Sofortrente Klauseln bei der Sofortrente richtig nutzen

Sofortrente Klauseln bei der Sofortrente richtig nutzen

Fritz Himmel
von Fritz Himmel
04.07.2015
Auf einen Blick

Vor Abschluss eines Sofortrente-Vertrags sollten Anleger neben der Rentenhöhe auch einige wichtige Klauseln kennen und richtig für sich nutzen und bewerten.

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Die Sofortrente, eine Variante der privaten Rentenversicherung, garantiert Ihnen nach einmaliger Zahlung eines größeren Geldbetrags umgehend eine lebenslange Rente. Michael Franke, Geschäftsführer vom Analysehaus Franke und Bornberg, empfiehlt vor einem Vertragsabschluss dabei auf einige sinnvolle Kriterien und wesentliche Unterschiede zu achten:

Kapitalentnehme-Option bei der Sofortrente

Was ist, wenn Ihr Geld in einer Sofortrente steckt, Sie aber plötzlich flüssiges Kapital für einen Hausumbau oder medizinische Versorgung benötigen? Hier hilft der richtige Vertrag. Bei Anbietern wie Canada Life, Hannoversche oder Debeka können Sie später teilweise oder vollständig wieder Geld entnehmen. So bleibt Ihnen auch im Alter genügend Gestaltungsspielraum, auf unvorhergesehene Ereignisse reagieren zu können. Voraussetzung dabei ist in der Regel, dass die Summe der bis dahin gezahlten Renten den Einmalbeitrag noch nicht erreicht hat.

Auszahlungsvariante bei der Sofortrente

Als Wahl der Auszahlungsmethode für die Rente ist eine „volldynamische Auszahlung“ vorzuziehen. Bei dieser Variante liegt die monatliche Rentenzahlung anfangs zwar etwas niedriger als bei einer „konstanten Auszahlung“, sie baut sich aber im Laufe der Jahre durch regelmäßige Erhöhungen ständig auf. Entscheidender Vorteil für Sie: Die Rente kann nur steigen, eine einmal erreichte Rentenhöhe niemals mehr sinken. Bei der konstanten Variante ist dagegen später auch eine Reduzierung der Rente möglich.

Hinterbliebenenschutz bei der Sofortrente

Unterschiedliche Vertragsbausteine ermöglichen Ihnen die Absicherung des Kapitals im Falle eines frühen Todes. Bei Vereinbarung einer Rentengarantiezeit (etwa 5, 10 oder 15 Jahre nach Rentenbeginn) wird im Todesfall die Rente für die restlichen vereinbarten Jahre an die Erben weitergezahlt. Eine Alternative ist die Beitragsrückgewähr. Sie sichert im Falle eines frühzeitigen Todes Ihren Hinterbliebenen die überschüssig eingezahlte Summe. Je nach Anbieter und Tarifmodell wird dann entweder die Altersvorsorge auf die Hinterbliebenen übertragen oder es erfolgt eine Einmalauszahlung des eingezahlten Kapitals abzüglich der bereits geleisteten Rentenzahlungen.

Angebotsvergleiche sind bei der Sofortrente ein Muss

Wir raten Ihnen dringend: Keine schnellen Vertragsabschlüsse tätigen. Vor einer Unterschrift sollten Sie die Marktangebote für Sofortrenten immer genau vergleichen. Die Leistungen schwanken hier zum Teil deutlich. Das unabhängige Analysehaus Franke und Bornberg weist Mitte Juni 2015 Renditeunterschiede bei den Versicherern von mehreren Hundert Euro im Jahr aus. „Die richtige Vertragswahl bringt dauerhaft viel mehr Geld, vor allem wenn man es über all die Rentenjahre hochrechnet“, sagt Michael Franke.

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nach dem Sprachstudium (Indologie/Anglistik) in München ging ich zuerst in die Filmbranche zu Warner Columbia und arbeitete anschließend viele Jahre als Werbeleiter in einem Fachbuchverlag in München.

Seit Gründung 1997 bin ich Mitglied bei Biallo & Team. Für das Finanzportal biallo.de bearbeite ich schwerpunktmäßig die Bereiche Telekommunikation, Altersvorsorge und Versicherungen sowie Erbrecht. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschien das Biallo-Buch „Das neue Pflichtteilsrecht“.

Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de