Inflation geht deutlich zurück

Stabile Preise Inflation geht deutlich zurück

31.03.2017
Auf einen Blick
  • Die Teuerungsrate in Deutschland ist erstmals seit einem Jahr wieder rückläufig. Waren und Dienstleistungen kosteten im März nur rund 1,6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.
  • Die sinkende Inflation verringert den Druck auf Europas Währungshüter, die lockere Geldpolitik aufzugeben und die Zinsen anzuheben.
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Entlastung für Verbraucher: Verzeichnete die Teuerungsrate im Februar noch den stärksten Anstieg seit vier Jahren, ging sie im März deutlich zurück. Statt 2,2 Prozent betrug die Inflationsrate laut Statistischem Bundesamt nur 1,6 Prozent. Ökonomen hatten lediglich mit einen Rückgang auf 1,9 Prozent gerechnet.

Für die Hauptentlastung sorgten die Rohölpreise. Heizöl verbilligte sich beispielsweise in einigen Bundesländern um mehr als fünf Prozent, Kraftstoffe gingen um rund zweieinhalb Prozent zurück. Auch Nahrungsmittel, allen voran Gemüse, waren preiswerter zu haben. Einen Preisrückgang verzeichneten die Statistiker auch bei Pauschalreisen.

"Sinkende Preise nehmen den Druck von der Europäischen Zentralbank, die Geldpolitik zu ändern", erklärt Carsten Brzeski, Chefvolkswirt der ING-Diba. Inflationsraten von unter zwei Prozent sehen die Währungshüter als stabile Preise an. Ein Gegensteuern mit höheren Zinsen sei dann nicht nötig. Der Euro-Leitzins liegt seit längerem bei null, um die Kreditvergabe anzuregen und die Konjunktur zu stärken. Kreditnehmer dürfte die anhaltende Niedrigzinsphase freuen, Zinssparer müssen sich hingegen weiterhin in Geduld üben.

mg

 

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de