Inflation auf Fünf-Jahres-Hoch

Lebenshaltungskosten Inflation auf Fünf-Jahres-Hoch

16.03.2017
Auf einen Blick
  • Waren und Dienstleistungen kosteten im Februar durchschnittlich 2,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
  • Größte Preistreiber waren Heizöl und Benzin, gefolgt von Nahrungsmitteln. Gemüse verteuerte sich um über 20 Prozent! 
Artikelbewertung
Teilen
Schrift

Die Verbraucherpreise in Deutschland verteuerten sich im Februar so stark wie seit viereinhalb Jahren nicht. Der Preisindex lag um 2,2 Prozent höher als im Februar 2016. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, hat es eine gleich hohe Inflationsrate zuletzt im August 2012 gegeben.

Größter Preistreiber waren laut der Behörde die Energiepreise, die mit plus 7,2 Prozent deutlich über dem Vorjahresniveau lagen. Einen Kostensprung verzeichnete vor allem Heizöl mit plus 43,8 Prozent sowie Kraftstoffe mit plus 15,6 Prozent. Auch die Nahrungsmittelpreise lagen im Februar mit 4,4 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Erheblich teurer war Gemüse mit plus 21 Prozent, hier vor allem Salat, Tomaten und Gurken. Auch für Speisefette und Speiseöle (+ 13,2 %) sowie für Fisch und Fischwaren (+ 5,4 %) mussten die Verbraucher deutlich mehr bezahlen.

Im Vergleich zu den Waren erhöhten sich die Preise für Dienstleistungen mit 1,3 Prozent nur moderat. Teurer wurden hier vor allem Kaltmieten mit 1,6 Prozent, Dienstleistungen für Verpflegung mit 2,0 Prozent sowie Versicherungen mit 2,4 Prozent. Es gab aber auch Lichtblicke: So verbilligten sich binnen Jahresfrist die Preise für Flugtickets um drei Prozent und für Telekommunikationsdienstleistungen um 1,1 Prozent. 

(mg)

Artikelbewertung
Teilen
Drucken
Zur Startseite
Newsletter
Keine News mehr verpassen
Bitte geben Sie eine korrekte E-Mail Adresse ein:

Regeln für das Schreiben von Kommentaren:

  1. Kommentieren Sie sachlich und ohne persönliche Angriffe.
  2. Verfassen Sie keine Beiträge mit strafbarem, diskriminierendem, rassistischem, anstößigem, beleidigendem oder kommerziellem Inhalt und verweisen Sie nicht auf Seiten mit solchem Inhalt.
  3. Stellen Sie weder zu lange Texte noch Bilder ein, außer, wenn es unbedingt nötig ist.
  4. Veröffentlichen Sie keine personenbezogenen Daten Dritter, wie Namen, Adressen, Telefonnummern oder E-Mail-Adressen.
  5. Wenn Sie persönliche Mitteilungen oder Texte anderer Verfasser einstellen oder Kommentare anderweitig veröffentlichen möchten, beachten Sie die Rechte Dritter. Bei einer Verletzung dieser Rechte (z.B. Persönlichkeitsrecht, Urheberrecht, Datenschutz) haften Sie.
  6. Sie haben die Möglichkeit, Ihren Benutzernamen frei zu wählen. Sie sollten aber im eigenen Interesse markenrechtlich geschützte Namen vermeiden.

Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de