Nur jeder Fünfte kennt den Begriff "Robo-Advisor"

Umfrage Nur jeder Fünfte kennt den Begriff "Robo-Advisor"

Ines Baur
von Ines Baur
08.03.2019
Auf einen Blick
  • 80 Prozent der Deutschen können laut einer Umfrage mit dem Begriff "Robo-Advisor" nichts anfangen. 

  • Dennoch attestieren die Studienautoren den digitalen Vermögensverwaltern positive Zukunftsaussichten.
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Obwohl der Startschuss für die ersten digitalen Vermögensverwalter hierzulande bereits vor gut fünf Jahren erfolgte, können nur 20 Prozent der Deutschen mit dem Begriff "Robo-Advisor" etwas anfangen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Toluna unter 1.000 Teilnehmern im Auftrag der European Bank for Financial Services (Ebase).

Allerdings: Rund 45 Prozent der Befragten, die mit dem Begriff vertraut sind, können sich vorstellen, in den nächsten zwölf Monaten bei einem Robo-Advisor Geld anzulegen. "Insbesondere bei jüngeren Menschen und risikobereiten Anlegern ist die Bereitschaft groß", sagt Ebase-Geschäftsführer Rudolf Geyer.

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Auch wenn das Thema noch nicht in der breiten Bevölkerung verankert ist, sei es auf einem guten Weg: "So ist das Thema beispielsweise bereits heute bei knapp der Hälfte der Personen mit einem monatlichen Netto-Einkommen über 4.000 Euro präsent. Ähnlich ist es bei Personen mit Abitur oder Hochschulabschluss."

Auch Personen, denen das Thema erst im Rahmen der Befragung vorgestellt wurde, seien nicht grundsätzlich abgeneigt. Rund 25 Prozent davon können sich vorstellen, einen digitalen Helfer bei der Geldanlage zu nutzen. Auf keinen Fall, sagen rund 35 Prozent.

Die aus Kundensicht wichtigsten Anforderungen an ein Robo-Advisor-Angebot sind geringe Gebühren (67 Prozent), Transparenz (66 Prozent), eine nachvollziehbare Anlagestrategie (63 Prozent) sowie gute Bewertungen durch neutrale Instanzen. Daneben stehen eine mehrjährige Erfahrung des Anbieters am Markt (59 Prozent) sowie die Performance (56 Prozent) im Fokus. 

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Die Umfrageergebnisse würden sich laut Ebase mit den Erfahrungen des eigenen Robo-Advisors Fintego decken, der vor kurzem sein fünfjähriges Jubiläum feierte. Knapp 80 Prozent der Fintego-Kunden sind männlich, das Durchschnittsalter liegt bei knapp 46 Jahren und das durchschnittliche Anlagevolumen beträgt gut 10.000 Euro. 

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de