Attraktives Steuersparpaket

Denkmalimmobilie Attraktives Steuersparpaket

Max Geißler
von Max Geißler
13.06.2017
Auf einen Blick
  • Wohnen in charmanten Altbauten ist sehr beliebt. Eigentümer und Mieter schätzen die Einzigartigkeit der Häuser, individuelle Details und das herrliche Wohngefühl.
  • Der Staat fördert die Modernisierung denkmalgeschützter Häuser mit umfangreichen Steuervorteilen.
  • Die Steuerboni greifen auch beim Verkauf der Immobilie.
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Ob Fachwerkhäuser, alte Villen oder historische Industriebauten – Denkmalgeschützte Häuser gehören zu den Hinguckern jeder Stadt. Allerdings entspricht die historische Bausubstanz nur selten modernen Wohnansprüchen. Um in einem solchen Schmuckstück komfortabel und energiearm zu wohnen, bedarf es in der Regel umfangreicher Sanierungen.

Damit Immobilienkäufer die Modernisierungskosten nicht scheuen, bietet der Gesetzgeber eine Vielzahl steuerlicher Anreize. Das lohnt sich vor allem für Gutverdiener und Investoren mit hohen Steuersätzen. In Zahlen gesprochen sind bis zu 60 Prozent Nachsteuer-Rückfluss in zwölf Jahren möglich.

Biallo-Tipp

Hägele Invest ist ein kompetenter Ansprechpartner für den Kauf von Immobilien als Investment. Spezialisiert hat sich das Unternehmen dabei auf Denkmalimmobilien. Neu zum Leben erweckt, bieten die historischen Bauten Wohnen in individuellem Ambiente und zusätzlich ein erhebliches Renditepotenzial.

Denkmalimmobilie für Kapitalanleger

Voraussetzung für die Gewährung der Steuervorteile ist, dass dem Bauträger eine Denkmal-Bescheinigung vorliegt. Denkmalimmobilien bieten eine äußerst attraktive Möglichkeit, Steuern in Sachwerte umzuwandeln. Besonders reizvoll ist die Denkmalimmobilie für Kapitalanleger.

Sie können sämtliche Sanierungskosten binnen zwölf Jahren steuerlich geltend machen, genießen hohe Abschreibungsmöglichkeiten und dürfen die Kreditkosten dem Fiskus anlasten. Konkret bedeutet dies:

  • Sanierungskosten: In den ersten acht Jahren nach Kauf erkennt der Fiskus jeweils neun Prozent des Sanierungsanteils an, in den darauf folgenden vier Jahren jeweils sieben Prozent.
  • Gebäudeabschreibung: Hier ist das Baujahr entscheidend. Denkmalhäuser, die vor 1925 errichtet wurden, werden über 40 Jahre mit 2,5 Prozent pro Jahr abgeschrieben, bei Häusern, die ab 1925 gebaut wurden, erfolgt die Abschreibung über 50 Jahre zu je zwei Prozent pro Jahr.
  • Darlehenskosten: Wird die Denkmalimmobilie über ein Darlehen finanziert, können die Schuldzinsen zu weiteren Steuervorteilen führen.

Auch Selbstnutzer profitieren von Steuervorteilen

Auch wenn Sie das Denkmalhaus zur Eigennutzung herrichten, winkt eine hohe steuerliche Förderung. So dürfen Eigennutzer zehn Jahre lang jährlich neun Prozent der Modernisierungskosten, also insgesamt 90 Prozent des Investitionsaufwands, dem Fiskus anlasten. Wenn man bedenkt, dass der Sanierungsanteil bei Denkmalimmobilien meist mehr als die Hälfte der Anschaffungskosten ausmacht, beteiligt sich das Finanzamt somit auch bei Selbstnutzern zu einem großen Teil an den Kosten.

Steuerfreie Einnahmen bei Verkauf

Besitzer von Denkmalimmobilien genießen auch beim Verkauf Steuervorteile. Der Gewinn aus dem Verkauf eines Objekts ist nach Ablauf von zehn Jahren steuerfrei. Diesen Vorteil bietet keine andere Kapitalanlage, mittlerweile unterliegen alle Geldanlagen und Versicherungssparverträge der Steuerpflicht. Elementar ist natürlich eine mit Fakten belegte Wachstumslage.

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nach dem Studium der Politikwissenschaft in München arbeitete ich als Redakteur im ökom-Verlag. Zeitgleich begann ich freiberuflich über Wirtschafts- und Finanzthemen für verschiedene Tageszeitungen zu schreiben. Über mehrere Lektoratsstellen in verschiedenen Bucherverlagen (u.a. Meister Verlag, Gerling Akademie Verlag) kam ich 1998 zu biallo.de.

Für das Finanzportal bearbeite ich seither die Themen Geldanlage, Vorsorge, Immobilien und Steuern. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschienen die Biallo-Bücher: „Immobilienfinanzierung“ und „Tages- und Festgeld“. 2006 veröffentliche ich das Fachbuch: „Börse für jedermann“ (Linde Verlag, Wien).

Darüber hinaus berichte ich regelmäßig in Tageszeitungen über Finanz- und Wirtschaftsthemen, u.a. für Süddeutsche Zeitung, Münchner Merkur, Westdeutsche Zeitung, Kölner Stadtanzeiger, Ruhrnachrichten und Badische Zeitung.

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nach dem Studium der Politikwissenschaft in München arbeitete ich als Redakteur im ökom-Verlag. Zeitgleich begann ich freiberuflich über Wirtschafts- und Finanzthemen für verschiedene Tageszeitungen zu schreiben. Über mehrere Lektoratsstellen in verschiedenen Bucherverlagen (u.a. Meister Verlag, Gerling Akademie Verlag) kam ich 1998 zu biallo.de.

Für das Finanzportal bearbeite ich seither die Themen Geldanlage, Vorsorge, Immobilien und Steuern. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschienen die Biallo-Bücher: „Immobilienfinanzierung“ und „Tages- und Festgeld“. 2006 veröffentliche ich das Fachbuch: „Börse für jedermann“ (Linde Verlag, Wien).

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de