Thomas Cook pleite: Tipps für Urlauber

Verbraucherrecht Thomas Cook pleite: Tipps für Urlauber

Ines Baur
von Ines Baur
27.09.2019
Auf einen Blick
  • Nach dem britischen Thomas-Cook-Konzern haben auch deutsche Tochterunternehmen einen Insolvenzantrag gestellt.

  • Reisen von Thomas-Cook-Veranstaltern mit geplantem Abreisedatum bis 31. Oktober 2019 finden nicht statt.

  • Pauschalreisende, die bereits am Urlaubsort sind und einen "Sicherungsschein" haben, können ihren Urlaub wie geplant verbringen.

  • Der zur Unternehmensgruppe gehörende Ferienflieger Condor setzt den Flugbetrieb planmäßig fort.
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Am 23. September 2019 hat der britische Touristikkonzern Thomas Cook Insolvenz angemeldet und sein Geschäft eingestellt. Zwei Tage später folgten die deutschen Tochterfirmen Thomas Cook GmbH, Thomas Cook Touristik GmbH, Bucher Reisen und Öger Tours GmbH mit Insolvenzanträgen. Betroffen von den Pleiten sind Tausende Urlauber, die über den Reiseanbieter gebucht haben oder bereits mit dem britischen Reiseanbieter im Urlaubsort sind.

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Flüge mit Condor

Condor hat auf der Homepage bekannt gegeben, dass alle Condor-Flüge mit DE-Flugnummer planmäßig stattfinden. Für Gäste, die eine Reise mit Thomas Cook, Neckermann, Oeger Tours, Air Marin oder Bucher Reisen gebucht haben, gilt folgender Hinweis: "Die deutschen Thomas-Cook-Gesellschaften haben am 25. September Insolvenz angemeldet. Wie alle anderen Fluggesellschaften darf auch Condor deshalb keine Reisenden, die eine Pauschalreise mit Thomas Cook, Neckermann, Oeger Tours, Air Marin und Bucher Reisen gebucht haben, zu ihrem Urlaubsort befördern. Betroffene Thomas Cook-Kunden können sich für Informationen zum weiteren Vorgehen an den von der Zurich Insurance plc Niederlassung für Deutschland beauftragten Dienstleister, Karea AG, wenden. Alle Gäste können ihren Rückflug hingegen ganz regulär antreten. Condor bringt alle Urlauber wieder nach Hause."

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Tochtergesellschaften

Thomas Cook Signature, Neckermann Reisen, Bucher Reisen, Öger Tours und Air Marin haben ihren gängigen Geschäftsbetrieb eingestellt und den Verkauf von Reisen gestoppt. 

  • Urlauber, die eine Pauschalreise gebucht haben und sich bereits an ihrem Reiseziel befinden und deren Reise einen Sicherungsschein enthält, können ihren Urlaub bis zum geplanten Ende fortführen. Das teilt Thomas Cook mit. " Hotelpartner sowie die Transferagenturen und Airline Partner haben eine Kostenübernahmeerklärung der Insolvenzversicherung erhalten", heißt es weiter. Bei Fragen sollen sich Kunden an die Karea AG wenden, die die Abwicklung der Insolvenz vornimmt.

  • Urlauber, die bereits am Urlaubsort sind, aber nur Hotel oder Flug über Thomas Cook (oder die zum Konzern gehörenden Marken) gebucht haben, können ihren finanziellen Schaden nur über die sogenannte Insolvenztabelle anmelden. Das ist ein Verzeichnis aller angemeldeten Forderungen, das der Insolvenzverwalter erstellt.

  • Urlauber, die ihre bevorstehende Reise bereits teilweise bezahlt haben, können die Summe beim Sicherungsgeber (bei Pauschalreisen) oder später über die Insolvenztabelle (bei Einzelbuchungen, wie für Flüge oder Hotels) anmelden.

Laut Thomas Cook sind Buchungen der folgenden Veranstalter nicht von der Insolvenz betroffen. Kunden der nachfolgend aufgeführten Veranstalter werden jedoch gebeten, sich bei Fragen, die ihre Reise betreffen, direkt an den jeweiligen Veranstalter zu wenden.

  • Dertouristik Gruppe (Dertour/Meiers/ITS/JAHN)
  • FTI-Gruppe (5vor Flug/BigXTRA/FTI)
  • Schauinsland Reisen
  • TUI-Gruppe
  • LMX Reisen
  • VTOURS
  • AMEROPA
  • Alltours (inkl Byebye)
  • ETI Reisen
  • L'TUR
  • TROPO
  • OLIMAR
  • HLX
  • TOURVITAL
  • Center Parcs
  • KIWI TOURS
  • Aldiana

(Stand: 27.09.2019, 12.00Uhr).

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de