Serie Teil 1: Versicherungen für Selbstständige Unsinnige Versicherungen

Thomas Brummer
von Thomas Brummer
12.01.2016
Auf einen Blick

Unternehmensgründer sollten bei allem Elan an den richtigen Versicherungsschutz denken. Aber unnötige Versicherungen müssen auch nicht sein.

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Wer will sich schon im Gründereifer mit Versicherungsfragen beschäftigen? Nicht viele, aber die Folgen können fatal sein. Gerade für Selbstständige gibt es existenzbedrohende Risiken. Welche Versicherungen eine Privatperson oder ein Unternehmer braucht, ist immer eine Einzelfallentscheidung. Konkret gilt aber: Wer vor der Frage steht, eine Versicherung abzuschließen oder lieber nicht, muss immer abwägen. Die Entscheidung sollte sich an folgenden Gesichtspunkten bemessen: Wie wahrscheinlich ist ein Schadensfall? In welcher finanziellen Größenordnung bewegen sich Schäden? Kann ich die Kosten möglicherweise selbst tragen, ohne dabei ins Straucheln zu kommen, sprich meine Existenz zu gefährden?

Diese Versicherungen können Sie in die Tonne treten

Entsprechend gibt es auch Policen, die im Grunde niemand braucht – und die können sich Selbst-ständige und alle anderen getrost sparen. Zwei Beispiele: Einen Moment unachtsam und das heißersehnte Smartphone fällt in den Schnee und schon gibt es seinen Geist auf. Das ist sicher im ersten Moment schade, die Existenz ist aber deswegen nicht bedroht. Eine Handy-Versicherung brauchen Sie also nicht. Obendrein entschädigen die Versicherer nur den sogenannten Zeitwert. Geschädigte bekommen damit lediglich den aktuellen Wert des Mobiltelefons – und elektronische Geräte verlieren bekanntlich schnell an Wert. Daneben müssen Versicherte noch eine Selbstbeteiligung tragen. Oder: Beim Ballspielen geht eine Glasscheibe zu Bruch. Auch bei der Glasbruchversicherung stehen mögliche Schäden in keinem vernünftigen Verhältnis zu den Prämien. Kein Wunder, dass der Bund der Versicherten die beiden Policen in der Top-10-Liste der sinnlosesten Versicherungen listet.

Sie haben nun eine Vorahnung, worauf Sie getrost verzichten können. Denn unsinnige Versicherungen verschlingen unnötiges Geld, das Jungunternehmer an anderer Stelle besser gebrauchen können. Aber auch zu wenig Versicherungsschutz kann gefährlich werden. Im weiteren Verlauf dieser Serie erhalten Sie einen Überblick, welche Versicherungen für Selbstständige in Frage kommen und welche unbedingt dabei sein sollten.

Im zweiten Teil unserer Serie "Versicherungen für Selbstständige" erfahren Sie, welche Policen ein Gründer privat braucht.

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Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Seit Januar 2014 ist er bei biallo.de und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Seit Januar 2014 ist er bei biallo.de und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de