Robo-Advisor Oskar trommelt fürs ETF-Sparen

Geldanlage für Kinder Robo-Advisor Oskar trommelt fürs ETF-Sparen

Sebastian Schick
von Sebastian Schick
04.03.2019
Auf einen Blick
  • Sparen für die ganze Familie – mit diesem Slogan wirbt der neue Robo-Advisor Oskar für seine Investmentlösungen.

  • Das Besondere: Nicht nur Eltern, sondern auch andere Verwandte und Freunde können flexibel auf ein Kinderkonto einzahlen.
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Eltern, die für Ausbildung oder Führerschein ihrer Kinder sparen wollen, stehen vor einem Dilemma: Das klassische Sparbuch wirft kaum noch Zinsen ab. Als Alternative bieten sich ETF-Sparpläne an. Damit können Anleger kostengünstig am Kapitalmarkt partizipieren und langfristig die Inflation schlagen. Doch wie sollen sich Eltern dem Thema annähern, wenn sie keine Ahnung von der Materie haben? Genau hier setzt der neue Robo-Advisor Oskar an.

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ETF-Sparen für die Familie leicht gemacht

Oskar bietet ab sofort eine digitale Vermögensverwaltung auf Basis von börsengehandelten Indexfonds, sogenannten ETFs. Der Service kann per App oder Website genutzt werden. Das Besondere: Nachdem die Erziehungsberechtigten für ihren Sprössling ein Kinderkonto eröffnet haben, können nicht nur die Eltern, sondern auch andere Verwandte und Freunde mit der entsprechenden IBAN jederzeit Geld aufs Konto einzahlen. Die Erwachsenen können Oskar auch für den eigenen Vermögensaufbau nutzen.

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"Mit Oskar kann man für jedes Familienmitglied individuell Geld ansparen. Folglich hilft Oskar dabei, sich selbst abzusichern und den eigenen Kindern den finanziellen Start ins Leben zu vereinfachen", sagt Jens Ohr, Mitgründer und Geschäftsführer von Oskar, der zusammen mit Peter Schille auch das Portal finanzen.net gegründet hat. "Das Beste daran ist, dass alle Depots in einer App einsehbar sind."

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Vermögensstand stets im Blick

Die Eltern legen fest, ob das Geld in einer Summe oder in monatlichen Raten an die Kinder ausbezahlt wird, wenn das Sparziel erreicht ist. In Kürze soll es auch eine sogenannte View-Only-Version der Website oder App geben. Damit können die Kleinen während der Ansparphase jederzeit ihren Vermögensaufbau im Blick behalten.

Vor der Eröffnung des Depots, das bei der Baader Bank geführt wird, entscheiden die Erziehungsberechtigten, ob die Geldanlage auf sie oder auf den Namen des Kindes laufen soll. Letzteres hat den Vorteil, dass der Sparerpauschbetrag der Eltern nicht angetastet wird.

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Als Mindestanlage setzt Oskar 1.000 Euro als Einmalbetrag oder einen monatlichen Sparplan von 25 Euro voraus. Die monatlichen Sparraten können jederzeit kostenlos angepasst oder ausgesetzt werden.

Aktien, Anleihen und Gold

Insgesamt bietet der Robo-Advisor fünf Risikoklassen beziehungsweise Anlagestrategien. Eine davon erhält der Anleger nach Beantwortung eines Online-Fragebogens. Das Portfolio mit dem geringsten Risiko "Oskar50" besteht zu 50 Prozent aus Aktien, 35 Prozent aus Anleihen und 15 Prozent aus einem sogenannten Inflationsschutz, der sich wiederum je zur Hälfte aus Gold-ETCs und inflationsgeschützten Anleihen mit Investment-Grade zusammensetzt. Im risikoreichsten Portfolio "Oskar90" liegt die Aktienquote bei 90 Prozent, Anleihen und Inflationsschutz kommen jeweils auf fünf Prozent.

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Renditen von sechs bis acht Prozent

Für den Zeitraum zwischen Januar 2003 bis September 2018 weist der Robo-Advisor für "Oskar50" in einer Simulation eine jährliche Rendite in Höhe von 6,0 Prozent aus. Mit "Oskar90" hätten Anleger im gleichen Zeitraum 8,0 Prozent pro Jahr nach Gebühren erzielt.

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Die Kosten liegen für Anlagen unter 10.000 Euro bei 1,0 Prozent pro Jahr. Davon entfallen 0,15 Prozent auf die Baader Bank, den Rest teilen sich Oskar und der Münchner Robo-Advisor Scalable Capital, welcher die Technologie für Oskar bereitgestellt hat. Für Beträge darüber werden 0,8 Prozent veranschlagt (entsprechend je 0,325 Prozent für Oskar und Scalable). Hinzu kommen durchschnittliche Produktkosten von 0,14 Prozent pro Jahr, die direkt von den ETF- und ETC-Anbietern einbehalten werden und bereits in den Kursen berücksichtigt sind.

Biallo-Tipp

Wer seine Geldanlage nicht eigenständig steuern will oder kann, für den sind die sogenannten Robo-Advisor eine geeignete Alternative. Allerdings sollte ein Investment in Fonds oder Aktien immer langfristig ausgerichtet sein – mindestens zehn, am besten fünfzehn Jahre. Wie die digitalen Vermögensverwalter genau funktionieren, erfahren Sie in unserem Ratgeber Robo-Advisor.

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nach seinem Studium für das Lehramt an Gymnasien mit der Fächerkombination Deutsch/Latein/Geschichte in Würzburg und Berlin entschied sich Sebastian Schick für den Journalismus. 2005 absolvierte er die Ausbildung zum Rundfunkjournalisten an der Akademie für Neue Medien in Kulmbach.

Direkt im Anschluss volontierte er beim Deutschen Anleger Fernsehen (DAF), wo er sich in seiner zehnjährigen Laufbahn ein umfangreiches Fachwissen zum Thema Geldanlage und Börse aneignete. Zuletzt baute er als Chefredakteur in Kooperation mit dem Kurier Medienhaus den österreichischen TV-Sender DAF Austria mit auf. Bei biallo.de schreibt er als Redakteur über das Thema Kredit und Geldanlage. 

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Direkt im Anschluss volontierte er beim Deutschen Anleger Fernsehen (DAF), wo er sich in seiner zehnjährigen Laufbahn ein umfangreiches Fachwissen zum Thema Geldanlage und Börse aneignete. Zuletzt baute er als Chefredakteur in Kooperation mit dem Kurier Medienhaus den österreichischen TV-Sender DAF Austria mit auf. Bei biallo.de schreibt er als Redakteur über das Thema Kredit und Geldanlage. 

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de