Familie und Partner absichern

Risikolebensversicherung Familie und Partner absichern

Fritz Himmel
von Fritz Himmel
23.06.2017
Auf einen Blick
  • Preiswerter Schutz - selbst Familien mit kleinem Einkommen können sich eine Risikolebensversicherung leisten.
  • Wichtig: Achten Sie vor Vertragsabschluss jeweils auf den Zahl- und den Bruttobeitrag.
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Die Risikolebensversicherung leistet eine vereinbarte Summe, wenn der frühzeitige Todesfall des Versicherten während der vereinbarten Vertragslaufzeit eintritt. Bei einer Familie sichert sie beispielsweise den Lebensunterhalt der Hinterbliebenen deutlich oberhalb der Sätze für Witwen- oder Waisenrenten ab, ebenso die Ausbildung der Kinder oder die Kredittilgung für das Eigenheim. Bei Unverheirateten würde der überlebende Partner grundsätzlich keine Hinterbliebenenrente von der gesetzlichen Rentenversicherung bekommen.

Die richtige Versicherungshöhe

Als Faustregel für die Höhe der Versicherungssumme gilt: Wenn Sie als Familie noch kleine Kinder haben, setzen Sie das Fünffache Ihres Brutto-Jahreseinkommens als Versicherungssumme ein; wenn Sie nur für den Partner vorsorgen, das Dreifache. "Vorhandene Verbindlichkeiten sollten jedoch mindestens abgedeckt werden", empfiehlt Bianca Boss vom Bund der Versicherten. Hier ist vor allem an eventuelle Laufzeiten von Immobilien-Darlehen zu denken.

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Der Beitrag richtet sich vorwiegend nach der Höhe der Versicherungssumme. Weiteren Einfluss haben: Alter, Vertragslaufzeit, Gesundheitszustand, risikoreiche Hobbys, die Unterscheidung zwischen Raucher und Nichtraucher, Beruf, Provisionshöhe und Gebühren. Je jünger und gesünder Sie einsteigen, desto günstiger sind die Beiträge. Wenn Sie bereits krank sind, rauchen oder gefährliche Hobbys ausüben, müssen Sie mit Risikozuschlägen rechnen.

Vertragsvarianten beachten

Je nach individuellem Bedarf bieten die Versicherer unterschiedliche Vertragsmodelle an. Bei der Variante mit gleichbleibender Versicherungssumme bleibt der Versicherungsschutz über die gesamte Vertragslaufzeit konstant. Dieses Modell ist sinnvoll, wenn Sie dauerhaft Ihre Familie absichern möchten. Soll dagegen vorrangig ein Darlehen mit laufender Tilgung abgesichert werden, bietet sich die Variante mit fallender Versicherungssumme an. Bei diesem Modell sinkt die Versicherungssumme Jahr für Jahr. Der Betrag wird jeweils an die Höhe der Darlehensrestschuld angepasst. Diese Variante ist besonders geeignet beim Immobilienerwerbskredit oder einem Darlehensvertrag mit festem Tilgungsplan.

Ein genauer Vergleich lohnt sich

Eine Risikolebensversicherung ist in der Regel preiswert zu haben. Trotzdem ist ein Vergleich ein Muss! Unser Markt-Check ergab Mitte Juni: Bei identischen Bedingungen finden sich Preis-Unterschiede von zum Teil mehreren Hundert Prozent.

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Berechnungsgrundlage / Modellfall: 

Ein Beispiel: Ein 30-jähriger Software-Entwickler, Nichtraucher, möchte seine Frau und sein kleines Kind absichern. Bei einer Vertragslaufzeit von 30 Jahren soll seine Familie im Falle seines vorzeitigen Todes eine Versicherungssumme (Todesfallleistung) von 200.000 Euro erhalten. Bei Anbietern mit Top-Unternehmensrating wie der Hannoverschen, Europa oder Canada Life zahlt er dafür nur etwa 13 bis 15 Euro monatlich an Prämie. Bei teuren Anbietern wären über 50 Euro im Monat fällig.

Zahl- und Bruttobeitrag gegenüberstellen

Es lohnt sich ein genauer Blick auf die Beitragshöhen im Vertrag. "Die Kosten für eine Risikolebensversicherung werden meist mit einem Zahl- und einem Bruttobeitrag angegeben", sagt Bianca Boss. Wirtschaftet der Versicherer schlechter als erwartetet, so kann der Zahlbeitrag während des laufenden Vertrags in Richtung Bruttobeitrag steigen - bei manchen Anbietern somit schnell bis auf das Doppelte.

Bei Canada Life, Community Life oder Zurich Life sind dagegen der Zahl- und der Bruttobeitrag immer identisch. Das Risiko einer Beitragserhöhung während der langen Vertragslaufzeit entfällt hier somit.

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nach dem Sprachstudium (Indologie/Anglistik) in München ging ich zuerst in die Filmbranche zu Warner Columbia und arbeitete anschließend viele Jahre als Werbeleiter in einem Fachbuchverlag in München.

Seit Gründung 1997 bin ich Mitglied bei Biallo & Team. Für das Finanzportal biallo.de bearbeite ich schwerpunktmäßig die Bereiche Telekommunikation, Altersvorsorge und Versicherungen sowie Erbrecht. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschien das Biallo-Buch „Das neue Pflichtteilsrecht“.

Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de