Muss ich die Weihnachtslieder vom Nachbarn ertragen?

Verbraucherfragen zur Weihnachtszeit Muss ich die Weihnachtslieder vom Nachbarn ertragen?

Sabina Hoerder
von Sabina Hoerder
03.12.2016
Auf einen Blick
  • Wieder einmal singt das Nachbarskind in schräger Tonlage "Stille Nacht, heilige Nacht".
  • Müssen Sie das tolerieren?
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Bevor Sie sich jetzt Engelshaar in die Ohren stecken oder gar die Polizei rufen, gibt es jedoch andere Auswege. Zum Beispiel kann mit einem kleinen Plätzchenteller gewiss eine Einigung mit den Nachbarn ausgehandelt werden, wann die beste Zeit zum Trompete oder Schlagzeug Üben ist. Denn grundsätzlich haben Mieter das Recht, selbst Musik zu machen. „Nachbarn müssen im gewissen Rahmen Hausmusik tolerieren; das gilt erst recht, wenn Kinder für die Weihnachtszeit üben beziehungsweise in der Advents- oder Weihnachtszeit spielen“, sagt Ulrich Ropertz vom Deutschen Mieterbund.

Im Mietvertrag kann das Musizieren zwar auf bestimmte Zeiten eingeschränkt, aber nicht komplett verboten werden. Ist nichts geregelt, haben Gerichte bei Nachbarschaftsstreitigkeiten entschieden, dass täglich zwei bis drei Stunden erlaubt sind (BayObLG BReg 2 Z 8/95; OLG Hamm 15 W 181/85). Die in Ihrem Haus geltenden Ruhezeiten sollten aber natürlich eingehalten werden.Wer unbedingt am Sonntag um sieben Uhr früh oder am Montag um Mitternacht geigen oder flöten möchte, braucht einen gedämmten Proberaum.

Wie gut die Nachbarskinder in die Tasten hauen, spielt übrigens keine Rolle. Üben und musizieren darf in angebrachtem Rahmen jeder, egal ob Symphoniker oder Anfänger. Zur Not einfach selbst eine gute Platte auflegen oder solidarisch mit Dudelsackstunden beginnen.

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Studiert habe ich Germanistik und Soziologie in Osnabrück. Nach Praktika bei ZDF, taz, NDR und Co. sowie freier Mitarbeit bei der Neuen Osnabrücker Zeitung folgte mein Volontariat bei biallo.de. Seit 2009 bin ich Redakteurin.  

Berufsbegleitend habe ich Umweltwissenschaften studiert und mich auf den Bereich Energie spezialisiert. Für biallo.de bearbeite ich unter anderem Themen wie den Stromanbieterwechsel oder Energiesparmöglichkeiten im Haus.  

Vorwiegend kümmere ich mich im Moment um unsere Print-Aktivitäten. Ich betreue unser „Thema der Woche“ sowie Serien, die wir an Tageszeitungen deutschlandweit liefern.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de