Im Zinstief besser riestern mit Fonds

Riester-Rente Im Zinstief besser riestern mit Fonds

Fritz Himmel
von Fritz Himmel
02.02.2018
Auf einen Blick
  • Bei einem Riester-Vertrag mit Fonds sind Ihre Beiträge und die Zulagen am Laufzeitende garantiert.
  • Alle Riester-Modelle mit Fonds bieten Ihnen einen echten Steuervorteil: Sie zahlen keine Abgeltungsteuer wie bei herkömmlichen Fondssparplänen.
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Die aktuelle Zinsflaute hat auch Auswirkungen auf viele Riester-Verträge. Wenn Sie jetzt über den Abschluss eines Riester-Vertrags nachdenken, stellt sich Ihnen daher die Frage: Was ist die geeignete Riester-Variante für mich? Bei der Auswahl gilt in der Regel: Je älter ein Sparer, desto sicherer sollte die Anlage sein. Denn bei einem Riester-Vertrag können Sie auf Fonds oder auf eine garantierte Verzinsung setzen.

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Nutzen Sie die Börse für eine höhere Riester-Rendite

Ein entscheidender Aspekt bei Fondsanlagen ist: Zinsschwankungen spielen keine Rolle. Sie profitieren hier als Riester-Sparer von Kursgewinnen an den Börsen. Riestern mit Fonds ist vor allem dann interessant, wenn Sie noch genug Zeit bis zur Rente haben.

Tests und Erfahrungen der vergangenen Jahrzehnte zeigen: In Aktien zu investieren ist für Sie bis zu einem Alter von 40 die renditeträchtigste Altersvorsorge. So haben Sie noch ausreichend Zeit, eventuelle Rückschläge an den Börsen wieder aufzuholen, denn vor zwischenzeitlichen Kursstürzen ist niemand gefeit.

Zwar wissen Sie beim Riester-Sparen mit Fonds zu Beginn nicht, wie hoch Ihre private Rente im Ruhestand einmal sein wird. Doch da zumindest die eingezahlten Beiträge inklusive den staatlichen Zulagen garantiert sind – echte Verluste sind somit auch hier ausgeschlossen – bietet Ihnen diese Variante einen guten Mix aus Sicherheit und Chance.

Beachten müssen Sie lediglich, dass diese Kapitalgarantie nicht während der Vertragslaufzeit gilt. Zwischendurch kann es auf Grund von Kursschwankungen zu Verlusten kommen. Wenn Sie mitten im Vertrag aussteigen wollen, dann müssen Sie auch wirklich mit einem Minus rechnen.

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Berechnungsgrundlage / Modellfall: 

Achten Sie auf die Risiko-Klassen beim Fondssparen mit Riester

Sowohl bei der fondsgebundenen Riester-Rente als auch beim Riester-Fondssparplan können Sie unterschiedlich viel Risiko eingehen. In der Regel teilen die Anbieter ihre Produkte in Chancen-Risiko-Klassen (CRK) von 1 bis 5 ein. In Klasse 5 besteht eine höhere Chance auf Rendite als in Klasse 2. Allerdings ist dafür das Risiko größer, am Ende nicht mehr als die eigenen eingezahlten Beiträge samt den staatlichen Zulagen zu erhalten.

Alle Riester-Modelle haben zudem einen echten Steuervorteil: Es fällt keine Abgeltungsteuer wie beispielsweise bei herkömmlichen Fondssparplänen an. Während der gesamten Ansparphase werden Zinsen, Dividenden und Kursgewinne nicht versteuert. Mit einem Riester-Vertrag bremsen Sie den Fiskus aus!

Prüfen Sie die Kosten bei Riester-Fondsprodukten

Die Kosten bei einem Riester-Vertrag sind ein wichtiger Faktor für die spätere Rentenhöhe. Im Marktvergleich sehr gut schneidet der Riester-Fondssparplan Fairriester von fairr.de ab. Das transparente Anlagemodell zeichnet sich durch eine gute Performance, niedrige Gesamtkosten von etwa einem Prozent pro Jahr sowie keinerlei Abschlusskosten aus. Ebenfalls empfehlenswert mit ähnlichen Kriterien sind der DWS Toprente Dynamik der Deutschen Bank sowie der Deka Zukunfts-Plan-Classic der Sparkassen. Bei den Riester-Rentenversicherungen liegt aktuell der Riester Care Invest der Hanse Merkur an der Spitze.

Biallo-Tipp

Achten Sie bei den fondsbasierten Riester-Angeboten besonders auf die Kosten. Denn wenn das Produkt zu teuer ist, bleibt trotz bester Strategie für Sie zu wenig übrig.

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nach dem Sprachstudium (Indologie/Anglistik) in München ging ich zuerst in die Filmbranche zu Warner Columbia und arbeitete anschließend viele Jahre als Werbeleiter in einem Fachbuchverlag in München.

Seit Gründung 1997 bin ich Mitglied bei Biallo & Team. Für das Finanzportal biallo.de bearbeite ich schwerpunktmäßig die Bereiche Telekommunikation, Altersvorsorge und Versicherungen sowie Erbrecht. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschien das Biallo-Buch „Das neue Pflichtteilsrecht“.

Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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Seit Gründung 1997 bin ich Mitglied bei Biallo & Team. Für das Finanzportal biallo.de bearbeite ich schwerpunktmäßig die Bereiche Telekommunikation, Altersvorsorge und Versicherungen sowie Erbrecht. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschien das Biallo-Buch „Das neue Pflichtteilsrecht“.

Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de