Geld und Papiere futsch

Urlaub Geld und Papiere futsch

Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)
von Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)
03.08.2017
Auf einen Blick
  • Bereits vor und während der Reise gibt es ein Paar Kniffe, die Ganoven bei der Arbeit stören.

  • Im Schadensfall ist eine Hausratversicherung und schnelles Handeln vorteilhaft.
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Reisende sollten Wertgegenstände am Urlaubsort sorgfältig verwahren. Bei Ausflügen gilt es, Portemonnaie und Kamera möglichst dicht am Körper zu tragen. Im Brustbeutel ist Geld deutlich besser aufgehoben als im Rucksack. Hotels bieten – teilweise gegen eine kleine Gebühr – Safes an. Sollte dennoch Schmuck aus dem Safe gestohlen werden, stehen Opfer bei der Versicherung besser da, als wenn die Goldkette offen auf dem Tisch lag.

Eine Reisegepäckversicherung ist meist nicht sinnvoll. Doch was viele nicht wissen: Hausratversicherungen, die 1992 oder danach abgeschlossen wurden, springen bei Diebstählen im Ausland ein. Das Reisegepäck ist mit bis zu 10.000 Euro versichert. Einfacher Diebstahl aus dem Zimmer oder auf der Straße ist nicht versichert. Raub oder Einbruchdiebstahl sind versichert. Beim Auto wird es kompliziert: Auf offener Straße ist der Aufbruch nur versichert, wenn es eine entsprechende Klausel gibt. Im Parkhaus ist es rechtlich der Aufbruch eines verschlossenen Gehäuses in einem Raum. Das ist auch im Rahmen der normalen Hausratversicherung abgesichert. Wer jedoch Gegenstände offen liegen lässt, kann Pech haben. Der Abschluss einer Reisegepäckversicherung ist nach Angaben der Verbraucherzentrale Hamburg meist überflüssig, zumal sie Versicherten im Schadensfall oft unterstelle, sie hätten auf ihr Gepäck nicht sorgsam genug aufgepasst.

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Wie reagieren Betroffene?

Im Portemonnaie sind meist auch wichtige Bankkarten wie Kedit- oder Girokarte. Nach einem Diebstahl sollten diese umgehend gesperrt werden. Unter der Telefonnummer 0049 116 116 können Verbraucher dies rund um die Uhr veranlassen. Wichtig: Sie sollten sich bereits zuhause ihre Kontonummer aufschreiben. Ob Ihre Bank – wie die allermeisten Geldhäuser – beim zentralen Sperrnotruf 116 116 mitmacht, können Sie unter www.sperr-notruf.de prüfen. Auch ein gestohlenes Smartphone sollten Urlauber vom Betreiber umgehend sperren lassen. Der nächste Schritt ist der Gang zur Polizei. Zudem muss der Hausratversicherer informiert werden. Über Anbieter wie Western Union oder Moneygram können sich Geschädigte zumindest für die Zeit des Urlaubs finanziell aushelfen lassen. Gegen eine Gebühr können sie sich von Bekannten in Deutschland Bargeld schicken lassen.

Was gilt beim Verlust des Reisepasses?

Wer seinen Pass im Ausland verloren hat, sollte den Verlust auch vor Ort sofort bei der Polizei melden. Mit der schriftlichen Verlust- oder Diebstahlanzeige kann man zwar in der Regel nach Deutschland wieder einreisen, aber möglicherweise wird man von der Fluggesellschaft abgelehnt. Es ist ratsam, sich bei der Fluggesellschaft zu erkundigen, ob eine Rückreise mit Verlust- oder Diebstahlanzeige möglich ist. Einen offiziellen Passersatz erhalten Betroffene indes bei der deutschen Auslandsvertretung. In Touristenhochburgen wie Antalya oder Mallorca gibt es solche Büros. Wer Kopien der Ausweisdokumente vorlegen kann, erhält den Ersatzausweis zur Ausreise oft schon am gleichen Tag.

Biallo-Tipp

Mit der richtigen Kreditkarte können Sie selbst im Ausland kostenlos Bargeld abheben. Weltweit gebührenfrei Geld ziehen können Sie mit der 1-Plus Visa Card der Santander Bank. Mit Einschränkungen ist die kostenlose Bargeldversorgung auch mit den Kreditkarten von DKB, ING-Diba und Consorsbank möglich. Die genannten Anbieter haben neben der gebührenfreien Kreditkarte außerdem ein kostenloses Girokonto anzubieten.

3
 
Karte
Anbieter
Jahresgeb.
Sollzinssatz
 
1.
VisaCard
0,00
6,9%
2.
comdirect VISA-Karte
0,00
6,5%
3.
VISA Card
0,00
6,99%
Jahresumsatz 2.000
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Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)
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Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Von Januar 2014 bis Januar 2018 war er bei biallo.de und verfasste dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publizierte er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Von Januar 2014 bis Januar 2018 war er bei biallo.de und verfasste dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publizierte er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de