Prämienunterschiede von über 300 Prozent

Risikolebensversicherung Prämienunterschiede von über 300 Prozent

Fritz Himmel
von Fritz Himmel
26.04.2018
Auf einen Blick
  • Denken Sie bei Ihrer Familiengründung auch an den Abschluss einer Risikolebensversicherung.
  • Prüfen Sie immer vor einem Vertragsabschluss die jeweiligen Angebote. Bei richtiger Produktwahl sparen Sie bei der Prämie viel Geld.
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Eine aktuelle Marktuntersuchung des Analysehauses Franke und Bornberg Mitte April hat gezeigt: Bei Risikolebensversicherungen gibt es Preisdifferenzen von zum Teil über 300 Prozent – bei identischen Leistungen. Guter Schutz ist in der Regel preiswert zu haben, so dass auch Familien mit kleinem Einkommen in der Lage sind, die monatlichen Prämien zu zahlen. "Für die Berechnung der Prämie sind Gesundheitszustand, Höhe der Absicherung, Tätigkeit, Vertragslaufzeit und das Eintrittsalter entscheidend”, sagt Mathias Zunk vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

So sparen Sie bei der Risikolebensversicherung

Die Marktuntersuchung ergab eindeutig: Vergleichen lohnt sich für Sie immer – bei jedem Beruf und jeder gewünschten Versicherungssumme. Hier zwei Musterfälle:

Risikolebensversicherung - Vergleichsbeispiel 1

Ein 30-jähriger Assistenzarzt, Nichtraucher, will seine Partnerin absichern. Bei einer Vertragslaufzeit von 30 Jahren soll sie im Falle seines vorzeitigen Todes eine garantierte Versicherungssumme von 250.000 Euro erhalten. Bei der Europa, Hannoverschen oder der Deutschen LV würden dafür monatlich zwischen 15 und 17 Euro anfallen, bei einem teuren Anbieter dagegen weit über 40 Euro.

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Risikolebensversicherung - Vergleichsbeispiel 2

Eine 30-jährige kaufmännische Angestellte, Nichtraucherin, möchte ihr kleines Kind absichern. Bei einer Vertragslaufzeit von 30 Jahren soll es im Falle ihres vorzeitigen Todes eine garantierte Versicherungssumme (Todesfallleistung) von 150.000 Euro erhalten. Bei der Hannoverschen, Europa oder Ergo würde sie dafür monatlich nur rund zehn Euro an Prämie bezahlen. Bei einem teuren Anbieter wäre sie dagegen bis zu 30 Euro im Monat los.

So kalkulieren Sie die richtige Versicherungssumme

Eine Risikolebensversicherung zahlt im Todesfall eine vertraglich vereinbarte Versicherungssumme an die in der Police genannten Begünstigten. Bei der Kalkulation zur Höhe der Versicherungssumme müssen Sie berücksichtigen, dass in der Regel bei jüngeren Hinterbliebenen ein höherer Kapitalbetrag erforderlich ist, da diese ja noch über einen längeren Zeitraum für ihren Unterhalt auf das Geld angewiesen sind.

Das trifft zum Beispiel bei kleinen Kindern zu, die noch eine jahrelange Ausbildung vor sich haben. Beachten sollten Sie ebenfalls, dass laufende Verpflichtungen, wie zum Beispiel ein Immobiliendarlehen für Ihr Eigenheim, damit weiter finanziert werden können.

Ein Richtwert für Risikolebensversicherungen: Wenn Sie als Familie noch kleine Kinder haben, setzen Sie das Fünffache Ihres Brutto-Jahreseinkommens als Versicherungssumme ein. Sorgen Sie nur für den Partner vor, dann das Dreifache.

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Berechnungsgrundlage / Modellfall: 
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nach dem Sprachstudium (Indologie/Anglistik) in München ging ich zuerst in die Filmbranche zu Warner Columbia und arbeitete anschließend viele Jahre als Werbeleiter in einem Fachbuchverlag in München.

Seit Gründung 1997 bin ich Mitglied bei Biallo & Team. Für das Finanzportal biallo.de bearbeite ich schwerpunktmäßig die Bereiche Telekommunikation, Altersvorsorge und Versicherungen sowie Erbrecht. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschien das Biallo-Buch „Das neue Pflichtteilsrecht“.

Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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nach dem Sprachstudium (Indologie/Anglistik) in München ging ich zuerst in die Filmbranche zu Warner Columbia und arbeitete anschließend viele Jahre als Werbeleiter in einem Fachbuchverlag in München.

Seit Gründung 1997 bin ich Mitglied bei Biallo & Team. Für das Finanzportal biallo.de bearbeite ich schwerpunktmäßig die Bereiche Telekommunikation, Altersvorsorge und Versicherungen sowie Erbrecht. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschien das Biallo-Buch „Das neue Pflichtteilsrecht“.

Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de