Richtige Vertragslaufzeit wählen

Risikolebensversicherung Richtige Vertragslaufzeit wählen

Fritz Himmel
von Fritz Himmel
13.03.2017
Auf einen Blick
  • Neben der Höhe der Versicherungssumme ist die richtige Laufzeit des Vertrags ein wichtiges Entscheidungskriterium.
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Sie sind berufstätig, ernähren eine Familie - und wollen für den eigenen Todesfall finanziell vorsorgen? Dann ist eine Risikolebensversicherung ein sinnvolles und preiswertes Instrument für Sie.

Eine Risikolebensversicherung ist ein reiner Todesfallschutz, Sie sparen die Beiträge hier nicht an. Versterben Sie, zahlt der Versicherer die Versicherungssumme an den oder die im Vertrag genannten Hinterbliebenen aus und sichert deren weiteren Lebensunterhalt. So eine Police ist günstig zu haben, so dass auch Familien mit kleinem Einkommen in der Lage sind, die monatlichen Prämien zu zahlen.

Vor einem Vertragsabschluss ist jedoch ein Angebotsvergleich ein Muss. Es gibt große Preisunterscheide bei identischen Leistungen. Wie viel es jeweils kostet, können Sie direkt in unserem Rechner für Risikolebensversicherungen individuell prüfen.

Wählen Sie die richtige Laufzeit

Neben der Höhe der Versicherungssumme ist die richtige Laufzeit des Vertrags ein wichtiges Entscheidungskriterium. „Grundsätzlich sollte eine Risikolebensversicherung immer für den voraussichtlichen Bedarfszeitraum abgeschlossen werden“, sagt Michael Franke vom Analysehaus Franke und Bornberg. Die Vertragslaufzeit sollte zum Beispiel mindestens die Ausbildungszeit der Kinder oder den Finanzierungszeitraum einer Immobilie überdauern.

Haben Sie Kinder zu versorgen, empfiehlt sich als Richtwert für die Laufzeit meist 20 bis 25 Jahre nach der Geburt des jüngsten Kindes. „Ab diesem Moment, sollte der Nachwuchs dann fähig sein, sich selbst zu versorgen“, sagt Franke. Die Absicherung des Ehe- oder Lebenspartners sollten Sie in der Regel bis zum Alter von 60 bzw. 65 kalkulieren.

Auch die Laufzeiten der Verbindlichkeiten der Familie haben Einfluss auf die Vertragsdauer einer Risikolebensversicherung. Läuft eine Baufinanzierung für Ihr Eigenheim, so sichern Sie diesen zeitlich entsprechend mit der Police ab.

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Berechnungsgrundlage / Modellfall: 

Beachten Sie Verlängerungsoptionen 

Die Dauer des finanziellen Risikos müssen Sie somit immer selbst festlegen. Dabei ist zu berücksichtigen: Wenn Sie zu kurz wählen und anschließend eine neue Risikolebensversicherung abschließen möchten, müssen Sie in der Regel mit einer erneuten Gesundheitsprüfung und einem höheren Beitrag aufgrund des höheren Eintrittsalters rechnen.

Wir empfehlen Ihnen daher Risikolebensversicherungen mit der Klausel "Verlängerungsoption". Solche Verträge bieten beispielsweise Hannoversche, Canada Life oder Cosmos Direkt an. Diese Klausel ermöglicht es Ihnen, den Vertrag bis zu einer gewissen Zeit vor Ablauf ohne Gesundheitsprüfungen zu verlängern.

Biallo-Tipp

Je länger der Vertrag einer Risikolebensversicherung läuft, desto teurer ist der Beitrag. Sie sollten daher die Laufzeit nicht zu kurz, aber auch nicht länger als nötig wählen.

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nach dem Sprachstudium (Indologie/Anglistik) in München ging ich zuerst in die Filmbranche zu Warner Columbia und arbeitete anschließend viele Jahre als Werbeleiter in einem Fachbuchverlag in München.

Seit Gründung 1997 bin ich Mitglied bei Biallo & Team. Für das Finanzportal biallo.de bearbeite ich schwerpunktmäßig die Bereiche Telekommunikation, Altersvorsorge und Versicherungen sowie Erbrecht. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschien das Biallo-Buch „Das neue Pflichtteilsrecht“.

Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de