Diese Extras bringen besseren Schutz

Risikolebensversicherung Diese Extras bringen besseren Schutz

Fritz Himmel
von Fritz Himmel
12.06.2018
Auf einen Blick
  • Auch Familien mit kleinem Einkommen können sich eine Risikolebensversicherung leisten.

  • Vergleichen Sie vorab detailliert den Leistungskatalog. Manche Tarife enthalten wichtige Zusatzleistungen, die sich lohnen.
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Eine Risikolebensversicherung zahlt im Todesfall des Versicherten eine vereinbarte Summe an die Hinterbliebenen aus. "Ein solcher Schutz ist sinnvoll für Häuslebauer, Familien mit nur einem Hauptverdiener oder für alle, für die der Tod des Hauptverdieners existentielle Folgen hat", sagt Mathias Zunk vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). 

Lesen Sie auch: Diese Policen sind für Häuslebauer ein Muss

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Auf Extras achten

Prüfen Sie jedoch vor einem Abschluss die Vertragsangebote der einzelnen Risikolebensversicherungen auf bestimmte Details. Denn auf dem Markt befinden sich Produkte mit erweiterten Leistungsspektren, die für Sie individuell wünschenswert sein können und oft nur wenig teurer sind.

Verlängerungsoption: Sie erlaubt Ihnen, ein vertraglich festgelegtes Endalter ohne erneute Gesundheitsprüfung nachträglich hinauszuschieben. Diese Klausel bei einer Risikolebensversicherung ist wichtig bei Unklarheiten, ob die von Ihnen vereinbarte Laufzeit später wirklich ausreicht. Das wäre praktisch, wenn sich Nachwuchs ankündigt oder Sie einen höheren Kredit aufnehmen, um Ihr Zuhause auszubauen. Bei der Hannoverschen kann beispielsweise in den ersten 15 Jahren die Laufzeit der Risikolebens­versicherung ohne Gesundheitsprüfung um bis zu zehn Jahre verlängert werden (Tarif Plus).

Lesen Sie auch: Richtige Vertragslaufzeit wählen

Nachversicherungsgarantie: Sie ermöglicht Ihnen, bei einem vertraglich vereinbarten Ereignis die Versicherungssumme ohne erneute Gesundheitsprüfung aufzustocken. Das kann bei Heirat oder der Geburt eines Kindes wichtig sein, da dann ein höherer Schutz sinnvoll ist. Bei Canada Life (Risikoleben optimal) oder der Gothaer (Tarif Plus) ist diese Klausel fester Bestandteil. Ich empfehle Ihnen, immer einen Vertrag mit dieser Option zu wählen.

Vorgezogene Todesfallleistung: Einige Versicherungsgesellschaften, wie etwa die Hannoversche (Tarif Plus), Canada Life (Risikoleben optimal) oder Europa (Tarif Premium), bieten diese spezielle Sonderleistung. Diese Option gibt Ihnen  die Möglichkeit, bei einer schweren Krankheit die Versicherungssumme noch zu Lebzeiten zu erhalten, wenn davon auszugehen ist, dass Sie binnen zwölf Monaten sterben werden.

Leistung bei schwerer Krankheit: Eine weitere Kombination hat die Hannoversche im Angebot (Tarif Exklusiv). Für den Fall besonders schwerer Erkrankungen wie beispielsweise Krebs, Schlaganfall oder Herzinfarkt erhalten Sie als zusätzliche Leistung zehn Prozent der Versicherungssumme. Dieses Geld mildert etwaige Verdienstausfälle ab. Zudem können Sie es für alternative Behandlungsmethoden oder Umbauten verwenden.

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Berechnungsgrundlage / Modellfall: 

Die richtige Versicherungssumme bei Risikolebensversicherungen

Über die richtige Höhe der Versicherungssumme müssen Sie individuell nach Ihren Lebensumständen entscheiden. Als Faustregel gilt in der Regel: Wer als Familie noch kleine Kinder hat, sollte das Fünffache seines Brutto-Jahreseinkommens als Versicherungssumme einsetzen. Wer nur für den Partner vorsorgt, das Dreifache. Aber: Vorhandene Verbindlichkeiten sollten Sie mindestens damit abdecken.

Lesen Sie auch: Die richtige Variante wählen

Biallo-Tipp

Für Risiken wie Extremsport, gefährliche Berufe oder bestimmte Krankheiten berechnen die Versicherer Risikozuschläge. Vergleichen Sie hier die Höhe der Zuschläge, da Gesellschaften manchmal die Risiken unterschiedlich bewerten. Prüfen Sie auch, ob sich der Beitrag wieder reduziert, wenn das Risiko wegfällt.

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nach dem Sprachstudium (Indologie/Anglistik) in München ging ich zuerst in die Filmbranche zu Warner Columbia und arbeitete anschließend viele Jahre als Werbeleiter in einem Fachbuchverlag in München.

Seit Gründung 1997 bin ich Mitglied bei Biallo & Team. Für das Finanzportal biallo.de bearbeite ich schwerpunktmäßig die Bereiche Telekommunikation, Altersvorsorge und Versicherungen sowie Erbrecht. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschien das Biallo-Buch „Das neue Pflichtteilsrecht“.

Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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Seit Gründung 1997 bin ich Mitglied bei Biallo & Team. Für das Finanzportal biallo.de bearbeite ich schwerpunktmäßig die Bereiche Telekommunikation, Altersvorsorge und Versicherungen sowie Erbrecht. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschien das Biallo-Buch „Das neue Pflichtteilsrecht“.

Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de