Die richtige Summe für Ihre Familienabsicherung

Risikolebensversicherung Die richtige Summe für Ihre Familienabsicherung

Fritz Himmel
von Fritz Himmel
26.09.2017
Auf einen Blick
  • Preiswerter Schutz - selbst Familien mit kleinem Einkommen können sich eine Risikolebensversicherung leisten.

  • Wählen Sie immer die für Sie passende Variante - je nach Ihrer individuellen Zielsetzung.
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Für Familien und unverheiratete Paare, aber auch für Kreditnehmer, ist eine Risikolebensversicherung ein unverzichtbarer und gleichzeitig preiswerter finanzieller Basis-Schutz. Dabei können Sie je nach individuellem Bedarf festlegen, ob die Versicherungssumme während der Laufzeit gleich bleiben oder ob sie jährlich fallen soll.

Zum Beispiel, um die Summe an einen Kredit anzupassen, den Sie jeden Monat zurückzahlen. Hier geben wir Tipps, wann, welche Variante für Sie besser ist:

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Die richtige Risikolebensversicherung finden

Bei der Variante mit gleichbleibender Versicherungssumme bleibt der festgelegte Versicherungsschutz über die gesamte Vertragslaufzeit konstant. Dies ist das am häufigsten gewählte Modell der Risikolebensversicherung, aber auch das teuerste. Es ist vor allem dann sinnvoll, wenn Sie Ihre Familie im Falle Ihres eigenen Todes finanziell absichern möchten.

Wollen Sie dagegen vorrangig ein Baudarlehen mit laufender Tilgung absichern, bietet sich die Variante fallende Versicherungssumme an. Bei diesem Modell fällt die Versicherungssumme mit der Annuität (der Rate für Ihren Kredit), der Betrag wird also jeweils an die Höhe der Darlehensrestschuld nach unten angeglichen.

Für Sie als Versicherungsnehmer hat das den Vorteil, dass Sie sich um nichts kümmern müssen, denn der Versicherungsschutz passt sich Jahr für Jahr dem jeweiligen Restdarlehen an und wird immer günstiger.

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Berechnungsgrundlage / Modellfall: 

Kostenbeispiele für Risikolebensversicherungen

Angenommen Sie sind ein 30-jähriger kaufmännischer Angestellter, Nichtraucher, und nehmen einen Kredit in Höhe von 200.000 Euro auf. Diesen möchten Sie in 30 Jahren tilgen. Bei der Hannoverschen (T3 fallend) oder der Dialog (RISK-vario) zahlen Sie für die fallende lineare Variante einer Risikolebensversicherung im ersten Versicherungsjahr (dem teuersten) dafür nur knapp sieben Euro im Monat.

Entscheiden Sie sich im Beispielfall für die konstante Variante, also für eine Risikolebensversicherung mit gleichbleibender Versicherungssumme, so beträgt die Monatsprämie bei den günstigsten Anbietern wie der Hannoverschen, Community Life oder der Deutschen Lebensversicherung rund 13 Euro.

  • Biallo-Tipp: Berechnen Sie Ihre relevante Variante direkt in unserem Rechner zu Risikolebensversicherungen.

Welche Versicherungssumme ist die richtige?

Die sinnvolle Höhe der Versicherungssumme einer Risikolebensversicherung ergibt sich entweder aus der Höhe des Kredits oder aus dem individuellen Versorgungsbedarf für die Hinterbliebenen. "Vorhandene Verbindlichkeiten sollten jedoch mindestens abgedeckt werden", rät hier Bianca Boss vom Bund der Versicherten.

Schließen Sie die Risikolebensversicherung zur Absicherung des Kredits ab, so sind Sie auf der sicheren Seite, wenn Sie die Laufzeit analog dem Hypotheken-Tilgungsplan vereinbaren. Sehen Sie sich auf jeden Fall genau die Verlaufstabellen an.

Das sind die Übersichten, aus denen Sie erkennen können, zu welchem Zeitpunkt der Vertragslaufzeit Sie welchen Versicherungsschutz genießen. Wichtig ist, dass die Art des Sinkens der Versicherungssumme genau zu Ihrer jeweiligen Situation passt.

  • Übrigens: Sind zwei Partner finanziell gleichmäßig an dem Immobilien-Vorhaben beteiligt, empfiehlt sich für beide ein Vertragsabschluss einer Risikolebensversicherung.
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nach dem Sprachstudium (Indologie/Anglistik) in München ging ich zuerst in die Filmbranche zu Warner Columbia und arbeitete anschließend viele Jahre als Werbeleiter in einem Fachbuchverlag in München.

Seit Gründung 1997 bin ich Mitglied bei Biallo & Team. Für das Finanzportal biallo.de bearbeite ich schwerpunktmäßig die Bereiche Telekommunikation, Altersvorsorge und Versicherungen sowie Erbrecht. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschien das Biallo-Buch „Das neue Pflichtteilsrecht“.

Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de