Digitale Vermögensverwaltung

Robo-Advisor: Scalable Capital drückt aufs Wachstumstempo

17.12.2019
Auf einen Blick
  • Der digitale Vermögensverwalter Scalable Capital knackt die Zwei-Milliarden-Euro-Marke beim verwaltetem Kundenvermögen. Nicht zuletzt auch dank der Kooperation mit der ING.
Geldanlage per Algorithmus: Robo-Advisor liegen im Trend.
KITTIPHONG PHONGAEN / Shutterstock.com

Wir hatten es bereits im September prognostiziert, nun ist es amtlich: Der Münchner Robo-Advisor Scalable Capital hat die Marke von zwei Milliarden Euro bei den sogenannten Assets under Management (AuM) durchbrochen. Damit konnte Scalable das verwaltete Kundenvermögen seit Mai 2018 – also innerhalb von gut 18 Monaten – mehr als verdoppeln. Zum Vergleich: Für die erste Milliarde brauchte Scalable noch zehn Monate länger Zeit.

"Wir freuen uns, als erster digitaler Vermögensverwalter in Kontinentaleuropa die Zwei-Milliarden-Euro-Marke übertroffen zu haben. Damit setzen wir einen schönen Schlusspunkt unter ein erfolgreiches Geschäftsjahr", sagt Erik Podzuweit, Mitgründer und Geschäftsführer von Scalable Capital. "Als wir vor rund vier Jahren gestartet sind, mussten wir unser Angebot von Grund auf erklären. Seither haben viele Menschen die Vorteile einer technologiebasierten und kostengünstigen Geldanlage für sich entdeckt."

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Jeder zweite Scalable-Kunde zahlt in einen Sparplan ein

Scalable Capital verwaltet eigenen Angaben zufolge gut 60.000 Portfolios. Das verwaltete Kundenvermögen pro Kunde beläuft sich im Schnitt auf 30.000 Euro. Portfolios mit mehr als 100.000 Euro machen rund ein Drittel der AuM aus. Jeder zweite Kunde habe zudem einen monatlichen Sparplan über durchschnittlich 400 Euro abgeschlossen, womit dem Robo-Advisor jährlich rund 100 Millionen Euro zufließen.

Ein wichtiger Wachstumstreiber für Scalable ist die Kooperation mit der ING, die seit September 2017 besteht. Seither haben ING-Kunden mehr als eine Milliarde Euro bei Scalable angelegt. Auch die Partnerschaft mit Siemens scheint sich auszuzahlen. So können Siemensianer die Dienste des Münchner Robos bereits ab einer Anlagesumme von 5.000 statt der üblichen 10.000 Euro für die Altersvorsorge nutzen.

Kooperationen mit Oskar, Pixit und Raisin

Auch das klassische White-Label-Geschäft von Scalable trägt Früchte: Für die Robo-Advisor Oskar (finanzen.net) und Pixit (Targobank) stellten die Münchner die technische Infrastruktur bereit. Bei Oskar stammen auch die Anlagestrategien aus dem Hause Scalable.

Erst im September hat Scalable sein Angebot um Tagesgeld und Festgeld erweitert und arbeitet seither mit dem Berliner Fintech Raisin zusammen – besser bekannt unter der Marke "Weltsparen".

Im folgenden Youtube-Video erfahren Sie, wie die Anlagestrategien von Scalable Capital genau funktionieren.

Biallo-Tipp

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