Auf einen Blick
  • Ist die Sparkassen-Gruppe mit Payback im Gespräch?

  • Es soll eine Kooperation denkbar sein, bei der die Sparkassen-Karte  gleichzeitig zum Punktesammeln eingesetzt werden kann.
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Normalerweise ist das Girokonto der Sparkassen nicht das Beste. Zu hohe Kontoführungsgebühren und andere Kosten machen das Konto bei den roten Banken für viele unattraktiv. Doch demnächst könnte sich etwas ändern. Gerade jetzt, wo viele Verbraucherinnen und Verbraucher ans Sparen denken, könnte die Sparkassen Gruppe einen echten Coup landen.

 

Kooperation mit Payback geplant

Mit Payback holen sich die Sparkassen, so der Deal zustande kommt, das kundenstärkste deutsche Bonus-Programm an Bord. Medienberichten zufolge soll es dann möglich sein, dass die Kundinnen und Kunden der Sparkasse mit ihrer roten Sparkassen-Card (Girocard) oder der Sparkassen-App Payback-Punkte sammeln. Eine zusätzliche Payback-Karte wäre dann nicht mehr nötig.

Ihre gesammelten Punkte, egal ob mit Payback-Karte, Amex-Kreditkarte oder zukünftig vielleicht der Sparkassen-Card, wandeln Sie bei Payback nach Bedarf in Prämien oder Wertgutscheine um. Sparpotenzial hätte die Aktion allemal.

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Sparen mit nur einer Karte

Der Vorteil dieses Konzeptes liegt klar auf der Hand. Bei jedem Einkauf bei einem Payback-Partner, bei dem die Girocard eingesetzt wird, werden dann auch Punkte auf das Payback-Konto gesammelt. Alternativ ist auch denkbar, dass die Punkte über eine Wallet oder die Banking-App gesammelt werden. Fraglich ist, ob die Sparkassen-Kooperation die Punkte generell bei jedem Einkauf mit der Girocard gutschreibt, so wie das bei der Payback-Karte von American Express der Fall ist. Die geplante Zusammenarbeit hätte in jedem Fall ordentlich Gewicht. Nach einem Bericht der Sparkassen-Gruppe von 2021 haben diese rund 50 Millionen Kunden, die Zugang zu allen Finanzdienstleistungen haben. Payback hat nach eigenen Angaben derzeit 31 Millionen aktive Kunden in Deutschland. Aktuell gibt es laut Medienberichten eine Absichtserklärung beider Parteien, aber noch keine finale Entscheidung.

Mit der Kreditkarte von American Express hat Payback schon den Versuch gestartet, Kundinnen und Kunden dazu zu animieren, bei jedem Einkauf Payback-Punkte zu sammeln. Mit der derzeit kostenlosen Kreditkarte sammeln Sie bei Payback-Partnern gleich doppelt Punkte. Die neue Sparkassenkarte könnte in Konkurrenz zu der Kreditkarte treten.

Für die Sparkassen und Payback wäre das Geschäft sicher lukrativ. Denn das Streuen der Karte in die breite Masse lassen sich die Sparkassen bestimmt einiges kosten. Aber auch Payback würde vom Deal profitieren. Allerdings könnte der datenhungrige Partner Payback zum Problem werden. Denn Datenschutz ist ein sensibles Thema und Payback wertet nun einmal das Konsumverhalten der Verbraucherinnen und Verbraucher aus.

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Franziska Baum

Bereits in ihrer Schulzeit war sie für die Jugendredaktion der Sächsischen Zeitung tätig. Nach ihrem Germanistik-Studium in Dresden sammelte sie weitere Erfahrungen als Online-Redakteurin bei führenden Technik-Magazinen und später im Verbraucherschutz. Seit 2016 war sie als Redakteurin am Aufbau des Onlineportals verbraucherschutz.com (früher onlinewarnungen.de) beteiligt. Dort betreute sie unter anderem den Social Media Bereich, plante und verfasste eigene Tipps, News und Anleitungen zu aktuellen Themen. Durch diese Arbeit hat sie sich ein ausgeprägtes Wissen im Bereich Verbraucherschutz angeeignet, welches sie bei biallo.de ebenso einbringt wie ihr Wissen im Social Media Bereich.

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