Risikolebensversicherung Gesund leben, billiger versichert

Fritz Himmel
von Fritz Himmel
12.01.2015
Auf einen Blick

Eine Risikolebensversicherung ist eine wichtige Vorsorge, um für den Todesfall Hinterbliebene finanziell abzusichern. Nicht-Raucher sparen dabei viel Geld.

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Die Familie muss versorgt und das Eigenheim noch viele Jahre lang abbezahlt werden - in vielen Fällen trägt dafür ein Hauptverdiener die alleinige finanzielle Last. Doch was geschieht, wenn er plötzlich stirbt? Ein sinnvoller Hinterbliebenenschutz für Kinder, Ehe- oder Lebenspartner ist hier eine Risikolebensversicherung. Eine gute Police ist in der Regel preiswert zu haben, so dass auch Familien mit einem kleinen Einkommen in der Lage sind, die monatlichen Prämien zu zahlen. Allerdings sind dabei verschiedene Kriterien maßgeblich. “Für die Berechnung der Prämie sind der Gesundheitszustand, die Höhe der Absicherung, die Laufzeit und das Eintrittsalter entscheidend”, sagt Mathias Zunk, Versicherungsexperte beim Verbraucherservice des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft. Um spätere Probleme mit dem Versicherer zu vermeiden, sollten bei Vertragsabschluss Risikofaktoren auf keinen Fall verschwiegen werden.

Risikolebensversicherung für Raucher deutlich teurer

Wie sich eine gesunde Lebensführung auf die Beiträge auswirkt, zeigt ein aktueller Check von Risikolebensversicherungen des Analysehauses Franke und Bornberg: Ein 30-jähriger kaufmännischer Angestellter, Nicht-Raucher, möchte seine Frau und sein kleines Kind absichern. Bei einer geplanten Vertragslaufzeit von 30 Jahren soll seine Familie im Falle seines vorzeitigen Todes eine garantierte Versicherungssumme (Todesfallleistung) von 200.000 Euro erhalten.

Bei Anbietern mit Top-Unternehmensrating wie der Hannoverschen, Europa oder der Deutschen Lebensversicherungs-AG, einer Tochterfirma der Allianz, zahlt er dafür etwa 13 Euro monatlich an Prämie. Wäre er Raucher, so würden im genannten Fall die Beiträge um über 100 Prozent steigen, bei der DLVAG wären dann sogar 46 Euro im Monat fällig. Gesund leben, das zahlt sich auch bei einer Risikolebensversicherung aus.

Änderungen immer mitteilen

Grundlage für einen Nicht-Raucher-Tarif bei einer Risikolebensversicherung ist die im Antrag von der versicherten Person abgegebene Nichtrauchererklärung. Als Nicht-Raucher gilt, wer in den letzten zwölf Monaten vor Antragstellung kein Nikotin durch Rauchen zu sich genommen hat und auch beabsichtigt, in Zukunft Nichtraucher zu bleiben. „Wer nach Vertragsschluss Raucher wird, muss diesen Umstand unverzüglich schriftlich bei der Versicherung anzeigen“, sagt Bianca Boss, Vorsorgeexpertin beim Bund der Versicherten. Der Vertrag wird dann auf den Raucher-Tarif umgestellt. Gibt sich jemand fälschlicherweise als Nicht-Raucher aus, kann die Assekuranz im Ernstfall die Versicherungsleistung verweigern. Oder alternativ kulanter, wie etwa bei der Hannoverschen, die Leistung auf die Summe reduzieren, die bei dem eingezahlten Beitrag fällig wäre, wenn der Vertrag für einen Raucher abgeschlossen wäre.

Biallo-Tipp: Vor dem Abschluss einer Risikolebensversicherung die Angebote am Markt unbedingt genau vergleichen, denn es gibt Beitragsunterschiede von bis zu 400 Prozent bei identischem Leistungsspektrum. Der Biallo-Vergleichsrechner für Risikolebensversicherungen zeigt individuell für jeden Nicht-Raucher/Raucher das hohe Sparpotential.

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nach dem Sprachstudium (Indologie/Anglistik) in München ging ich zuerst in die Filmbranche zu Warner Columbia und arbeitete anschließend viele Jahre als Werbeleiter in einem Fachbuchverlag in München.

Seit Gründung 1997 bin ich Mitglied bei Biallo & Team. Für das Finanzportal biallo.de bearbeite ich schwerpunktmäßig die Bereiche Telekommunikation, Altersvorsorge und Versicherungen sowie Erbrecht. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschien das Biallo-Buch „Das neue Pflichtteilsrecht“.

Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de