Steuererklärung 2015

Mit Elster kommen Sie schneller zur Rückerstattung

Update: 12.04.2016
Brigitte Watermann
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Auf einen Blick
Immer mehr Bundesbürger erledigen ihre Steuererklärung online. Das geht einfach – und Sie müssen nicht so lange auf Ihr Geld warten.    
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Wenn es so weiter geht, wird die auf Papier eingereichte Steuererklärung bald Geschichte sein – die Finanzämter setzen stark auf elektronisch eingereichte Jahresabrechnungen. Für das abgelaufene Veranlagungsjahr 2014 wurden von 27 Millionen Einkommensteuererklärungen bereits 18 Millionen elektronisch übermittelt. Der Fiskus wird über kurz oder lang seine Akten abschaffen.

Steuererklärung 2015: Formulare nur noch im Ausnahmefall

Wer dem Onlinetrend widerstehen will, muss inzwischen schon zusehen, wo er sich die Steuerformulare für 2015 beschafft. Zugeschickt erhalten Sie den Antrag nämlich nur noch im Ausnahmefall. Oft liegen die Formulare im Foyer des Finanzamtes zur Mitnahme bereit. Wer sich den Weg sparen will, kann die Vordrucke auch im Internet unter www.steuerliches-info-center.de herunterladen und dann zuhause ausdrucken und ausfüllen. Gewerbetreibende und Selbstständige sind seit 2011 ohnehin zur elektronischen Abgabe verpflichtet. Die Finanzverwaltung stellt unter www.elsteronline.de eine kostenlose Software für jedermann zur Verfügung.

Unser Steuertipp:

Unser Steuertipp:

Die Finanzämter werben damit, dass sie elektronische Steuererklärungen schneller bearbeiten und Steuererstattungen so zügiger auf dem Konto des Steuerzahlers landen. Wenn Sie also Wert auf schnelle Erstattungen legen, sollten Sie den Online-Kanal auf jeden Fall nutzen.

Kurszvideo: So funktioniert ELSTER


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Quelle: elstamonline

Aufpassen bei vorausgefüllter Steuererklärung

Schon seit Anfang 2014 bietet die Finanzverwaltung im Internet einen neuen kostenfreien Service an – die vorausgefüllte Steuererklärung. Bequeme sollen sich damit Zeit und Mühe sparen können. Mit einem kostenlosen Zertifikat können Sie sich über das Elster-Portal registrieren und für den Datenabruf freischalten lassen und danach alle beim Fiskus gespeicherten eigenen Basisdaten abrufen.

Die beim Fiskus gespeicherten Angaben werden direkt in die elektronische Steuererklärung übertragen – das Abtippen von Belegen für Krankenkassen- und Riesterbeiträgen sowie der Lohnsteuerbescheinigung des Arbeitgebers entfällt.

Ganz nebenbei erfahren Sie dabei auch, was der Fiskus bereits über einen weiß. Doch Vorsicht – denn nicht immer sind die Daten vollständig vorhanden oder auch richtig, da sich bei der elektronischen Übermittlung auch Fehler eingeschlichen haben können.

Tipp:

Tipp:

Die vorausgefüllten Angaben sollten Sie unbedingt überprüfen, um fehlerhafte Daten korrigieren zu können. Außerdem darf man natürlich vom Fiskus keine Tipps zum Steuern sparen erwarten.

Lese-Tipp:

Lese-Tipp:

Steuererklärung 2015 - so setzen Sie außergewöhnliche Belastungen ab.
Hatten Sie im vergangenen Jahr besondere Lasten zu tragen, beteiligt sich vielleicht der Fiskus daran. So rechnen Sie zu Ihren Gunsten richtig ab.

Klar ist auch: Ihre individuellen Kosten für den Beruf, fürs Pflegeheim oder den Handwerker müssen Sie nach wie vor selbst eintragen, da nur Sie selbst diese Daten kennen. Eine Pflicht, dem Fiskus eine bereits vorausgefüllte Steuererklärung einzureichen, gibt es zurzeit noch nicht.

Hier kommen Sie zu den anderen Teilen der Serie Steuererklärung 2015




  Brigitte Watermann


 

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