Was tun nach dem Preisschock?

Private Krankenversicherung Was tun nach dem Preisschock?

Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)
von Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)
28.06.2017
Auf einen Blick
  • Privat Krankenversicherte müssen oft mit happigen Preissteigerungen leben.

  • Ein Tarifwechsel kann den Preisschock mildern.
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Die Zahlen sind alarmierend: Nicht selten steigen die Beiträge für die private Krankenversicherung massiv an. So kletterten etwa in den Jahren 2004 und 2010 die Beiträge jeweils um knapp sieben Prozent. Eine durchschnittliche Steigerung von vier Prozent ließe den Beitrag in zehn Jahren um 50 Prozent ansteigen. Gerade im Alter ist das riskant. Zum einen haben Rentner meist geringere Einnahmen als Beschäftigte, zum anderen erhalten junge Versicherte bessere Tarife.

Was tun, wenn es teurer wird?

Der Trend ist klar: Die Medizintechnik wird aufwändiger, neue Therapien entstehen, die Lebenserwartung steigt. Eigentlich positiv, wären da nicht die damit einhergehenden Kosten. Dennoch kommen die Kassen nicht um Beitragssteigerungen umher. Viel Geld können sich Versicherte oft sparen, wenn sie ihren Tarif wechseln. In den einzelnen Tarifen der Gesellschaften existieren große Preisunterschiede, berichtet die Verbraucherzentrale Bremen. Ein solcher Wechsel ist kostenlos. Gerade für Versicherte, die schon lange in einem Alt-Tarif verharren, macht sich ein Wechsel fast immer bezahlt. Gehen Sie direkt auf Ihre Krankenkasse zu. Die Anbieter müssen Ihnen dann Alternativen vorschlagen, heißt es bei der Verbraucherzentrale weiter.

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Berechnungsgrundlage / Modellfall: 

Mögliche Probleme

Die Verbraucherschützer berichten aber auch von Problemen für Wechselwillige, die sich ergeben könnten. „Versicherungsgesellschaften haben keine Vorteile durch den Tarifwechsel und weisen mitunter auf eine erneute Gesundheitsprüfung hin. Diese kommt aber nur in Betracht, wenn der neue Tarif bessere Leistungen bietet. Der Verbraucher kann aber auf die Mehrleistungen verzichten“, erklärt Annabel Oelmann, Vorstand der Verbraucherzentrale Bremen. Die Selbstbeteiligung sollte nur mit besonderer Vorsicht angehoben werden, denn die muss auch zukünftig leistbar sein, so der Ratschlag der Verbraucherzentrale.

Unser Tipp

Eine bessere Kostenkontrolle haben Sie, wenn Sie sich gesetzlich krankenversichern. Gerade für Familien ist dies die deutlich günstigere Variante. Denn sowohl Ehepartner als auch Kinder sind automatisch ohne Mehrkosten mitversichert. Vergleichen Sie, was die gesetzliche Krankenversicherung zu bieten hat.

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Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)
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Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Von Januar 2014 bis Januar 2018 war er bei biallo.de und verfasste dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publizierte er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Von Januar 2014 bis Januar 2018 war er bei biallo.de und verfasste dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publizierte er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de