seien bisher von den Ämtern noch nicht informiert worden, heißt es. Auf alle, die ihre Steuern nicht per Bankeinzug begleichen, kommt bürokratischer Aufwand zu. (mfi)

Über den Autor biallo

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