Abzocke mit Sanierungen

Verbraucherzentrale warnt Abzocke mit Sanierungen

Thomas Brummer
von Thomas Brummer
08.11.2017
Auf einen Blick
  • Nach einem Zeitungsbericht warnt die Verbraucherzentrale NRW vor zweifelhaften Handwerksfirmen.

  • Die seriös klingenden Firmenzusätze wie "Institut" oder "Agentur" sollen Verbraucher dazu verleiten, sofort teure Verträge zu unterschreiben.
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Die Verbraucherzentrale NRW warnt vor einer teuren Abzockmasche. Das geht aus einem Bericht der Westfalenpost hervor. Betroffen sind demnach Hauseigentümer, denen eine überteuerte und obendrein meist unnötige energetische Sanierung aufgeschwatzt wird. Die Geschäftemacher würden ohne Vorankündigung klingeln und sich mit seriös klingenden Firmennamen wie "Institut" oder "Agentur" einen vertrauenserweckenden Anstrich geben. "Die Firmenvertreter kommen unangekündigt zu Verbrauchern nach Hause und drängen sie, sofort einen Vertrag abzuschließen", berichtet Beratungsstellenleiterin Alexandra Kopetzki von der Verbraucherzentrale im Ennepe-Ruhr-Kreis gegenüber dem Blatt.

Dreistes Vorgehen

Konkret sollen die Firmenvertreter so vorgehen: Die bisherige Firma habe die Arbeiten nicht korrekt durchgeführt, heißt es. Sofort müsse man also die neue Firma beauftragen, die dann später ordentlich zur Kasse bietet. Zehntausend Euro und mehr können dann schon mal auf der Rechnung stehen.

Eine andere Masche sei es, auf einen vermeintlich dringenden Sanierungsbedarf hinzuweisen, etwa weil der Keller angeblich feucht ist. Ohne Bedenkzeit, in der sie Notwendigkeit und Preis der Leistung überprüfen könnten, sollen die Verbraucherinnen und Verbraucher dann einen Auftrag erteilen.

Biallo-Tipp

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Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Seit Januar 2014 ist er bei biallo.de und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Seit Januar 2014 ist er bei biallo.de und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de