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Auf einen Blick

  • Immer mehr Robo-Advisor bieten neben Einzel- und Gemeinschaftskonten auch spezielle Kinderdepots an.

  • Vorteil: Die Eltern können bereits mit keinen monatlichen Beträgen für den Nachwuchs sparen, ohne ihren eigenen Sparerpauschbetrag aufzuzehren.

  • Eine besonders attraktive Lösung bietet dabei der Sparkassen-Robo bevestor mit seinem Produkt "Cent-Sparen". 

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"Mit dem Sparen kann man nicht früh genug anfangen", heißt es immer so schön. Wer als Eltern monatlich einen gewissen Betrag für das Kind zurücklegt, sorgt dafür, dass der Sprössling finanziell abgesichert in die Volljährigkeit starten kann.

Doch in Anbetracht der Mini- und Negativzinsen sowie steigender Inflation fragen sich viele Eltern: Wie kann ich für mein Kind am besten finanziell vorsorgen? Viele Menschen scheuen immer noch den Gang an die Börse, weil sie sich schlicht nicht genug auskennen und somit die Risiken am Kapitalmarkt nur schwer einschätzen können. Doch diese Sorge ist unbegründet. Denn mithilfe sogenannter Robo-Advisor können auch Börsenneulinge einfach und ohne viel Vorwissen am Kapitalmarkt partizipieren.

Viele dieser digitalen Vermögensverwalter bieten mittlerweile auch Depots für Kinder an. Eltern können mit einer Einmalzahlung oder monatlichen Raten einen Kapitalstock für den Nachwuchs aufbauen. Ein solcher Robo ist bevestor von der Sparkassengruppe, den Sie auch nutzen können, wenn Sie nicht bei einer Sparkasse Kunde oder Kundin sind.

 

Wann fürs Kind mit ETFs sparen? Einfach jetzt!

Zögern Sie noch und wissen nicht, wann der optimale Einstiegspunkt ist, mit einem Kinderdepot für die Zukunft Ihres Kindes vorzusorgen? Generell empfiehlt es sich, bei der Geldanlage für den Nachwuchs so früh wie möglich mit dem Sparen zu starten. Wenn Sie dabei in ETFs (Exchanged Traded Funds) investieren, dann beträgt die Anlagedauer im Idealfall zehn Jahre. Denn mit einem derart langen Sparhorizont können etwaige Marktturbulenzen mit Gewinnen aus Börsen-Boomphasen erfolgreich kompensiert werden. Auch wenn das keine Garantie für die Zukunft ist, war das in der Vergangenheit eigentlich immer so.

Aus diesem Grund kann ein digitaler Vermögensverwalter für Sie und Ihr Kind die richtige Wahl sein. Dieser sucht die zu Ihrem Anlegerprofil passenden Anlageprodukte bestehend aus Aktien-, Anleihe- und gegebenenfalls Rohstoff- sowie Geldmarktfonds aus und überwacht zugleich die Marktrisiken. Kurzum: Mit einem Kinderdepot eines Robo-Advisors können Sie sich entspannt zurücklehnen und beobachten, wie sich das Depot Ihres Juniors entwickelt.

 

Mit dem Junior-Depot den Nachwuchs beschenken

Mit dem Junior-Depot von bevestor können Sie langfristig einen Kapitalstock für Ihr Kind aufbauen. Das geht zum einen mit einer Einmalzahlung ab 1.000 Euro oder mittels Sparplan ab 25 Euro monatlich. Wer möchte, kann den Anlageschwerpunkt auch auf eine nachhaltigkeitsorientierte Geldanlage nach ESG-Kriterien (ökologisch, sozial, ethisch) legen.

 

So funktioniert das Junior-Depot von bevestor

Wie bei jedem anderen Robo-Advisor muss zunächst das eigene Risikoprofil ermittelt werden, bevor es mit dem Investieren losgehen kann. Wie das genau funktioniert, haben wir bereits in einem separaten Artikel ausführlich erläutert. In unserem Test hat das nicht länger als 20 Minuten gedauert. Die insgesamt fünf Risikoklassen reichen von “geringer Risikobereitschaft” bis „sehr hohe Risikobereitschaft“.

 

Was kostet das Junior-Depot?

Beim Junior-Depot gelten die gleichen Gebühren wie beim herkömmlichen Depot auch. Die jährliche Gebühr beträgt 0,8 bis 1,0 Prozent des durchschnittlichen Depotstands, je nachdem ob Sie die Zusatzfunktion "Anlageschutz" hinzuwählen oder nicht. Eine Mindestgebühr gibt es genauso wenig wie einen zusätzlichen Ausgabeaufschlag.

 

Was ist Cent-Sparen?

Mit dem Cent-Sparen haben Sie die Möglichkeit, mithilfe Ihrer täglichen Ausgaben zusätzlich zum Sparplan oder der Einmalanlage Vermögen aufzubauen. Dafür rundet bevestor die Ausgaben auf Ihrem Girokonto automatisch auf und investiert die Rundungsbeträge wöchentlich in Ihr Depot. „Unser innovativer Spar-Service Cent-Sparen ermöglicht es Ihnen, zusätzlich bei jedem Einkauf ganz nebenbei bereits ab einem Euro wöchentlich zu sparen“, erklärt Marcus Lorenz, Geschäftsführer der bevestor GmbH.

 

So machen Sie Ihre Ausgaben zu Geld

Um das Cent-Sparen nutzen zu können, müssen Sie im ersten Schritt ein Depot bei bevestor eröffnen. Das geht flott und ist in etwa 20 Minuten erledigt. Damit bevestor Ihre Ausgaben aufrunden und investieren kann, müssen Sie angeben, welches Girokonto über den Kooperationspartner Wallis – ein Unternehmen aus der Sparkassen-Finanzgruppe – eingebunden werden soll. Ist das erledigt und Sie haben die Funktion aktiviert, prüft bevestor einmal pro Woche, ob in den vergangenen sieben Tagen die aufgerundete Summe Ihrer Aufrundungsbeträge größer oder gleich einem Euro ist. Das Cent-Sparen lässt sich auch mit dem Junior-Depot betreiben.

  • Ein Praxisbeispiel: Sie kaufen sich ein belegtes Brötchen für 2,80 Euro mit Ihrer Bankkarte, dann rundet bevestor diesen Betrag auf den nächsten Euro auf. Beträge, die bereits rund sind, etwa 3,00 Euro, werden nicht berücksichtigt. Jeden Montag werden die Aufrundungen der letzten sieben Tage summiert. Diesen Betrag rundet bevestor erneut zum nächsten Euro auf und legt ihn gemäß der gewählten Anlagestrategie an.
 

Lassen sich alle Girokonten einbinden?

Aktuell lassen sich nicht alle Girokonten mit Cent-Sparen verbinden. Laut Angaben von bevestor nehmen jedoch die meisten großen Banken an dem Programm teil. Zudem erweitert bevestor gemeinsam mit dem Kontoinformationsdienst Wallis die Liste der möglichen Geldhäuser kontinuierlich.

Über den Autor Kevin Schwarzinger
Jahrgang 1988, studierte Geschichte und Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und war währenddessen bereits als Werkstudent bei biallo.de angestellt. Seit 2016 ist er Mitglied der Redaktion und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.
  Kevin Schwarzinger