Prämienunterschiede von über 400 Prozent

Risikolebensversicherung Prämienunterschiede von über 400 Prozent

Fritz Himmel
von Fritz Himmel
09.11.2018
Auf einen Blick
  • Denken Sie bei Ihrer Familiengründung auch an den Abschluss einer Risikolebensversicherung.
  • Prüfen Sie immer vor einem Vertragsabschluss die jeweiligen Angebote. Bei richtiger Produktwahl sparen Sie bei der Prämie viel Geld.

  • Achten Sie auf eine sinnvolle Vertragslaufzeit und die relevante Versicherungshöhe.
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Marktuntersuchungen über einen längeren Zeitraum hinweg zeigen: Bei Risikolebensversicherungen gibt es Preisdifferenzen von zum Teil über 400 Prozent – bei identischen Leistungen. Guter Schutz ist in der Regel preiswert zu haben, so dass auch Familien mit kleinem Einkommen in der Lage sind, die monatlichen Prämien zu zahlen.

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"Für die Berechnung der Prämie sind Gesundheitszustand, Höhe der Absicherung, Tätigkeit, Vertragslaufzeit und das Eintrittsalter entscheidend”, sagt Mathias Zunk vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft. Auch risikoreiche Hobbys wie Motorradfahren spielen eine Rolle.

So sparen Sie bei der Risikolebensversicherung

Die Marktuntersuchungen ergaben eindeutig: Vergleichen lohnt sich für Sie immer – bei jedem Alter, jedem Beruf und jeder gewünschten Versicherungssumme. Hier zwei Musterfälle:

Risikolebensversicherung – Vergleichsbeispiel 1

Ein 30-jähriger Assistenzarzt, Nichtraucher, will seine Partnerin absichern. Bei einer Vertragslaufzeit von 30 Jahren soll sie im Falle seines vorzeitigen Todes eine garantierte Versicherungssumme von 250.000 Euro erhalten. Bei der Ergo, Hannoverschen oder der Europa würden dafür monatlich nur rund 15 Euro anfallen, bei einem teuren Anbieter dagegen weit über 60 Euro. 

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Berechnungsgrundlage / Modellfall: 

Risikolebensversicherung – Vergleichsbeispiel 2

Ein 30-jähriger kaufmännischer Angestellter, Nichtraucher, möchte seine Frau und sein kleines Kind absichern. Bei einer Vertragslaufzeit von 30 Jahren sollen diese im Falle seines vorzeitigen Todes eine garantierte Versicherungssumme (Todesfallleistung) von 200.000 Euro erhalten. Bei der Hannoverschen, Europa oder Ergo würde sie dafür monatlich nur rund 13 Euro an Prämie bezahlen. Bei einem teuren Anbieter wäre er dagegen über 50 Euro im Monat los.

Lesen Sie auch: Die richtige Variante wählen

Die richtige Versicherungssumme richtig kalkulieren

Eine Risikolebensversicherung zahlt im Todesfall eine vertraglich vereinbarte Versicherungssumme an die in der Police genannten Begünstigten. Bei der Kalkulation zur Höhe der Versicherungssumme müssen Sie berücksichtigen, dass in der Regel bei jüngeren Hinterbliebenen ein höherer Kapitalbetrag erforderlich ist, da diese ja noch über einen längeren Zeitraum für ihren Unterhalt auf das Geld angewiesen sind.

Wenn Sie als Familie noch kleine Kinder haben, setzen Sie das Fünffache Ihres Brutto-Jahreseinkommens als Versicherungssumme ein; sorgen Sie nur für den Partner vor, dann das Dreifache. 

"Grundsätzlich sollte eine Risikolebensversicherung immer für den voraussichtlichen Bedarfszeitraum abgeschlossen werden", sagt Michael Franke vom Analysehaus Franke und Bornberg. Das trifft zum Beispiel im Falle kleiner Kinder zu, die noch eine jahrelange Ausbildung vor sich haben. Beachten sollten Sie ebenfalls, dass laufende Verpflichtungen, wie zum Beispiel ein Immobiliendarlehen für Ihr Eigenheim, damit weiter finanziert werden können. 

Haben Sie Kinder zu versorgen, empfiehlt sich als Richtwert für die Laufzeit meist 20 bis 25 Jahre nach der Geburt des jüngsten Kindes. "Ab diesem Moment, sollte der Nachwuchs dann fähig sein, sich selbst zu versorgen", sagt Franke. Die Absicherung des Ehe- oder Lebenspartners sollten Sie in der Regel bis zum Alter von 60 beziehungsweise 65 kalkulieren.

Biallo-Tipp

Biallo empfiehlt Risikolebensversicherungen mit der Klausel "Verlängerungsoption". Solche Verträge bieten beispielsweise die Hannoversche, Canada Life oder Cosmos Direkt an. Diese Klausel ermöglicht es Ihnen, den Vertrag bis zu einer gewissen Zeit vor Ablauf ohne Gesundheitsprüfungen zu verlängern.

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nach dem Sprachstudium (Indologie/Anglistik) in München ging ich zuerst in die Filmbranche zu Warner Columbia und arbeitete anschließend viele Jahre als Werbeleiter in einem Fachbuchverlag in München.

Seit Gründung 1997 bin ich Mitglied bei Biallo & Team. Für das Finanzportal biallo.de bearbeite ich schwerpunktmäßig die Bereiche Telekommunikation, Altersvorsorge und Versicherungen sowie Erbrecht. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschien das Biallo-Buch „Das neue Pflichtteilsrecht“.

Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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Seit Gründung 1997 bin ich Mitglied bei Biallo & Team. Für das Finanzportal biallo.de bearbeite ich schwerpunktmäßig die Bereiche Telekommunikation, Altersvorsorge und Versicherungen sowie Erbrecht. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschien das Biallo-Buch „Das neue Pflichtteilsrecht“.

Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de