Ticket, Visum, Versicherung: Wichtige Tipps zur Fußball-WM in Russland

WM-Serie Teil 1 Ticket, Visum, Versicherung: Wichtige Tipps zur Fußball-WM in Russland

Kevin Schwarzinger
von Kevin Schwarzinger
06.06.2018
Auf einen Blick
  • Wer keine Fan-ID hat, benötigt ein Visum. Das Visum können Fans entweder in der entsprechenden konsularischen Vertretung oder aber in einem sogenannten Visazentrum beantragen.

  • Wer sich in Russland aufhält, muss stets sowohl Reisepass als auch die sogenannte Migrationskarte bei sich tragen.

  • Für deutsche Staatsbürger besteht bei Reisen nach Russland grundsätzlich eine Krankenversicherungspflicht.
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Das lange Warten hat endlich ein Ende. Vom 14. Juni bis 15. Juli kämpfen 32 Nationen um den begehrten WM-Pokal und Jogis-Jungs haben die Möglichkeit, ihre WM-Krone in Russland zu verteidigen.

Diesem Spektakel möchten auch unzählige Fußball-Fans beiwohnen – ob im Stadion oder auf einem der Fan-Feste. Damit dem Fußball-Fest in Russland nichts im Wege steht, sind hier einige Tipps und Tricks zusammengefasst.

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Ohne Visum oder Fan-ID keine Einreise

Wer ein Ticket inklusive Fan-ID ergattern konnte, darf sich glücklich schätzen. Denn damit ist der Aufenthalt ab zehn Tage vor dem Beginn und bis zu zehn Tage nach dem Ende der Fußball-WM visumsfrei möglich, vorausgesetzt, man hat einen gültigen Reisepass und eben eine sogenannte Fan-ID. Diese setzt jedoch den Besitz eines Fußball-Tickets voraus.

Wer keine Fan-ID hat, benötigt zwingend ein Visum. Das Visum können Fans entweder in der entsprechenden konsularischen Vertretung oder aber in einem sogenannten Visazentrum beantragen. In den Austragungsstädten (Moskau, Nischni Nowgorod, Samara, Wolgograd, Rostow am Don, Jekaterinburg, Kasan, Kaliningrad, Sankt Petersburg, Sotschi und Saransk) gilt eine Anmelde- bzw. Registrierungspflicht binnen 24 Stunden. Dies erfolgt automatisch durch die Hotelverwaltung.

Die wichtigsten Begleiter: Reisepass und Migrationskarte

Wer sich in Russland aufhält, muss stets sowohl Reisepass als auch die sogenannte Migrationskarte bei sich tragen. Wer ohne Migrationskarte, eine Art Registrierungskärtchen, in eine Polizei-Kontrolle gerät, kann schnell Probleme bekommen, vor allem wenn der Polizeibeamte kein Englisch spricht. Außerdem gilt: keine Migrationskarte, keine Ausreise. Die Migrationskarte erhalten Urlauber kostenlos bei der Einreise und müssen diese bei der Ausreise dem Grenzbeamten vorlegen. Bei Verlust oder Beschädigung der Karte ist es für Ausländer Pflicht, innerhalb von drei Tagen die nächstmögliche Dienststelle des Innenministeriums (MWD) darüber zu informieren. "Nach Einreichen der Unterlagen, aus denen der Aufenthaltsgrund in Russland eindeutig hervorgeht, wird ein Duplikat ausgestellt", so das russische Konsulat in München.

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Karte
Anbieter
Jahresgeb.
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Auslandsreisekrankenversicherung ist Pflicht

Für deutsche Staatsbürger besteht bei Reisen nach Russland grundsätzlich eine Krankenversicherungspflicht. Wer nach Russland reist, sollte deshalb bereits im Vorfeld klären, ob die Auslandkrankenversicherung auch Reisen in die Russische Föderation abdeckt, bzw. eine entsprechende Versicherung abschließen. Für Inhaber einer Fan-ID ist eine solche Versicherung zwar nicht verpflichtend, "jedoch wird der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung dringend empfohlen", rät die deutsche Botschaft in Moskau.

Gibt es noch Tickets?

Zwar sind die erste und zweite Verkaufsrunde zur Weltmeisterschaft schon längst vorbei, doch können Fans immer noch ein Last-Minute-Ticket ergattern. Das Zauberwort heißt: Restbestände. Bis zum 15. Juli können Fans die letzten Tickets beantragen. "Tickets werden nach der Reihenfolge des Bestelleingangs und je nach Verfügbarkeit vergeben", heißt es auf der Webseite der Fifa. Sprich, wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

Wichtig: Finger weg von Schwarz-Markt-Tickets. Nicht nur ist der Erwerb illegal, sondern die Karten sind personenbezogen und nur dann gültig, wenn sie von einer offiziellen Fifa-Verkaufsstelle stammen.

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Jahrgang 1988, studierte Geschichte und Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und war währenddessen bereits als Werkstudent bei biallo.de angestellt. Seit 2016 ist er Mitglied der Redaktion und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de