NFC-Technologie: Bequem – und sicher?

Kontaktlos Bezahlen NFC-Technologie: Bequem – und sicher?

Max Geißler
von Max Geißler
29.03.2018
Auf einen Blick
  • In vielen Supermärkten und Warenhäusern können Kunden per Geldkarte oder Smartphone kontaktlos bezahlen.

  • Bisher können mit der NFC-Technik aber nur Kleinbeträge bis 25 Euro kontaktlos beglichen werden. In Ausnahmefällen sind Beträge bis 50 Euro möglich.

  • Verbraucherschützer warnen vor den Sicherheitsrisiken. Auch Langfinger können mit den Geldkarten mühelos shoppen gehen.
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Einfach an der Kasse vorbeigehen und schon ist der Einkauf bezahlt. Klingt nach Zukunftsmusik – ist es aber nicht. In vielen Supermärkten und Warenhäusern ist das kontaktlose Bezahlen längst möglich. Und die dazu notwendige Technik haben die meisten Verbraucher auch schon in ihrer Geldbörse: eine Giro- oder Kreditkarte, die mit einem Funkchip ausgestattet ist. Wer die moderne Plastikkarte noch nicht hat, bekommt sie turnusmäßig beim nächsten Kartentausch.

Banken, Sparkassen und Kreditkartenanbieter statten seit geraumer Zeit ihr gesamtes Kartensortiment mit der modernen Technik aus. Händler, Restaurants und Tankstellen ziehen mit entsprechenden Lesegeräten nach.

Was bedeutet das für Verbraucher? Welche Vorteile hat die neue Kartengeneration und welche Risiken sind damit verbunden? Wie funktioniert das kontaktlose Bezahlen und was muss ich als Verbraucher dabei beachten?

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1. Wie funktioniert kontaktloses Bezahlen?

Voraussetzung für das kontaktlose Bezahlen ist eine entsprechend ausgestattete Geldkarte oder ein Smartphone. Folgende Bank- und Kreditkarten sind oder werden von Kreditinstituten derzeit mit Funktechnik ausgestattet:

  • Girocard
  • Sparkassen-Card
  • Visa-Card
  • Mastercard
  • American Express

Die meisten Banken sind mitten in der Umstellung auf das neue System. Einzelne Institute starten demnächst mit bestimmten Karten die Umstellung. So ist beispielsweise die DKB-Visa-Card bereits mit neuer NFC-Technik ausgestattet, die Umstellung der DKB-Girokarten beginnt ab April dieses Jahres.

Mitten in der Umstellung befinden sich auch die Sparda-Banken. "Unsere Kreditkarten werden bereits seit 2012 mit NFC-Technik ausgestattet, die Girocard zieht ab 1.10.2018 nach", informiert Isabelle Drexler vom Verband der Sparda-Banken.

Auch mit dem Smartphone und eingebauter Übertragungstechnik funktioniert der kontaktlose Geldübertrag – bislang wird die Technik aber kaum genutzt.

1a. Technischer Ablauf

Im Gegensatz zur klassischen Kartenzahlung schiebt man die Plastikkarten mit Funktechnik nicht mehr in das Lesegerät am Kassenterminal ein. "Verbraucher halten ihre Karte einfach vor das Lesegerät und begleichen so in Sekundenschnelle ihre Rechnung", erklärt Pressesprecher Alexander Baumgart von der ING-Diba.

Die erforderlichen Transaktionsdaten wie IBAN, Kartennummer, Gültigkeitsdatum und der zu zahlende Betrag werden mittels Near Field Communication (NFC) zwischen Karte und Kassenterminal ausgetauscht. Bei der NFC-Technik handelt es sich um einen internationalen Übertragungsstandard zum Austausch von Daten über kurze Entfernungen. Der Datenaustausch erfolgt per Funk.

Wichtig ist, dass die Geldkarte nah an das Lesegerät gehalten wird. "Der Kartenabstand darf nicht mehr als vier Zentimeter betragen", betont Baumgart. Ein kurzes Piepen oder ein optisches Signal bestätigen die Zahlung und das Geld wird vom hinterlegten Giro- oder Kreditkartenkonto abgebucht.

Achtung: Manche Geldkarten müssen vorab aufgeladen werden. Sie gilt zum Beispiel für:

Prepaid-Karten: Sogenannte Prepaid-Karten, also Karten, die nur auf Guthabenbasis funktionieren, müssen vor dem Einkauf mit einem Guthaben ausgestattet sein. Da man diese Geldkarten nicht überziehen kann, müssen Karteninhaber stets auf ausreichendes Guthaben achten.

Karten mit Geldchip: Das Gleiche gilt für Bankkarten mit Geldchip, wie etwa der Sparkassen-Card. Auch hier müssen Sie vorab Geld auf den Chip einzahlen.

1b. Woran erkenne ich, ob ich kontaktlos bezahlen kann?

Funkfähige Bezahlkarten sind mit einem Funkwellen-Symbol gekennzeichnet. Verfügt Ihre Giro- oder Kreditkarte über dieses Symbol, dann können Sie damit kontaktlos bezahlen. Neu ausgegebene Bankkarten von Sparkassen, Direktbanken und privaten Geschäftsbanken verfügen alle über diese Technik. Auch neue Kreditkarten von Mastercard oder Visa sind damit ausgestattet.

Voraussetzung für das Bezahlen per Funk ist außerdem, dass der Händler, Supermarkt oder die Tankstelle über ein NFC-fähiges Lesegerät verfügt. Ob dies der Fall ist, erkennen Sie am gleichartigen Funkwellensymbol am Bezahlterminal.

Sind die Voraussetzungen gegeben, steht dem Bezahlen im Vorbeigehen nichts im Weg.

Bislang können aber nur Kleinbeträge bis 25 Euro kontaktlos beglichen werden, in Ausnahmefällen auch bis 50 Euro. Bei größeren Summen sind aus Sicherheitsgründen weiterhin PIN-Eingabe oder Unterschrift erforderlich.

3
 
Karte
Anbieter
Jahresgeb.
Sollzinssatz
 
1.
VisaCard
0,00
6,9%
2.
comdirect VISA-Karte
0,00
6,5%
3.
VISA Card
0,00
6,99%
Jahresumsatz 2.000

1c. Spezialfall: Sparkassen-Card

Viele Bankkunden in Deutschland sind Besitzer einer Sparkassen-Card. Dabei handelt es sich, wie bereits erwähnt um eine Prepaid-Karte, die mit einem aufladbaren Chip ausgestattet ist. Dieser ermöglicht das kontaktlose Bezahlen. Bis zu 200 Euro kann man auf die Karte aufladen. Dies geschieht wahlweise direkt beim Händler, am Geldautomaten oder zu Hause am PC mit einem Chipkartenleser (über www.geldkarte.de). Außerdem an speziellen Ladeterminals, zum Beispiel im Fußballstadion (gegen Bargeld) oder mit der Banking-App "Sparkasse".

Ist das Guthaben aufgebraucht, füllt man den Chip wieder auf – oder nutzt das automatische Laden: Immer, wenn das Guthaben für die aktuelle Zahlung nicht mehr ausreicht, wird der Chip direkt am Händlerterminal aufgeladen. Maximal einmal pro Kalendertag. Den Ladebetrag – zwischen 20 und 50 Euro – legen Sie selbst fest.

Tipp: Für das automatische Laden erteilen Sie Ihrer Sparkasse einen Ladeauftrag – in der Filiale oder online.

2. Vorteile und Risiken

Kreditwirtschaft und Händler argumentieren, dass durch den kontaktlosen Dienst das Bezahlen im Geschäft schneller und bequemer wird. Da man kein Kleingeld mehr suchen muss und häufig auch keine PIN-Eingabe mehr nötig ist. Doch das ist längst nicht alles. Die neue Funktechnik bietet viele weitere Vorteile, wie in der folgenden Tabelle dargestellt.

Wo Licht ist, ist aber bekanntlich auch Schatten. So erkennen die Verbraucherzentralen in der NFC-Technik etliche Schwachstellen und Risiken für Verbraucher. So würden Verbraucher bei Bargeld in der Geldbörse - je nach Gewohnheit - leichter den Überblick behalten als mit einer allzeit abbuchungsbereiten Funkkarte, mit der man quasi fix im Vorbeigehen seine Rechnung begleicht.

Vorteile

Bequemes Bezahlen

Beim kontaktlosen Zahlen mit Kredit- oder Girokarte entfällt das Suchen nach Scheinen und Münzen. Einfache Bezahlung bei Kleinbeträgen, da keine PIN-Eingabe oder Unterschrift erforderlich ist.

Schnelle, einfache Abwicklung

Kurze Wartezeiten an der Kasse, denn der Bezahlvorgang ist einfach und dauert nur Sekunden.

Hygienisch und sicher

Die Geldkarte wird nicht aus der Hand gegeben. Die Gefahr, dass man die Karte im Lesegerät vergisst, ist damit gebannt. Zudem ist das Verfahren hygienisch, da kein Fremder die Karte anfassen muss.

Geringes Risiko

Persönliche Daten wie Name oder Adresse werden nicht übertragen. Nur die für den Bezahlvorgang erforderlichen Daten werden ausgetauscht.

Nachteile

Erschwerter Überblick über Kontostand

Wird das Girokonto von mehreren Nutzern gleichzeitig mit Funkkarte genutzt, kann man durch die Vielzahl möglicher Abbuchungen schnell den Kontostand aus den Augen verlieren.

Kein Diebstahlschutz

Bei Verlust oder Diebstahl der Karte können Ganoven mühelos - wenn auch nur mit Kleinbeträgen - shoppen gehen.

Datenklau

Professionelle Betrüger können mit speziellen Lesegeräten das Konto abräumen.

Gläserner Kunde

Beim kontaktlosen Zahlen hinterlassen Kunden digitale Spuren. Das erlaubt es Händlern, Bewegungs- und Konsumprofile zu erstellen. Verbraucher werden noch häufiger zielgerichtete Werbung und auf Sie zugeschnittene Angebote erhalten.

2a. Risikoschutz

Banken und Händler sind von der Sicherheit des Systems überzeugt: "Bei größerer Entfernung zwischen Karte und Lesegerät erfolgt keine Abbuchung, das gleiche gilt, wenn das Kassenterminal mehrere Karten zugleich erkennt", informieren zum Beispiel die PSD Banken auf ihrer Internetseite.

Außerdem erfolgt die Datenübertragung nicht automatisch. Vor jeder Abbuchung muss das Terminal vom Kassierer aktiviert und der entsprechende Betrag vorgegeben werden. Zahlungen quasi "im Vorbeigehen" oder in unberechtigter Höhe sind somit ausgeschlossen.

Trotzdem besteht die Möglichkeit, dass die Funkkarten von Ganoven mit der gleichen NFC-Technik ausgelesen werden, wie dies am Kassenterminal geschieht. Im dichten Gedränge in Bus oder Bahn erscheint dieses Szenario durchaus realistisch.

Funkwellen blockieren: Wer sich dagegen schützen will, der kann dem Rat von Frank-Christian Pauli vom Verbraucherzentrale Bundesverband folgen und seine Karte "in spezielle, Schutzhüllen, die die Funkwellen blockieren" stecken. Solche Hüllen gibt es bei Banken und im Handel.

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Anbieter
Monatspreis
Dispozinsen
Jahrespreis
Girocard
 
1.
0,00
6,90%
0,00
2.
0,00
6,99%
0,00
3.
 0,00
7,43%
0,00
Geldeingang 1.000 €, niedrigster Kontostand 500 €

Eine Gefahr aber bleibt: Bei Verlust oder Diebstahl der Funkkarte können Fremde damit mühelos einkaufen gehen. "Bei Verlust sollte man die Karte daher schnellstmöglich sperren lassen", rät Verbraucherschützer Pauli, denn die Karten hätten die gleiche Qualität wie Bargeld. Das gilt insbesondere für Plastikkarten mit aufladbarem Geldchip. Hier ist es sinnvoll, keine Maximalbeträge aufzuladen, sondern hin und wieder eine kleine Summe. Denn ein Verlust von 20 oder 30 Euro schmerzt nicht so sehr wie ein Verlust von 200 Euro.

Wer seine Karten sperren möchte, findet die Kartensperrnummer seiner Bank meist auf der Rückseite der Karte aufgedruckt. Diese sollte man sich separat notieren.

Für alle Arten von Karten, zum Beispiel Kreditkarten, Giro-Karten oder Handykarten, gibt es seit 2005 auch eine kostenfreie zentrale Sperrrufnummer. Sie erreichen den Service 24 Stunden lang unter der Nummer:

Im Inland: 116 116

Vom Ausland: +49 116 116

Tageshöchstbeträge: Quasi als Diebstahlpuffer haben einige Banken Tages-Höchstsätze festgesetzt. So erlauben die PSD Banken nicht mehr als 100 Euro pro Tag mit der NFC-Funktion zu bezahlen.

Auch die Sparkassen-Card ist limitiert. Inhaber können zwar bis zu 200 Euro auf ihren Karten-Chip aufladen und damit kontaktlos bezahlen, zudem wird, wenn das automatische Ladeverfahren aktiviert ist – ohne Aufforderung frisches Geld am Händlerterminal nachgeschoben. Doch das geht nur einmal am Tag und auch nur für Beträge bis maximal 50 Euro.

Tipp: Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen sollten Sie die Umsätze Ihrer Bank- und Kreditkarten regelmäßig kontrollieren. Außerdem bieten manche Banken, z.B. Comdirect, an, dass der Kontoinhaber nach jeder Konto-Transaktion eine SMS erhält, die den Zahlbetrag ausweist. So erkennen Sie sofort, wenn eine unberechtigte Abbuchung vorliegt.

2b. NFC-Funktion ablehnen oder abschalten

Wer der Funktechnik nicht vertraut, kann weiterhin mit Bargeld bezahlen oder seine Girokarte in das Bezahlterminal an der Kasse einstecken. Manche Geldhäuser erlauben auch das Deaktivieren des Funkübertrags. So können Kunden der PSD Bank die NFC-Funktion problemlos am Geldautomaten selbst ausschalten.

Bei anderen Banken geht das nicht. Dies ist zum Beispiel bei der ING-Diba der Fall. "Wer nicht kontaktlos bezahlen möchte, kann die Funktion einfach ruhen lassen oder abwählen, informiert Pressesprecher Baumgart.

3. Fragen und Antworten

Was muss ich tun, um eine Bankkarte mit moderner NFC-Technik zu erhalten?

Im Prinzip nichts. Die Bank- oder Kreditkarte kommt automatisch mit dem nächsten Kartentausch. Wer bereits eher eine neue Karte haben möchte, der kann bei seiner Bank nachfragen.

Wie wird die Kontaktlos-Funktion aktiviert?

Die Funktion ist entweder bereits voreingestellt und damit von Anfang nutzbar, oder die Karte muss bei der ersten Nutzung zunächst in das Kartenlesegerät eingesteckt werden. Ab dem zweiten Einsatz steht dann die Kontaktlos-Funktion zur Verfügung. Dies ist zum Beispiel bei der Degussa Bank Kreditkarte der Fall.

Kann ich weiterhin – aus Sicherheitsgründen – mit PIN-Nummer oder Unterschrift zahlen?

Na­tür­lich kön­nen Sie auch künf­tig wie ge­wohnt be­zah­len, also Ihre Kar­te in das Kas­sen-Ter­mi­nal ein­ste­cken und Ihre PIN ein­ge­ben. Sie ha­ben bei je­der ein­zel­nen Zah­lung die Wahl.

Was kann ich tun, wenn das Kassensystem den kontaktlosen Bezahlvorgang verweigert?

Erscheint eine Negativmeldung, stecken Sie die Funkkarte einfach in das Kassenterminal und bestätigen die Zahlung mit Ihrer PIN-Nummer oder Ihrer Unterschrift.

Muss ich für den neuen Service extra zahlen?

Nein, das kontaktlose Bezahlen ist für Verbraucher kostenfrei.

Kann ein Betrag zweimal abgebucht werden?

Nein, das kann nicht passieren. Vor der Zahlung wird das Kassen-Terminal für den Überweisungsvorgang vom Kassierer vorbereitet. Das heißt: Der zu bezahlende Betrag wird im Vorfeld eingegeben. Berührt Ihre Karte das Lesegerät aus Versehen mehr als einmal, wird trotzdem nur ein Vorgang ausgelöst.

Was passiert, wenn ich zwei kontaktlose Karten bei mir trage?

Tragen Sie beide Karten zum Beispiel in Ihrer Brieftasche oder Geldbörse, sollten Sie nur die Karte herausnehmen, mit der Sie bezahlen möchten. Da Sie die Karte ganz nah an das Terminal halten müssen (vier Zentimeter oder weniger), wird keine Doppelzahlung ausgelöst. Eine Zahlung erfolgt nur nach eindeutiger Zuordnung der Karte.

Gibt es eine zusätzliche Sicherheitsüberprüfung?

Zur Sicherheit sind bestimmte Kontrollmechanismen für kontaktlose Transaktionen hinterlegt. Diese können beispielsweise dazu führen, dass Sie auch bei Beträgen unter 25 Euro teilweise nach der PIN gefragt werden. Dies hängt mit der Summe der bereits getätigten kontaktlosen Umsätze, der Anzahl der getätigten kontaktlosen Bezahlvorgänge und den im Terminal hinterlegten Limits zusammen.

Kann ich meine kontaktlose Karte auch im Ausland nutzen?

Ja, mit einer Kreditkarte ist das möglich. Hier können Bankkunden überall im Ausland, wo sie das Symbol mit den vier Funkwellen sehen, kontaktlos bezahlen. Das Limit beträgt auch hier je nach Währung ca. 25 Euro.

Meine Karte funktioniert nicht mehr. Wie erhalte ich eine Ersatzkarte?

Rufen Sie einfach bei Ihrer Bank an. Dort können Sie problemlos eine neue Karte bestellen. Funktioniert nur das kontaktlose Bezahlen nicht, können Sie bis zum Erhalt der neuen Karte weiterhin mit Chip und PIN bezahlen.

4. Bezahlen mit dem Smartphone

Kontaktlos zahlen per Smartphone oder Tablet ist sowohl im Handel als auch beim Online-Shopping möglich. Beim mobilen Bezahlen wird der Bezahlvorgang durch ein mobiles Endgerät elektronisch ausgelöst, zum Beispiel über die bereits vorgestellte NFC-Technik oder über QR Codes (Quick Response Codes).

Bei der NFC-Technik halten Sie das Smartphone genauso in geringem Abstand (bis zu vier Zentimeter) an das entsprechende Zahlterminal wie bei der Kartenzahlung. Innerhalb dieses Nahbereichs erfolgt der Datenaustausch und der Betrag wird beglichen. Die Abrechnung beim Smartphone erfolgt über eine App, auf der Sie die Zahlungsmöglichkeit (Kredit- oder Giro-Karte) vorher hinterlegt haben müssen. Alternativ gibt es auch Bezahl-Apps mit Prepaid-Prinzip.

4a. Bezahlen mit QR-Codes

QR-Codes sind Barcodes, in denen Zahlungsdaten hinterlegt sind. Dazu muss man vorab eine entsprechende Software (App) auf sein Telefon herunterladen und die Zahlungs- sowie bestimmte Registrierungsdaten eingeben.

Der Bezahl-Code wird auf einer Rechnung oder an der Kasse gescannt und der Betrag beispielsweise per SEPA-Lastschrift oder vom Paypal-Konto abgebucht. Um den Bezahlvorgang auszulösen, braucht das Smartphone aber zwingend einen Internetzugang.

Apps zum kontaktlosen Bezahlen via Smartphone werden von verschiedenen Banken, von Supermärkten oder alternativen Zahlungsdienstleistern angeboten.

4b. Ausgewählte Anbieter im Überblick:

  • Vodafone Wallet: Dieser Dienst ist auch für Nichtkunden von Vodafone verfügbar. Hier können Sie sich die App herunterladen und müssen dann eine Bank- oder Kreditkarte zur Abrechnung hinzufügen. Vodafone-Kunden mit eigenem Vertrag brauchen nichts zu unternehmen. Prepaid-Kunden und Nichtkunden müssen lediglich einen NFC-Sticker am Akku anbringen – fertig! Weitere Informationen gibt es auf der Webseite von Vodafone.

  • Google Pay (vormals Android Pay): Google hat seine Bezahldienste unter der Marke "Google Pay" fusioniert. Die neue App ersetzt "Android Pay", steht aber in Deutschland noch nicht zur Verfügung. Wann es soweit ist, hat Google bislang noch nicht bekannt gegeben.

  • Samsung Pay: Wenn Sie ein Samsung-Smartphone besitzen, können Sie die App Samsung Pay verwenden. Nach einer kurzen Einrichtung und dem Hinzufügen Ihrer Bankkarte, können Sie direkt loslegen.
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nach dem Studium der Politikwissenschaft in München arbeitete ich als Redakteur im ökom-Verlag. Zeitgleich begann ich freiberuflich über Wirtschafts- und Finanzthemen für verschiedene Tageszeitungen zu schreiben. Über mehrere Lektoratsstellen in verschiedenen Bucherverlagen (u.a. Meister Verlag, Gerling Akademie Verlag) kam ich 1998 zu biallo.de.

Für das Finanzportal bearbeite ich seither die Themen Geldanlage, Vorsorge, Immobilien und Steuern. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschienen die Biallo-Bücher: „Immobilienfinanzierung“ und „Tages- und Festgeld“. 2006 veröffentliche ich das Fachbuch: „Börse für jedermann“ (Linde Verlag, Wien).

Darüber hinaus berichte ich regelmäßig in Tageszeitungen über Finanz- und Wirtschaftsthemen, u.a. für Süddeutsche Zeitung, Münchner Merkur, Westdeutsche Zeitung, Kölner Stadtanzeiger, Ruhrnachrichten und Badische Zeitung.

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nach dem Studium der Politikwissenschaft in München arbeitete ich als Redakteur im ökom-Verlag. Zeitgleich begann ich freiberuflich über Wirtschafts- und Finanzthemen für verschiedene Tageszeitungen zu schreiben. Über mehrere Lektoratsstellen in verschiedenen Bucherverlagen (u.a. Meister Verlag, Gerling Akademie Verlag) kam ich 1998 zu biallo.de.

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Darüber hinaus berichte ich regelmäßig in Tageszeitungen über Finanz- und Wirtschaftsthemen, u.a. für Süddeutsche Zeitung, Münchner Merkur, Westdeutsche Zeitung, Kölner Stadtanzeiger, Ruhrnachrichten und Badische Zeitung.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de