Urlaub im Ausland Wo ist der Euro noch was wert?

Max Geißler
von Max Geißler
29.07.2015
Auf einen Blick

Hotel, Restaurant, Shopping – der schwache Euro kann die Kosten eines Auslandsurlaubs erheblich verteuern. Welche Länder sind noch günstig?

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In den letzten drei Jahren hat der Euro gegenüber dem Dollar mehr als zehn Prozent eingebüßt – Reisen in die USA oder Kanada sind somit deutlich teurer geworden. Auch die Schweiz ist traditionell ein Hochpreisland. Laut Deutschem Bankenverband hat ein Euro dort aktuell nur eine Kaufkraft von 62 Cent. Besser sieht es in anderen Nachbarländern aus. In Italien liegt das Preisniveau auf gleichem Niveau wie in hierzulande, in Österreich und Frankreich nur leicht darüber.

Im Osten ist der Urlaub günstiger

Sparen können deutsche Urlauber im Osten Europas. „In Ungarn zahlt man einen Euro für Waren und Dienstleistungen, die in Deutschland etwa 1,78 Euro kosten“, berichtet Tanja Beller vom Bankenverband. Ähnlich günstig ist es auch für Urlauber in Portugal. Ein traditionell preiswertes Reiseland ist die Türkei. Touristen bekommen dort für einen Euro Waren und Dienstleistungen im Wert von etwa 1,65 Euro. Preiswert ist es für deutsche Urlauber auch in Griechenland. Dort ist ein Euro aktuell 1,21 Euro wert.

Geheimtipp Brasilien

Als echtes Reise-Schnäppchen entpuppt sich Brasilien. Wer zu den Olympischen Spielen reisen möchte, dessen Girokonto muss nicht dick gefüllt sein. Ein Real kostet derzeit nur 26 Euro-Cent. Für Freunde von Amazonas, Copacabana und Zuckerhut eine echte Verlockung, den Langstreckenflug auf sich zu nehmen. Als günstig erweisen sich auch traditionelle Reiseländer in Afrika: In Südafrika kostet ein Euro zum Beispiel nur sechs Cent.

Norwegen lockt mit schwacher Krone

Für preisbewusste Reisende, die etwas kühlere Temperaturen bevorzugen, rückt ein für gewöhnlich teures Land auf den Reiseradar: Norwegen. Das skandinavische Reiseziel ist zwar nach wie vor nichts für „Schnäppchenjäger“, allerdings ist die norwegische Krone gegenüber dem Euro nicht mehr so stark wie früher. Mit einer Kaufkraft von umgerechnet 74 Cent für einen Euro haben Urlauber derzeit die Chance, im Land der Fjorde vergleichsweise günstig Urlaub zu machen. In nordeuropäischen Ländern ist das Preisniveau allerdings etwas besser. In Schweden erhält man für einen Euro Waren und Dienstleistungen im Wert von etwa 81 Cent, in Großbritannien von 82 Cent.

Tipp: Auch beim Geldabheben sollte man die Kosten im Blick haben. Kreditkarten mit weltweit kostenloser Abhebemöglichkeit helfen die Urlaubskosten einzudämmen. Beispiele hierfür sind unter anderem die Kreditkarten von DKB, Santander Bank und Consorsbank.

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nach dem Studium der Politikwissenschaft in München arbeitete ich als Redakteur im ökom-Verlag. Zeitgleich begann ich freiberuflich über Wirtschafts- und Finanzthemen für verschiedene Tageszeitungen zu schreiben. Über mehrere Lektoratsstellen in verschiedenen Bucherverlagen (u.a. Meister Verlag, Gerling Akademie Verlag) kam ich 1998 zu biallo.de.

Für das Finanzportal bearbeite ich seither die Themen Geldanlage, Vorsorge, Immobilien und Steuern. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschienen die Biallo-Bücher: „Immobilienfinanzierung“ und „Tages- und Festgeld“. 2006 veröffentliche ich das Fachbuch: „Börse für jedermann“ (Linde Verlag, Wien).

Darüber hinaus berichte ich regelmäßig in Tageszeitungen über Finanz- und Wirtschaftsthemen, u.a. für Süddeutsche Zeitung, Münchner Merkur, Westdeutsche Zeitung, Kölner Stadtanzeiger, Ruhrnachrichten und Badische Zeitung.

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nach dem Studium der Politikwissenschaft in München arbeitete ich als Redakteur im ökom-Verlag. Zeitgleich begann ich freiberuflich über Wirtschafts- und Finanzthemen für verschiedene Tageszeitungen zu schreiben. Über mehrere Lektoratsstellen in verschiedenen Bucherverlagen (u.a. Meister Verlag, Gerling Akademie Verlag) kam ich 1998 zu biallo.de.

Für das Finanzportal bearbeite ich seither die Themen Geldanlage, Vorsorge, Immobilien und Steuern. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschienen die Biallo-Bücher: „Immobilienfinanzierung“ und „Tages- und Festgeld“. 2006 veröffentliche ich das Fachbuch: „Börse für jedermann“ (Linde Verlag, Wien).

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