Gesund leben spart viel Prämie

Risikolebensversicherung Gesund leben spart viel Prämie

Fritz Himmel
von Fritz Himmel
20.08.2017
Auf einen Blick
  • Wenn Sie eine Familie gründen, sollten Sie an den Abschluss einer Risikolebensversicherung denken. Diese können Sie sich auch bei kleinem Einkommen leisten.

  • Prüfen Sie vorher die jeweiligen Angebote. Bei gesunder Lebensweise und richtiger Produktwahl sparen Sie bei der Prämie viel Geld.
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Eine Risikolebensversicherung ist eine wichtige und sinnvolle Vorsorge, um seine Hinterbliebenen finanziell abzusichern. Sie leistet eine vereinbarte Summe, wenn der frühzeitige Todesfall des Versicherten während der vereinbarten Vertragslaufzeit eintritt.

Sehr gute Policen gibt es bereits für wenig Geld. Ein entscheidendes Kriterium für die Beitragshöhe bei einer Risikolebensversicherung ist neben dem Alter und der Versicherungssumme auch eine gesunde Lebensführung. Daher wollen die Versicherungen bei Vertragsabschluss von Ihnen genaue Informationen über Gesundheitszustand und Lebensstil erfahren.

Risikolebensversicherung – Nichtraucher zahlen die Hälfte

Wie Sie beispielsweise als Nichtraucher profitieren, zeigt ein Versicherungs-Check des Analysehauses Franke & Bornberg per Mitte August. Musterbeispiel: Ein 30-jähriger kaufmännischer Angestellter möchte seine Frau und sein kleines Kind absichern. Bei einer geplanten Vertragslaufzeit von 30 Jahren soll seine Familie im Falle seines vorzeitigen Todes eine garantierte Versicherungssumme (Todesfallleistung) von 200.000 Euro erhalten.

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Bei Top-Anbietern wie der Europa, Hannoverschen oder der DLVAG, einer Tochtergesellschaft der Allianz, zahlt er als Nichtraucher dafür rund 13 Euro monatlich an Prämie. Wäre er Raucher, so müsste er mit etwa 30 Euro mehr als das Doppelte kalkulieren. Schließlich ist hier das Risiko für lebensbedrohliche Erkrankungen wie Krebs oder Schlaganfälle stark erhöht. Anhand statistischer Werte ist nachgewiesen, dass sich der Griff zur Zigarette tatsächlich in einem höheren Sterberisiko niederschlägt. Gesund leben, zahlt sich vielfach aus!

Schummeln Sie nicht bei der Risikolebensversicherung

Grundlage für einen Nichtrauchertarif ist die im Antrag abgegebene Nichtrauchererklärung. Als Nichtraucher gelten Sie, wenn Sie in den letzten zwölf Monaten vor Antragstellung kein Nikotin durch Rauchen zu sich genommen haben und auch beabsichtigten, künftig Nichtraucher zu bleiben.

"Wer nach Vertragsschluss Raucher wird, muss diesen Umstand unverzüglich schriftlich bei der Versicherung anzeigen", sagt Bianca Boss vom Bund der Versicherten. Der Vertrag wird dann auf den Rauchertarif umgestellt. Geben Sie sich fälschlicherweise als Nichtraucher aus, kann der Versicherer im Ernstfall die Leistung verweigern. Oder alternativ, wie etwa bei der Hannoverschen, die Leistung auf die Summe reduzieren, die bei dem eingezahlten Beitrag fällig wäre, wenn der Vertrag für einen Raucher abgeschlossen wurde.

Tipp: Machen Sie bei einer Risikolebensversicherung wahrheitsgemäße Angaben. Wenn der Versicherer nach Ihrem Tod anhand ärztlicher Befunde herausfindet (und das tut er in der Regel), dass Sie gelogen haben und jahrelang Raucher/in gewesen sind, dann haben Sie nicht nur die Prämien umsonst eingezahlt. Sie schaden damit vor allem Ihren Hinterbliebenen, die im Ernstfall meist leer ausgehen würden.

Biallo-Tipp

Egal ob Raucher, Nichtraucher oder gefährliche Hobbies - bei identischen Bedingungen finden sich gerade bei Risikolebensversicherungen gravierende Preis-Differenzen. Zum Teil um mehrere Hundert Prozent. Vor einem Vertragsabschluss ist ein Angebotsvergleich ein absolutes Muss!

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nach dem Sprachstudium (Indologie/Anglistik) in München ging ich zuerst in die Filmbranche zu Warner Columbia und arbeitete anschließend viele Jahre als Werbeleiter in einem Fachbuchverlag in München.

Seit Gründung 1997 bin ich Mitglied bei Biallo & Team. Für das Finanzportal biallo.de bearbeite ich schwerpunktmäßig die Bereiche Telekommunikation, Altersvorsorge und Versicherungen sowie Erbrecht. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschien das Biallo-Buch „Das neue Pflichtteilsrecht“.

Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de