Deutsche Bank

Robo-Advisor floppt

Update: 03.01.2017
Manfred Fischer
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Auf einen Blick
Die Deutsche Bank ist mit ihrem digitalen Vermögensverwalter im ersten Anlauf gescheitert. Im Sommer soll ein zweiter Versuch folgen.

Das ist voll danebengegangen. Ein bis zwei Milliarden Euro wollte die Deutsche Bank mit ihrem digitalen Vermögensverwalter einsammeln. Doch nach einem Bericht des Spiegel vertrauten gerade einmal einige hundert Kunden dem „Anlagefinder“ ihr Geld an.

Die Ursache für den Flop sieht die Bank in den Vorgaben der Bafin. Als sie den Robo-Advisor vor einem Jahr ins Leben rief, seien die Anforderungen der Bankenaufseher an die Technik noch vage gewesen. Später sei das Geldhaus gezwungen gewesen, seinen Anlagefinder zu verkomplizieren.

Laut Bericht modelt die Deutsche Bank ihren Robo-Advisor bis zum Sommer dieses Jahres um, dann soll eine neue digitale Vermögensverwaltung an den Start gehen.

Von Anfang an besser machen will es die Commerzbank. 500.000 neue Kunden will sie bis Ende dieses Jahres gewinnen, vor allem dank digitaler Anlageberater. Das betonte Privatkunden-Chef Michael Mandel gegenüber der dpa. Zum Einsatz kommen sollen Roboter schon bald beim Tochterunternehmen Comdirect.




  Manfred Fischer


 

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