Geldanlage

ING und Scalable Capital: Die erste Milliarde ist geknackt

30.09.2019
Auf einen Blick
  • Innerhalb von zwei Jahren haben ING-Kunden mehr als eine Milliarde Euro bei dem Münchner Robo-Advisor Scalable Capital angelegt.

  • Mit einem verwalteten Vermögen von mehr als 1,5 Milliarden Euro ist Scalable Capital der größte digitale Vermögensvewalter in Deutschland.

  • Außerdem weitet die ING ihr Sparplanangebot deutlich aus.
ING und Scalable Capital: Ein Rad greift ins andere.
Zapp2Photo / Shutterstock.com

Die Kooperation zwischen Deutschlands größter Direktbank und dem Robo-Advisor Scalable trägt Früchte: Kunden der ING haben mittlerweile mehr als eine Milliarde Euro beim digitalen Vermögensverwalter aus München angelegt.

"Wir sind mit der Entwicklung und dem Erreichen dieses Meilensteins in so kurzer Zeit zufrieden", sagt Thomas Dwornitzak, Leiter Sparen und Anlegen bei der ING Deutschland. Kein Wunder: Schließlich teilt sich die ING die Servicegebühr mit Scalable. Laut Informationen von biallo.de erhalten die Frankfurter 0,42 Prozent des Anlagevolumens, die Münchner 0,33 Prozent.

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Auch bei Scalable Capital freue man sich, dass die Partnerschaft bei ING-Kunden so gut ankomme, erklärt Erik Podzuweit, Mitgründer und Geschäftsführer von Scalable Capital. "ING und Scalable sind die idealen Kooperationspartner, um günstige, automatisiert verwaltete ETF-Portfolios zum festen Bestandteil der Geldanlage in Deutschland zu machen."

Insgesamt verwaltet Scalable mehr als 1,5 Milliarden Euro an Kundenvermögen. Laut Einschätzung von biallo.de dürften die Münchner noch in diesem Jahr die Zwei-Milliarden-Euro-Marke knacken.

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Robo-Advisor nach Anlagevolumen

Anbieter verwaltetes Vermögen Markteintritt
Scalable Capital 1,5 Milliarden Euro 2016
Cominvest 500 Millionen Euro 2017
Liqid 500 Millionen Euro 2016
Quirion 280 Millionen Euro 2014

Quelle: Deutsche Presse-Agentur (dpa); Stand: 2. September 2019.

ING erweitert kostenloses Sparplan-Angebot

Wer sich aktuell nach einem kostenlosen ETF-Sparlan umsieht, sollte einen Blick auf das Angebot der ING werfen. Die Direktbank erweitert ihr Sparplan-Angebot um rund 300 auf aktuell 350 ETFs – davon lassen sich allerdings nur 64 ohne Ordergebühr erwerben. Gleichzeitig wird die Anzahl der Aktiensparpläne von 79 auf fast 500 erhöht.

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"Mit der Erweiterung unseres Wertpapierangebots bieten wir unseren Kunden weitere attraktive Sparalternativen in der Niedrigzinsphase und senken durch die die kostenfreie Ausführung die Einstiegsschwelle", erklärt Dwornitzak. 

Normalerweise beträgt die Ordergebühr bei ETF- und Aktiensparplänen 1,75 Prozent der Sparrate. Alle kostenlosen ETF-Sparpläne kommen von den Anbietern iShares beziehungsweise Frankling Templeton.

Mehr Informationen finden Sie unter "Welt der Fonds" beziehungsweise "Welt der Börse".

Biallo-Tipp

Robo-Advisor sind dank standardisierter Geldanlage und dem Investment in  ETFs eine kostengünstige Alternative zu klassischen Vermögensverwaltern. Wie sich die Robos zuletzt geschlagen haben, erfahren Sie in unserem  Performance-Vergleich.
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