Wie Sie um den Versäumniszuschlag herumkommen

Verspätete Steuererklärung Wie Sie um den Versäumniszuschlag herumkommen

Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)
von Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)
15.06.2017
Auf einen Blick
  • Die Frist für Papier-Steuererklärungen ist am 31. Mai abgelaufen. Es gibt drei  Auswege, Versäumniszuschläge zu vermeiden.
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Die Steuererklärung wird schon mal auf die lange Bank geschoben. Doch allzu langes Zögern kommt beim Finanzamt gar nicht gut an. Schnell kommt der Fiskus mit Druckmitteln, wie Zuschlägen oder großzügigen Schätzungen. Bevor so etwas verhängt wird, kommt in der Regel noch ein Erinnerungsschreiben des Finanzamts, mit dem die Strafen vorab angekündigt werden, heißt es dazu bei der Lohnsteuerhilfe Bayern.

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Drei Tipps, wie Sie die Frist verlängern:

1. Der Fiskus mag keine Steuererklärungen in Papierform. Probieren Sie es doch mal über Elster. Dann verlängert sich nämlich Ihre Frist um zwei Monate. Deadline: 31. Juli. Mit entsprechender Steuersoftware, die schon für wenige Euro zu haben ist, hält sich der Aufwand meist in Grenzen.

2. Sie haben handfeste Gründe, die Sie von der Abgabe der Steuererklärung abgehalten haben? Dann beantragen Sie eine Fristverlängerung. Schreiben Sie dem Finanzamt, oft reicht auch ein Anruf beim Finanzbeamten. Nachvollziehbare Gründe sind Krankheit, Auslandseinsätze oder das Fehlen von Unterlagen aufgrund Dritter.

3. Wenn ein Steuerberater sich Ihrer Sache annimmt, haben Sie automatisch länger Zeit. Die Frist weitet sich dann auf den 31. Dezember aus. Aber Vorsicht: Das kann teuer werden und sich in einfachen Steuerfällen nicht auszahlen. Die wesentlich günstigere Alternative sind dann Lohnsteuervereine.

Lese-Tipp

In einigen Fällen ist es durchaus lukrativ, sich bei der Steuererklärung Zeit zu lassen. Mehr dazu erfahren Sie im Artikel "Holen Sie sich sichere 6 Prozent Rendite".

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Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)
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Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Von Januar 2014 bis Januar 2018 war er bei biallo.de und verfasste dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publizierte er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Von Januar 2014 bis Januar 2018 war er bei biallo.de und verfasste dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publizierte er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de