Sofortrente-Vertrag an Lebenssituation anpassen

Sofortrente Sofortrente-Vertrag an Lebenssituation anpassen

Fritz Himmel
von Fritz Himmel
03.02.2019
Auf einen Blick
  • Die Sofortrente garantiert nach einmaliger Zahlung eines größeren Geldbetrags umgehend eine Rente. Und zwar lebenslang, selbst wenn Ihre eingezahlte Summe längst aufgebraucht ist.

  • Gibt es Angehörige – ja oder nein? Passen Sie Ihren Sofortrente-Vertrag entsprechend Ihrer Situation an.
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Eine Möglichkeit, Ihren Lebensstandard im Alter abzusichern, bietet Ihnen die private Rentenversicherung in Form der Sofortrente. Hier zahlen Sie eine bestimmte Summe, etwa 80.000 Euro, auf einmal ein und erhalten sofort Anspruch auf eine lebenslange monatliche Rente. Diese wird Ihnen auch dann weiter gezahlt, wenn Ihr investiertes Geld längst aufgebraucht ist.

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Sofortrente – die immer fließende Einnahmequelle

"Bei der Entscheidung für ein solches Produkt sollte vor allem der Wunsch nach einer sicheren und möglichst lange andauernden Rentenzahlung im Fokus stehen", sagt Michael Franke vom Analysehaus Franke und Bornberg. Gute Angebote mit Top-Unternehmensrating bieten zurzeit je nach Vertragsvariante die Canada Life, Europa, Huk24 oder die Hannoversche.

Der Vorteil: Wenn Sie lange leben, haben Sie besonders viel davon.
Das Risiko: Bei frühem Tod ist das restliche eingezahlte Geld weg. Um dies zu vermeiden, lassen sich zur Absicherung von Hinterbliebenen verschiedene Todesfallleistungen in den Vertrag integrieren.

Lesen Sie auch: Auf die richtige Auszahlungsform achten

Richtige Vertragsvariante bei der Sofortrente auswählen

Bei einer Sofortrente bieten sich Ihnen unterschiedliche Vertragsvarianten an, die je nach individueller Lebens- beziehungsweise Familiensituation die sinnvollere Wahl sein können.

  • Eine Beitragsrückgewähr sichert Ihren Hinterbliebenen das überschüssig eingezahlte Geld. Je nach Tarifmodell wird die Altersvorsorge auf die Hinterbliebenen übertragen. Oder es erfolgt eine Einmalauszahlung des Restkapitals. Vereinfachtes Beispiel: Einzahlung 100.000 Euro, monatliche Garantierente 400 Euro plus 100 Euro Überschussrente. Nach drei Jahren verstirbt der Rentenempfänger. Die bisher gezahlte Garantierente (Überschüsse bleiben unberücksichtigt) beträgt: 3 Jahre x 12 Monate x 400 Euro = 14.400 Euro. Die Bezugsberechtigten erhalten 85.600 Euro zurück erstattet.

  • Bei der Rentengarantiezeit erhalten Ihre Angehörigen für eine festgelegte Garantiezeit – etwa fünf oder zehn Jahre – die monatliche Rente weiter ausbezahlt, falls Sie früh versterben. "Wird eine Garantiezeit von zehn Jahren festgelegt und die versicherte Person stirbt nach vier Rentenjahren, so laufen die Zahlungen noch weitere sechs Jahre an die Hinterbliebenen", sagt Franke.

Wenn Sie keine Angehörigen haben, denen Sie etwas vererben möchten, dann wählen Sie einfach einen Vertrag ohne Hinterbliebenenschutz. Hier ist die monatliche Rente dann am höchsten. Versterben Sie, so enden die Rentenzahlungen. Das restliche angelegte Geld wandert anschließend in den Topf des Versicherers.

Erst Sofortrenten vergleichen, dann unterschreiben

Die Angebote für eine Sofortrente sind vielfältig und unterschiedlich in Ihren Anlagestrategien. Da die Leistungen der Versicherer zum Teil deutlich schwanken, kommt es vor einem Vertragsabschluss umso mehr darauf an, dass Sie die Marktangebote genau auf die für sich richtige Variante hin vergleichen. Lassen Sie sich dazu Zeit, denn die falsche Wahl kann Ihnen auf all die Rentenjahre hin viel Geld kosten.

Biallo-Tipp

Sollte ein Versicherer Pleite gehen, zahlt in Deutschland die Auffanggesellschaft Protektor weiter mindestens die Garantierente und die fest zugeteilten Überschüsse aus.

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nach dem Sprachstudium (Indologie/Anglistik) in München ging ich zuerst in die Filmbranche zu Warner Columbia und arbeitete anschließend viele Jahre als Werbeleiter in einem Fachbuchverlag in München.

Seit Gründung 1997 bin ich Mitglied bei Biallo & Team. Für das Finanzportal biallo.de bearbeite ich schwerpunktmäßig die Bereiche Telekommunikation, Altersvorsorge und Versicherungen sowie Erbrecht. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschien das Biallo-Buch „Das neue Pflichtteilsrecht“.

Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de