Mehr Betriebsrente gegen Altersarmut

Altersvorsorge Mehr Betriebsrente gegen Altersarmut

Max Geißler
von Max Geißler
20.12.2016
Auf einen Blick
  • Steuerfreier Gehaltsanteil steigt auf acht Prozent

  • Riester-Grundzulage erhöht sich

  • Weniger Abgaben im Rentenalter
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Die wichtigsten Punkte im Überblick:  

Bis zu acht Prozent Steuerboni

Bislang konnten Beschäftigte vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze in der Gesetzlichen Rentenversicherung steuer- und sozialabgabenfrei in ihre Betriebsrente einzahlen. Dieser Rahmen steigt ab 2017 auf bis zu acht Prozent. Die Beitragsbemessungsgrenze in der Gesetzlichen Rentenversicherung liegt im Jahr 2017 bei 6.096 Euro. Damit können Einzahlungen bis zu 487,68 Euro brutto für netto in die Betriebsrente fließen.  

Riester-Grundzulage steigt um neun Euro

Die Grundzulage bei der Riester-Rente wird von derzeit 154 Euro auf 165 Euro erhöht. Beschäftigte mit niedrigen Einkommen und mit Kindern erreichen durch die staatlichen Zulagen besonders hohe Förderquoten auf die von ihnen eingezahlten Beiträge. Ab dem 1. Januar 2017 informiert ein neues Produktinformationsblatt bei Riester-Produkten genau über Chancen und Risiken.  

Neue Anreize im Sozialrecht

Auch im Sozialrecht werden neue Anreize geschaffen: Zusatzrenten bleiben künftig bis 202 Euro anrechnungsfrei. Das gilt für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung sowie bei der ergänzenden Hilfe zum Lebensunterhalt in der Kriegsopferfürsorge.  

Steuerzuschuss von 30 Prozent für Arbeitgeber

Für Geringverdiener ist die betriebliche Altersvorsorge besonders wichtig. Damit Arbeitgeber sich aktiv an der am Aufbau von Vorsorgevermögen beteiligen, erhalten sie einen direkten Steuerzuschuss von 30 Prozent, wenn sie Beschäftigten mit weniger als 2.000 Euro Monatsbrutto eine Betriebsrente gewähren. Sie müssen dazu Beiträge zwischen 240 Euro und 480 Euro monatlich in die Betriebsrente zahlen.

Hotline zur Deutschen Rentenversicherung: Bei Fragen informiert Sie das kostenlose Service-Telefon unter der Rufnummer 0800-1000 4800.

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nach dem Studium der Politikwissenschaft in München arbeitete ich als Redakteur im ökom-Verlag. Zeitgleich begann ich freiberuflich über Wirtschafts- und Finanzthemen für verschiedene Tageszeitungen zu schreiben. Über mehrere Lektoratsstellen in verschiedenen Bucherverlagen (u.a. Meister Verlag, Gerling Akademie Verlag) kam ich 1998 zu biallo.de.

Für das Finanzportal bearbeite ich seither die Themen Geldanlage, Vorsorge, Immobilien und Steuern. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschienen die Biallo-Bücher: „Immobilienfinanzierung“ und „Tages- und Festgeld“. 2006 veröffentliche ich das Fachbuch: „Börse für jedermann“ (Linde Verlag, Wien).

Darüber hinaus berichte ich regelmäßig in Tageszeitungen über Finanz- und Wirtschaftsthemen, u.a. für Süddeutsche Zeitung, Münchner Merkur, Westdeutsche Zeitung, Kölner Stadtanzeiger, Ruhrnachrichten und Badische Zeitung.

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Für das Finanzportal bearbeite ich seither die Themen Geldanlage, Vorsorge, Immobilien und Steuern. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschienen die Biallo-Bücher: „Immobilienfinanzierung“ und „Tages- und Festgeld“. 2006 veröffentliche ich das Fachbuch: „Börse für jedermann“ (Linde Verlag, Wien).

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de