Internationale Überweisungen

Was die Bundesbank von Ihnen wissen will

Update: 18.07.2017
Ines Baur
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Auf einen Blick
  • Grenzüberschreitende Überweisungen ab einer Höhe von 12.500 Euro müssen bei der Bundesbank gemeldet werden.
Wer Geld aus dem Ausland überwiesen erhält, muss dies ab einem Betrag von 12.500 Euro bei der Bundesbank melden.
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"AWV-Meldepflicht beachten Hotline Bundesbank". Haben Sie diesen Text schon mal unter einer Transaktion auf Ihrem Kontoauszug gesehen? Keine Sorge, Sie sind auf keiner schwarzen Liste der Steuerfahndung gelandet. Die Aufforderung steht in der Regel auf dem Kontoauszug bei Bankgeschäften mit dem Ausland, also zum Beispiel Auslandsüberweisungen. Sie stützt sich auf die "Außenwirtschaftsverorndung".

Die Meldungen nutzt die Bundesbank für statistische Zwecke. "Die grenzüberschreitenden Zahlungsmeldungen dienen der Erstellung der Zahlungsbilanz der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Währungsunion", heißt es. 

Seit September 2013 sind grundsätzlich alle außenwirtschaftlichen Meldungen von Unternehmen, Banken, öffentlichen Stellen und Privatpersonen direkt bei der Deutschen Bundesbank einzureichen. Die Meldepflicht ist geregelt in Paragraph 11 Außenwirtschaftsgesetz (AWG). Namen von Privatpersonen werden in der Statistik nicht veröffentlicht.

Grundsätzlich gilt: Meldepflichtig sind nur Transaktionen, die einen Betrag von 12.500 Euro überschreiten. Verbraucher, die eine entsprechendeTransaktion nicht angeben, drohen nicht unbedingt Konsequenzen. Nach Angaben der Bundesbank unterliegen Privatpersonen keiner speziellen Prüfung. Wer allerdings eine hohe Überweisung verschweigt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Und diese kann mit einer Geldbuße bis zu 30.000 Euro geahndet werden.  

Lesen Sie auch: Informationen über die Meldepflicht der Deutschen Bundesbank.




  Ines Baur


 

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