Auf einen Blick
  • Das Berliner Fintech Vantik ist in Schieflage geraten. Der Grund: eine geplatzte Finanzierungsrunde.

  • Das Unternehmen bietet mit der „Vantikcard“ eine Debitkarte ohne Jahresgebühren an. Mit dem speziellen Cashback-Programm sollen Kundinnen und Kunden für die Altersvorsorge sparen.

  • Das Fintech gibt sich kämpferisch und möchte weitermachen. Doch wie sollen Kundinnen und Kunden jetzt reagieren?
* Anzeige: Mit Sternchen (*) gekennzeichnete Links sind Werbelinks. Wenn Sie auf so einen Link klicken, etwas kaufen oder abschließen, erhalten wir eine Provision. Für Sie ergeben sich keine Mehrkosten und Sie unterstützen unsere Arbeit.

Das Berliner Start-up Vantik ist pleite, wie das Online-Magazin „deutsche-startups.de“ berichtet. Der Grund ist eine geplatzte Finanzierungsrunde. Daher reichen die Einnahmen nicht aus, um die laufenden Kosten zu decken. Jetzt hat das Unternehmen einen vorläufigen Insolvenzantrag gestellt. Doch die Berliner wollen weitermachen und zeigen sich kämpferisch: „Unsere Mission ist noch nicht zu Ende“, so der Geschäftsführer Til Klein. Doch wie sollen Kundinnen und Kunden jetzt reagieren?

Attraktive Investmentchancen außerhalb der Börse

Crowdinvesting ist ein etabliertes Werkzeug für einen direkten Zugang zu (noch) nicht börsen-gelisteten Unternehmen. Bei Invesdor bestimmen Sie selbst, wo ihr Geld für Sie arbeitet. Zur Auswahl stehen sowohl junge, wachsende Start-ups als auch etablierte kleine und mittelständische Unternehmen. Anleger können dabei bereits mit kleinen Beträgen ab 250 Euro vom Erfolg der Unternehmen profitieren – ohne Kosten.  AKTION: Als Neukunde erhalten Sie dabei sogar einen Bonus in Höhe von 50 Euro auf Ihr Erstinvestment!
Anzeige
 

Innovative Altersvorsorge mit Cashback

Das Unternehmen bietet eine kostenlose Debitkarte von Mastercard ohne eine Jahresgebühr an. Das Besondere: Anders als bei herkömmlichen Karten, gibt es bei jedem Einkauf ein Prozent Cashback, der automatisch in einen eigenen Vantik-Fonds investiert wird. Das Geld soll damit für die Altersvorsorge für Kundinnen und Kunden gespart werden. 

 

Der Geschäftsbetrieb wird fortgesetzt

Vorerst ändert sich für die rund 20.000 Nutzerinnen und Nutzer nicht viel. Sie können laut Vantik die Mastercard weiterhin ganz normal nutzen. Allerdings wird vorläufig kein Cashback mehr gezahlt. „Wir arbeiten aber schon mit Hochdruck an einer Investorenlösung, sodass wir zukünftig wieder Cashback zahlen beziehungsweise gegebenenfalls sogar noch nicht umgewandeltes Cashback nachzahlen können“, teilt das Unternehmen mit. Doch damit das klappt, brauchen die Berliner dringend neue Investoren, was in der aktuellen Situation alles andere als einfach sein dürfte. Denn durch die steigenden Zinsen agieren viele Investoren deutlich vorsichtiger und meiden solche riskanten Investments.

Für den Ernstfall: Ist alles Wichtige in Ihrem Notfallordner?

Einen Notfallordner anzulegen ist lästig, aber unerlässlich für jeden Haushalt. In unserem ausführlichen Ratgeber „So haben Sie wichtige Dokumente immer griffbereit“ verraten wir Ihnen, welche Unterlagen unbedingt hineingehören. Bei Notfallordner-profi.de erhalten Sie zum Preis von 25 Euro ein hilfreiches Ordnungssystem, sämtliche wichtigen Vorsorgedokumente sowie umfassende Informationen, die im Notfall für Angehörige und Vertrauenspersonen wichtig sind.  Jetzt Notfallordner bestellen!
Anzeige
 

Was passiert, wenn Kunden kündigen?

Kunden können zwar jederzeit kündigen, doch dann geht der Anspruch auf das bisher gesammelte Cashback verloren. Wer über die Vantik-App (Pink) gespart habe, könne sich das Geld über die App auszahlen lassen, heißt es auf der Webseite von Vantik. Dann werden die Fondsanteile verkauft und dem Referenzkonto innerhalb zehn Tagen gutgeschrieben.

 

Reichlich Alternativen am Markt

Wer sich für eine Kündigung entscheidet, finden eine Vielzahl an Alternativen. Neben den gut 32 kostenlosen Girokonten gibt es auch etliche andere Fintechs, wie zum Beispiel UnitPlus oder Nuri, die mit innovativen Bankdienstleistungen aufwarten können.

Teilen:
Über den Autor Kevin Schwarzinger
Jahrgang 1988, studierte Geschichte und Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und war währenddessen bereits als Werkstudent bei biallo.de angestellt. Seit 2016 ist er Mitglied der Redaktion und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.
Beliebte Artikel