Finanzamt als Sponsor nutzen

Private Rentenversicherung Finanzamt als Sponsor nutzen

Fritz Himmel
von Fritz Himmel
29.06.2017
Auf einen Blick
  • Suchen Sie sich grundsätzlich nur das Altersvorsorgeprodukt aus, das Sie dauerhaft finanzieren können und auch verstehen.

  • Berücksichtigen Sie bei der Planung Ihrer Altersvorsorge immer auch die spätere Besteuerung mit.
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Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung und der sinkenden Rententendenz ist Altersvorsorge als Ergänzung der gesetzlichen Rente wichtiger denn je. Doch bei der Vorsorge für den Ruhestand gibt es unterschiedliche Faktoren zu beachten. Ein wichtiger Aspekt ist dabei: Informieren Sie sich bei der Wahl eines Altersvorsorgeprodukts vorab nicht nur über die möglichen Renditechancen, sondern auch über die steuerlichen Aspekte und die Flexibilität bei der späteren Auszahlung.

So spendiert zum Beispiel der Staat bei einem privaten Rentenversicherungsvertrag keine direkten Fördergelder wie beispielsweise bei der Riester- oder der Rürup-Rente. Dafür profitieren Sie hier aber in allen Vertragsphasen von anderen lukrativen Steuervorteilen.

Steueraspekte bei der privaten Rentenversicherung

Zu unterscheiden sind bei der privaten Rentenversicherung jeweils zwei Vertragsphasen, die Ansparphase und die Auszahlungsphase.

Ansparphase

Ihre Erträge in der Ansparphase bleiben komplett steuerfrei, ein möglicher positiver Zinseszinseffekt während der Laufzeit kommt Ihnen ungeschmälert zu Gute.

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Auszahlungsphase

Hier haben Sie bei Vertragsende in der Regel die Wahl zwischen einer einmaligen Kapitalauszahlung oder einer lebenslangen Rente. So können Sie zeitnah – je nach Ihrer individuellen Lebenssituation - entscheiden, ob Sie den Gesamtbetrag wählen oder lieber einen regelmäßigen Geldzufluss möchten.

Entscheiden Sie sich für die Kapitalauszahlung, so ist bei einer privaten Rentenversicherung der erzielte Gewinn nur zur Hälfte steuerpflichtig.

Voraussetzung: Der Vertrag ist wenigstens zwölf Jahre lang gelaufen und Sie sind mindestens 62 Jahre alt. Als Gewinn gilt die Differenz zwischen der Summe aller eingezahlten Beiträge und der späteren Kapitalauszahlung.

Tipp

Sie wollen fürs Alter zusätzlich vorsorgen? 

Den passenden Schutz ermitteln Sie am besten zusammen mit einem auf die Altersvorsorge spezialisierten Experten. Hier kostenlos und unverbindlich Anfrage stellen!

Entscheiden Sie sich für die Rentenzahlung, so winkt sogar lebenslang ein Steuerbonus. Das Finanzamt greift hier nur auf den sogenannten Ertragsanteil zu. Dieser Ertragsanteil ist ein fester Prozentsatz der bezogenen Rente, der sich nach dem Alter bei Rentenbeginn richtet und während der gesamten Rentenbezugszeit gleich bleibt.

Ein Steuerbeispiel: Sie sind bei Vertragsende 67 Jahre alt. Laut Ertragsanteils-Tabelle (§ 22 EstG) beträgt der Ertragsanteil für Ihre Rente 17 Prozent. Das heißt, nur diese 17 Prozent der Rente gelten als Einkunft und wären für die Steuererklärung relevant. Bekommen Sie pro Monat 500 Euro Zusatzrente, brauchen Sie davon also nur 85 Euro (17%) zu versteuern. Unterstellt man einen Steuersatz von 25 Prozent, so fallen tatsächlich für Sie nur 21,25 Euro an Steuern an. Da es aber für Rentner noch Freibeträge gibt, geht der Fiskus meist komplett leer aus.

Biallo-Tipp

Wenn Sie eine private Rentenversicherung abschließen, sollten Sie diese auch bis zum Vertragsende bezahlen können. Wählen Sie Beitragshöhen, die Sie sich auch leisten können. Zwar können auch private Rentenversicherungen vorübergehend beitragsfrei gestellt werden, eine wirklich sinnvolle Lösung ist das aber nicht.

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nach dem Sprachstudium (Indologie/Anglistik) in München ging ich zuerst in die Filmbranche zu Warner Columbia und arbeitete anschließend viele Jahre als Werbeleiter in einem Fachbuchverlag in München.

Seit Gründung 1997 bin ich Mitglied bei Biallo & Team. Für das Finanzportal biallo.de bearbeite ich schwerpunktmäßig die Bereiche Telekommunikation, Altersvorsorge und Versicherungen sowie Erbrecht. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschien das Biallo-Buch „Das neue Pflichtteilsrecht“.

Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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Seit Gründung 1997 bin ich Mitglied bei Biallo & Team. Für das Finanzportal biallo.de bearbeite ich schwerpunktmäßig die Bereiche Telekommunikation, Altersvorsorge und Versicherungen sowie Erbrecht. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschien das Biallo-Buch „Das neue Pflichtteilsrecht“.

Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de