Die richtige Variante wählen

Risikolebensversicherung Die richtige Variante wählen

Fritz Himmel
von Fritz Himmel
06.03.2018
Auf einen Blick
  • Preiswerter Schutz – selbst Familien mit kleinem Einkommen können sich eine Risikolebensversicherung leisten.

  • Wählen Sie immer die für Sie passende Variante – je nach ihrer individuellen Zielsetzung.
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Eine Risikolebensversicherung ist für Sie immer dann sinnvoll, wenn Sie im Falle Ihres Todes Angehörige finanziell absichern möchten. Dabei können Sie je nach individuellem Bedarf festlegen, ob die Versicherungssumme während der Laufzeit gleich bleiben oder ob sie jährlich fallen soll. Zum Beispiel, um die Summe an einen Kredit anzupassen, den Sie jeden Monat zurückzahlen.

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Welche ist die richtige Variante für Sie?

Varianta A: Bei der Variante mit gleichbleibender Versicherungssumme bleibt der festgelegte Versicherungsschutz über die gesamte Vertragslaufzeit konstant. Dies ist das am häufigsten gewählte Modell der Risikolebensversicherung, aber auch das (relativ) teuerste. Es ist immer dann sinnvoll, wenn Sie Ihre Familie im Falle Ihres eigenen Todes finanziell absichern möchten.

Variante B: Wollen Sie dagegen vorrangig einen größeren Kredit mit laufender Tilgung absichern, bietet sich die Variante mit fallender Versicherungssumme an. Hier gibt es wiederum zwei Wege.

  • Zur Absicherung eines Darlehens mit konstanter Tilgung, eignet sich eine Risikolebensversicherung mit linear fallender Versicherungssumme. In diesem Fall reduziert sich die Darlehenssumme durch jede Ihrer Tilgungsleistungen jeweils um den gleichen Betrag, sie nimmt also linear ab.

  • Zur Absicherung eines Annuitätendarlehens wählen Sie am besten eine Risikolebensversicherung mit annuitätisch fallender Versicherungssumme. Bei dieser Kreditvariante zahlen Sie gleich bleibende Raten, die sogenannten Annuitäten, bei denen sich der Anteil der Tilgung im Laufe der Zeit erhöht, während der Anteil der Zinsen von Rate zu Rate geringer wird. Das bedeutet, dass die Restschuld sich am Anfang langsam, gegen Ende der Laufzeit dagegen immer schneller verringert. An diese Entwicklung passt sich die annuitätisch fallende Versicherungssumme der Risikolebensversicherung an.

Für Sie als Versicherungsnehmer hat eine Risikolebensversicherung mit fallender Versicherungssumme den Vorteil, dass Sie sich um nichts kümmern müssen. Der Versicherungsschutz passt sich Jahr für Jahr dem jeweiligen Restdarlehen an und wird immer günstiger.

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Berechnungsgrundlage / Modellfall: 

Kostenbeispiele – so viel zahlen Sie

Angenommen Sie sind ein 30-jähriger kaufmännischer Angestellter, Nichtraucher, und nehmen einen Kredit in Höhe von 200.000 Euro auf. Diesen möchten Sie in 30 Jahren tilgen. Bei der Hannoverschen (T3 fallend), der Europa (E-VRL) oder der Dialog (RISK-vario) zahlen Sie für die fallende lineare Variante einer Risikolebensversicherung im ersten Versicherungsjahr (dem teuersten) dafür nur rund sechs Euro im Monat.

Entscheiden Sie sich im Beispielfall für die konstante Variante, also mit gleichbleibend hoher Versicherungssumme, beispielsweise die 200.000 Euro, so beträgt Ihre Monatsprämie bei den günstigsten Anbietern wie der Hannoverschen, Europa oder der Deutschen LV rund 13 Euro.

Biallo-Tipp: Berechnen Sie Ihre relevante Variante direkt in unserem Rechner zu Risikolebensversicherungen.

Was ist die richtige Versicherungssumme?

Die sinnvolle Höhe der Versicherungssumme einer Risikolebensversicherung ergibt sich entweder aus der Höhe des Kredits oder aus dem individuellen Versorgungsbedarf für die Hinterbliebenen. "Vorhandene Verbindlichkeiten sollten jedoch mindestens abgedeckt werden", rät hier Bianca Boss vom Bund der Versicherten.

Schließen Sie die Risikolebensversicherung zur Absicherung des Kredits ab, so sind Sie auf der sicheren Seite, wenn Sie die Laufzeit analog dem Hypotheken-Tilgungsplan vereinbaren. Sehen Sie sich auf jeden Fall genau die Verlaufstabellen an. Das sind die Übersichten, aus denen Sie erkennen können, zu welchem Zeitpunkt der Vertragslaufzeit Sie welchen Versicherungsschutz genießen. Wichtig ist, dass die Art des Sinkens der Versicherungssumme genau zu Ihrer jeweiligen Situation passt.

Übrigens: Sind zwei Partner finanziell gleichmäßig an der Baufinanzierung beteiligt, empfiehlt sich für beide ein Vertragsabschluss einer Risikolebensversicherung.

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nach dem Sprachstudium (Indologie/Anglistik) in München ging ich zuerst in die Filmbranche zu Warner Columbia und arbeitete anschließend viele Jahre als Werbeleiter in einem Fachbuchverlag in München.

Seit Gründung 1997 bin ich Mitglied bei Biallo & Team. Für das Finanzportal biallo.de bearbeite ich schwerpunktmäßig die Bereiche Telekommunikation, Altersvorsorge und Versicherungen sowie Erbrecht. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschien das Biallo-Buch „Das neue Pflichtteilsrecht“.

Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de