Weniger Steuern, höhere Sozialabgaben

Neuerungen 2017 Weniger Steuern, höhere Sozialabgaben

Max Geißler
von Max Geißler
23.11.2016
Auf einen Blick
  • Auch wenn Sie aus privaten Gründen umziehen, können Sie das Finanzamt beteiligen.
  • Speditions- und Umzugskosten sind bis zur Höhe von 20.000 Euro im Jahr als haushaltsnahe Dienstleistungen absetzbar. 20 Prozent davon, maximal 4.000 Euro verringern direkt die persönliche Steuerschuld.
Artikelbewertung
Teilen
Schrift

Eine Ausnahmeregelung dürfte nächstes Jahr alle Arbeitnehmer freuen: Anlässlich des Reformationsjubiläums ist der 31. Oktober 2017 bundesweit Feiertag. An diesem Tag jährt sich zum 500. Mal die Veröffentlichung der Thesen Martin Luthers an der Schlosskirche zu Wittenberg. Der bundesweite Feiertag ist auf das Jahr 2017 beschränkt. Ab 2018 gilt er – wie bisher – nur in den protestantischen Bundesländern. Was sich ab kommendem Jahr dauerhaft ändert, lesen Sie im Folgenden:

Weniger Einkommensteuern für alle Bürger

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble möchte Steuerzahler entlasten, indem er einen Teil der staatlichen Mehreinnahmen ab 2017 an die Bürger zurückgibt. Geplant sind Steuererstattungen von insgesamt 6,3 Milliarden Euro. Eine Erleichterung betrifft alle Steuerzahler: Der Grundfreibetrag steigt Anfang des nächsten Jahres um 170 Euro auf dann 8.822 Euro für Ledige bzw. 17.644 Euro für Verheiratete. Bis zu diesem Betrag verlangt der Staat keine Steuern auf Einkommen, sei es Arbeitslohn, Gehalt, Pension oder Mieteinkünfte. Ab 2018 soll der Freibetrag um weitere 200 Euro für Ledige bzw. 400 Euro für Eheleute steigen.

Steuerprogression wird entschärft

Weitere Entlastung winkt Beschäftigten durch die Verschiebung der Steuerkurve. Damit von künftigen Lohnsteigerungen mehr bei den Beschäftigten ankommt, sollen die Eckwerte des Einkommensteuertarifs nach oben verschoben werden. Folge: Die Steuerprogression fällt schwächer aus, höhere Steuersätze greifen jeweils erst später. Für 2017 ist eine Verschiebung der Steuerkurve um 0,73 Prozent geplant, für 2018 von 1,65 Prozent.

Ihre Meinung ist uns wichtig
Max Geißler
Max Geißler
Autor
Jetzt Artikel bewerten
E-Mail an den Autor
Artikel kommentieren
Max Geißler
Max Geißler

nach dem Studium der Politikwissenschaft in München arbeitete ich als Redakteur im ökom-Verlag. Zeitgleich begann ich freiberuflich über Wirtschafts- und Finanzthemen für verschiedene Tageszeitungen zu schreiben. Über mehrere Lektoratsstellen in verschiedenen Bucherverlagen (u.a. Meister Verlag, Gerling Akademie Verlag) kam ich 1998 zu biallo.de.

Für das Finanzportal bearbeite ich seither die Themen Geldanlage, Vorsorge, Immobilien und Steuern. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschienen die Biallo-Bücher: „Immobilienfinanzierung“ und „Tages- und Festgeld“. 2006 veröffentliche ich das Fachbuch: „Börse für jedermann“ (Linde Verlag, Wien).

Darüber hinaus berichte ich regelmäßig in Tageszeitungen über Finanz- und Wirtschaftsthemen, u.a. für Süddeutsche Zeitung, Münchner Merkur, Westdeutsche Zeitung, Kölner Stadtanzeiger, Ruhrnachrichten und Badische Zeitung.

E-Mail an den Autor
Artikelbewertung
Teilen
Drucken
Zur Startseite
Max Geißler
Max Geißler

nach dem Studium der Politikwissenschaft in München arbeitete ich als Redakteur im ökom-Verlag. Zeitgleich begann ich freiberuflich über Wirtschafts- und Finanzthemen für verschiedene Tageszeitungen zu schreiben. Über mehrere Lektoratsstellen in verschiedenen Bucherverlagen (u.a. Meister Verlag, Gerling Akademie Verlag) kam ich 1998 zu biallo.de.

Für das Finanzportal bearbeite ich seither die Themen Geldanlage, Vorsorge, Immobilien und Steuern. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschienen die Biallo-Bücher: „Immobilienfinanzierung“ und „Tages- und Festgeld“. 2006 veröffentliche ich das Fachbuch: „Börse für jedermann“ (Linde Verlag, Wien).

Darüber hinaus berichte ich regelmäßig in Tageszeitungen über Finanz- und Wirtschaftsthemen, u.a. für Süddeutsche Zeitung, Münchner Merkur, Westdeutsche Zeitung, Kölner Stadtanzeiger, Ruhrnachrichten und Badische Zeitung.

E-Mail an den Autor
Newsletter
Keine News mehr verpassen
Bitte geben Sie eine korrekte E-Mail Adresse ein:
Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Regeln für das Schreiben von Kommentaren:

  1. Kommentieren Sie sachlich und ohne persönliche Angriffe.
  2. Verfassen Sie keine Beiträge mit strafbarem, diskriminierendem, rassistischem, anstößigem, beleidigendem oder kommerziellem Inhalt und verweisen Sie nicht auf Seiten mit solchem Inhalt.
  3. Stellen Sie weder zu lange Texte noch Bilder ein, außer, wenn es unbedingt nötig ist.
  4. Veröffentlichen Sie keine personenbezogenen Daten Dritter, wie Namen, Adressen, Telefonnummern oder E-Mail-Adressen.
  5. Wenn Sie persönliche Mitteilungen oder Texte anderer Verfasser einstellen oder Kommentare anderweitig veröffentlichen möchten, beachten Sie die Rechte Dritter. Bei einer Verletzung dieser Rechte (z.B. Persönlichkeitsrecht, Urheberrecht, Datenschutz) haften Sie.
  6. Sie haben die Möglichkeit, Ihren Benutzernamen frei zu wählen. Sie sollten aber im eigenen Interesse markenrechtlich geschützte Namen vermeiden.

Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de