So gestalten Sie Ihren Vertrag bei der Sofortrente richtig

Altersvorsorge So gestalten Sie Ihren Vertrag bei der Sofortrente richtig

Fritz Himmel
von Fritz Himmel
18.10.2018
Auf einen Blick
  • Vergleichen Sie vorab immer die Angebote. Die richtige Wahl bringt Ihnen über all die Jahre hinweg deutlich mehr Rente.

  • Achten Sie vor einem Sofortrente-Vertrag auf für Sie sinnvolle Vertragsklauseln und Auszahlungsvarianten.
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Eine Sofortrente, eine Variante der privaten Rentenversicherung, garantiert Ihnen nach einmaliger Zahlung eines größeren Geldbetrags – 75.000 oder 100.000 Euro – umgehend eine lebenslange Rente. Mit ihr können Sie noch kurz vor dem Ruhestand fürs Alter vorsorgen. Neben der Wahl eines renditestarken Anbieters sollten Sie vor einem Vertragsabschluss einige sinnvolle Kriterien kennen und für sich bewerten beziehungsweise effektiv nutzen.

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Sofortrente – welche Kriterien nützen Ihnen?

Langlebigkeitsrisiko

Anders als bei vielen anderen Formen der Kapitalanlage erfolgt die Zahlung hier auch dann noch, wenn das von Ihnen eingezahlte Kapital längst aufgezehrt ist. Bei den Experten von Stiftung Warentest heißt es: "Rentenversicherte, die steinalt werden, haben ein gutes Geschäft gemacht."

Die wirkliche Gesamt-Rendite bei einer Sofortrente hängt – wie bei den meisten Rentenversicherungen – von der Lebenserwartung ab. Aktuelle Analysen zeigen, dass Versicherte, die mit 65 Jahren eine Police abschließen, über 90 Jahre alt werden müssen, um mehr ausbezahlt zu bekommen, als sie einbezahlt haben.

Sterben Sie jedoch früh, so besteht die Gefahr, dass nur ein geringer Teil der eingezahlten Summe in Form der Rente an Sie zurückgeflossen ist. Das Restkapital bleibt beim Versicherer und wandert in den allgemeinen Versicherungspool. Es sei denn, Sie schließen eine Police mit einer Hinterbliebenenschutzklausel ab. Hier haben Sie mehrere Möglichkeiten zur Auswahl. Überlegen Sie, welche für Sie die sinnvollere ist.

Rentengarantiezeit

Eine Rentengarantiezeit stellt hier sicher, dass die Rente im Falle Ihres frühzeitigen Todes bis zum Ende einer vereinbarten Garantiezeit an den Bezugsberechtigten weiterfließt. Dies können beispielsweise fünf, zehn oder 20 Jahre sein. Sterben Sie nach drei Jahren und haben eine Rentengarantiezeit von zehn Jahren abgeschlossen, zahlt die Versicherung post mortem die Rente  sieben weitere Jahre an die im Vertrag genannten Hinterbliebenen.

Lesen Sie auch: Rechtzeitig den Hinterbliebenenschutz regeln

Alternative: Beitragsrückgewähr

Eine Beitragsrückgewähr (Kapital abzüglich bereits gezahlter Renten) sichert bei vorzeitigem Tod Ihren Hinterbliebenen die überschüssig eingezahlte Summe. Zu berücksichtigen ist, dass sich solche Zusatzklauseln oft auf die Rentenhöhe auswirken.

Lesen Sie auch: Steuervorteile bei der Sofortrente

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Berechnungsgrundlage / Modellfall: 

Sofortrente – so entnehmen Sie wieder Kapital

Kapitalentnahme-Option

Was ist nun, wenn Ihr Geld in einer Sofortrente steckt, Sie aber plötzlich flüssiges Kapital für einen Hausumbau oder medizinische Versorgung benötigen? Hier hilft Ihnen der richtige Vertrag.

Bei Anbietern wie Canada Life, Hannoversche oder Debeka können Sie beispielsweise später teilweise oder vollständig wieder Geld aus Ihrem Sofortrente-Depot entnehmen. So bleibt Ihnen genügend Gestaltungsspielraum, um auf unvorhergesehene Ereignisse zu reagieren. Voraussetzung dabei ist jedoch, dass die Summe der bis dahin gezahlten Renten den Einmalbeitrag noch nicht erreicht hat.

Lesen Sie auch: Wichtige Vertragsoptionen nutzen

Sofortrente - beachten Sie die Auszahlungsvarianten

Meist haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Auszahlungsformen Ihrer Rente. Deren Bedeutung sollten Sie unbedingt kennen und verstehen. In der Regel sind dies die konstante, teildynamische oder volldynamische Variante.

Volldynamik

Empfehlenswert ist die Volldynamik. Hier liegt die Rentenzahlung anfangs zwar niedriger als bei einer konstanten Auszahlung, sie baut sich aber im Laufe der Jahre durch regelmäßige Erhöhungen ständig auf. Entscheidender Vorteil: Die Rente kann nur steigen, eine einmal erreichte Rentenhöhe niemals mehr sinken! Mit der Volldynamik schaffen Sie sich somit gleichzeitig einen gewissen Inflationsausgleich.

Konstante Variante

Bei der konstanten Variante liegt die Rente zu Beginn zwar am höchsten, jedoch ist hier später auch eine Reduzierung der Rente möglich, wenn es beim Versicherer mal nicht so gut läuft. Und das geschieht zurzeit durchaus! Die teildynamische Variante ist eine Mischform, hier kann die Rentenhöhe aber auch wieder sinken.

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nach dem Sprachstudium (Indologie/Anglistik) in München ging ich zuerst in die Filmbranche zu Warner Columbia und arbeitete anschließend viele Jahre als Werbeleiter in einem Fachbuchverlag in München.

Seit Gründung 1997 bin ich Mitglied bei Biallo & Team. Für das Finanzportal biallo.de bearbeite ich schwerpunktmäßig die Bereiche Telekommunikation, Altersvorsorge und Versicherungen sowie Erbrecht. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschien das Biallo-Buch „Das neue Pflichtteilsrecht“.

Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de