Rolf Winkel
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Auf einen Blick
  • Für fast alle Beschäftigten steigt der Nettolohn zum Jahreswechsel.

  • Gutverdienende verzeichnen das größte Plus.

  • Was sich für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zum neuen Jahr ändert.
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Für fast alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhöht sich der Nettolohn zum Jahreswechsel. Im Jahr 2024 steigt der steuerliche Grundfreibetrag beträchtlich. Beschäftigte müssen deshalb weniger Steuern zahlen. Bei den Sozialversicherungen wird es dagegen etwas teurer. Beschäftigte müssen gegenüber den Werten der zweiten Hälfte 2023 im Schnitt 0,1 Prozentpunkte mehr an Beiträgen entrichten. Insgesamt sind es nun 20,45 Prozent. Für Kinderlose ab 23 Jahren kommen 0,6 Prozentpunkte hinzu.

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Was ändert sich 2024 an den Sozialversicherungsbeiträgen?

Mit der „Sozialgarantie 2021“ der vorherigen Bundesregierung sollte der Gesamtsozialversicherungsbeitrag auf maximal 40 Prozent stabilisiert werden. Davon ist schon länger nicht mehr die Rede. Der Gesamtbeitrag – einschließlich Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung – steigt zum Jahreswechsel auf 40,9 Prozent. Der auf Arbeitnehmer entfallende Teil dieses Gesamtbeitrags liegt 2024 für Arbeitnehmer mit Kind im Schnitt bei 20,45 Prozent. Anfang 2023 waren es noch 20,225 Prozent. Für Kinderlose kommen noch 0,6 Prozent dazu. Anders ausgedrückt: Von einem Bruttoentgelt von 1.000 Euro gehen im Schnitt 204,50 Euro an die Sozialversicherungen. Das sind 2,25 Euro mehr als zu Beginn 2023.

 

Wie sieht die Entwicklung der Beiträge in den Sozialversicherungen aus?

Wie sich im kommenden Jahr die Beitragssätze in den einzelnen Sozialversicherungen (Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung) entwickeln:

Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)

Es bleibt beim allgemeinen Beitragssatz von 14,6 Prozent. Dieser ist gesetzlich festgelegt und gilt für alle Krankenkassen. Damit kommen die Kassen aber nicht aus. Hinzu kommt deshalb ein je nach Kasse unterschiedlich hoher („kassenindividueller“) Beitrag. Den gesamten Krankenversicherungsbeitrag teilen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Die Spannweite des Zusatzbeitrags lag im November 2023 bei bundesweit geöffneten Krankenkassen zwischen 0,9 Prozent und 1,9 Prozent. Bei vielen Kassen wird der Zusatzbeitrag 2024 steigen. Der durchschnittliche Zusatzbeitrag für 2024 wurde vom Bundesgesundheitsminister auf 1,7 Prozent (bislang 1,6 Prozent) festgesetzt. Daran ist aber keine Kasse gebunden. Für die meisten gesetzlich Versicherten hat der durchschnittliche Zusatzbeitrag keine direkte Bedeutung. Anders bei privat Krankenversicherten: Bei ihnen wird auf Basis des durchschnittlichen Zusatzbeitrags der maximale Arbeitgeberzuschuss zur privaten Krankenversicherungsprämie errechnet. Dieser beträgt 2024 rund 422 Euro.

Rentenversicherung

Der Beitragssatz bleibt unverändert bei 18,6 Prozent.

Arbeitslosenversicherung

Es bleibt bei 2,6 Prozent. Der Beitragssatz ist in Paragraf 341 Sozialgesetzbuch (SGB) III festgelegt.

Pflegeversicherung

Der gesetzliche Beitragssatz wurde bereits zum 1. Juli 2023 erhöht, er beträgt seitdem 3,4 Prozent, statt zuvor 3,05 Prozent. Arbeitgeber beteiligen sich hieran mit 1,7 Prozent, mit Ausnahme von Sachsen, wo auf Arbeitgeber nur 1,2 Prozent, auf Arbeitnehmer jedoch 2,2 Prozent entfallen. Generell gilt: Kinderlose ab 23 Jahren zahlen einen Zusatzbeitrag von 0,6 Prozent. Umgekehrt gilt auch für Versicherte mit mindestens zwei Kindern unter 25 Jahren ein Beitragsabschlag von 0,25 Prozent ab dem zweiten Kind. An diesen Beitragsregeln wird sich voraussichtlich bis Ende 2024 nichts ändern. Viele beitragsabführende Stellen (so die deutsche Rentenversicherung und zahlreiche Betriebe) setzen den Beitragsabschlag ab dem zweiten Kind derzeit noch nicht um. Sie warten ab, bis 2025 abrufbare Daten zu Zahl und Alter der Kinder der Versicherten vorliegen. Spätestens ab Mitte 2025 werden Versicherten gegebenenfalls zu viel gezahlte Beiträge erstattet.

Beitragssätze zur Sozialversicherung 2024 (in Prozent) im Überblick

 

Insgesamt (in Prozent)

Anteil Arbeitnehmer (in Prozent)

Allgemeine Rentenversicherung

18,6

9,3

Arbeitslosenversicherung

2,6

1,3

Krankenversicherung, allgemein

14,6

7,3

durchschnittlicher Zusatzbeitrag

1,7

0,85

Pflegeversicherung

3,4

1,7

Insgesamt

40,9

20,45

Zusatzbeitrag zur Pflegeversicherung für Kinderlose

0,6

0,6

Quelle: Biallo.de; nach eigener Recherche; Stand: Dezember 2023.

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Gibt es bei der Sozialversicherung Sparmöglichkeiten?

Beim Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung lohnt sich ein Kassenvergleich. Denn jede Kasse legt diesen Beitrag entsprechend ihrer finanziellen Situation fest. Versicherte mit einem Bruttoeinkommen von 3.000 Euro zahlen bei einem Zusatzbeitrag von 0,9 Prozent monatlich 13,50 Euro zusätzlich für die Krankenversicherung. Bei einem Zusatzbeitrag von 1,9 Prozent sind es 28,50 Euro. Da kann sich ein Kassenwechsel schon lohnen.

Tipp: Kassenwechsel ist ganz simpel

Wenn Ihre gesetzliche Krankenkasse Ihren Beitrag erhöht, haben Sie als Versicherter ein Sonderkündigungsrecht, wobei Sie eine Kündigungsfrist von zwei vollen Monaten immer einhalten müssen. Die Kündigung müssen sie nicht persönlich erklären. Sie können einfach eine neue Kasse wählen. Diese kümmert sich dann um die Kündigungs- und Wechselmodalitäten. Eine Übersicht über die Zusatzbeiträge der einzelnen Kassen erhalten Sie unter www.krankenkassen.de. Die Kassen müssen ihre Versicherten spätestens einen Monat vor der Erhöhung des Zusatzbeitrags hierüber per Brief informieren. Diese Pflicht war bis Mitte 2023 ausgesetzt und ist nun wieder aufgelebt.

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Sämtliche Angaben ohne Gewähr. Datenstand: 23.02.2024


 

Beitragsbemessungsgrenze: Zahlen auch sehr gut verdienende Arbeitnehmer von ihrem vollen Einkommen Sozialversicherungsbeiträge?

Nein, Beiträge werden nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze der jeweiligen Versicherung erhoben. In der Kranken- und Pflegeversicherung liegt diese 2024 bei 5.175 Euro. Sie gilt in den alten wie neuen Bundesländern gleichermaßen. 2023 lag sie noch bei 4.987,50 Euro. Bis zu diesen Beträgen werden Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung fällig. Von dem Teil des Bruttoentgelts, der über diesen Beträgen liegt, demgegenüber nicht.

  • Biallo-Tipp: Für Beschäftigte, die monatlich mehr als 5.175 Euro brutto verdienen, kann sich der Abschluss einer privaten Krankentagegeldversicherung lohnen. Denn der darüber liegende Teil des Einkommens ist durch das Krankengeld der gesetzlichen Kassen nicht abgesichert.

Wie hoch ist die Beitragsbemessungsgrenze in der Renten- und Arbeitslosenversicherung?

Sie ist deutlich höher. Sie steigt in diesem Jahr im Westen um 250 Euro auf 7.550 Euro im Monat (siehe Tabelle). Letztmals gibt es 2024 hier auch noch einen Unterschied zwischen Ost und West. In den neuen Ländern liegt die Beitragsbemessungsgrenze 2024 bei 7.450 Euro und damit 350 Euro höher als 2023.

Beitragsbemessungsgrenzen 2024 im Überblick

In der folgenden Tabelle finden Sie die neuen monatlichen (jährlichen) Beitragsbemessungsgrenzen bei den einzelnen Sozialversicherungen im Überblick:

  Beitragsbemessungsgrenze West monatlich (jährlich) in Euro Beitragsbemessungsgrenze Ost monatlich (jährlich) in Euro
Allgemeine Rentenversicherung 7.550 (90.600)
7.450 (89.400)
Knappschaftliche Rentenversicherung
9.300 (111.600)
9.200 (110.400)
Arbeitslosenversicherung 7.550 (90.600)
7.450 (89.400)
Kranken- und Pflegeversicherung 5.175 (62.100)
5.175 (61.100)

Quelle: Biallo.de; nach eigener Recherche; Stand: Dezember 2023.

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Ergibt sich für Beschäftigte mit sehr hohem Einkommen eine Versorgungslücke?

Für den Teil des Einkommens, der oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze liegt, werden auch keine Beiträge zur Renten- und Arbeitslosenversicherung abgeführt. Entsprechend ist der Höchstbetrag beim Arbeitslosengeld gedeckelt. Und ähnliches gilt bei der Rentenversicherung. In welcher Höhe in einem Kalenderjahr Rentenansprüche erworben werden können, hängt vom Verhältnis der Beitragsbemessungsgrenze zum vorläufigen Durchschnittsentgelt aller Versicherten ab.

Das jährliche vorläufige Durchschnittsentgelt wurde für 2024 auf 45.358 Euro festgelegt (2023: 43.142 Euro). Wer 2024 das ganze Jahr über ein Durchschnittsentgelt entsprechend oder oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze hat, kann damit nur (90.600/45.358 =) 1,997 Rentenpunkte (Entgeltpunkte) erwerben. Nach dem derzeitigen aktuellen Rentenwert sind das etwa 75 Euro.

Für den über der Beitragsbemessungsgrenze liegenden Teil des Bruttoentgelts werden keine Rentenansprüche erworben. Hier ergibt sich in jedem Fall eine Versorgungslücke.

Biallo-Tipp: Gerade für sehr gut verdienende Arbeitnehmer ab 50 Jahren lohnt es sich besonders, Ausgleichszahlungen für zu erwartende Rentenminderungen in die Rentenkasse zu leisten. Dies ist immer dann möglich, wenn aufgrund der bis zum Einzahlungszeitpunkt auf dem Rentenkonto gespeicherten Versicherungszeiten die realistische Möglichkeit besteht, dass mit 62 Jahren (Schwerbehindertenrente) beziehungsweise 63 Jahren (Altersrente für langjährig Versicherte) Anspruch auf ein vorgezogenes Altersruhegeld bestehen wird. Alternativ dazu können Sie über ETF-Sparpläne und fondsgebundene Rentenversicherungen fürs Alter sparen. Mehr dazu erfahren Sie in folgenden Ratgebern:

 

Ändert sich 2024 auch die Versicherungspflichtgrenze?

Eine solche Grenze gibt es nur bei der Kranken- und Pflegeversicherung. Sie gilt bundeseinheitlich und steigt 2024 auf 5.775 Euro (2023: 5.550 Euro) brutto im Monat beziehungsweise 69.300 Euro im Jahr. Für die kleine Gruppe derjenigen, die schon Ende 2002 privat versichert waren, liegt die für sie geltende besondere Versicherungspflichtgrenze bei 5.175 Euro (Vorjahr: 4.987,50 Euro).

Wer ein Arbeitsentgelt über der Versicherungspflichtgrenze bezieht, ist in der Regel versicherungsfrei und kann sich zwischen einer freiwilligen gesetzlichen oder einer privaten Krankenversicherung (PKV) entscheiden. Die Möglichkeit zum Eintritt in die PKV nutzen immer weniger Arbeitnehmer: Inzwischen gibt es 3,17 Millionen gut Verdienende (September 2023), die (weiterhin) freiwillig gesetzlich versichert sind, obwohl die Türen der PKV für sie offen stehen. Im Vorjahr waren es 3.07 Millionen, 2010 waren es erst 1,72 Millionen.

 

Wie ändert sich die Steuerbelastung von Beschäftigten im Jahr 2024?

Neue Steuerregeln sorgen trotz der etwas höheren Belastung durch Sozialversicherungsbeiträge bei fast allen Beschäftigten dafür, dass das Nettoeinkommen trotz höherer Sozialversicherungsbeiträge steigt.

Grundfreibetrag steigt 2024

Der steuerliche Grundfreibetrag steigt 2024 auf 11.604 Euro (gegenüber 10.908 Euro in 2023). Bundesfinanzminister Christian Lindner beabsichtigt sogar, den Grundfreibetrag um 180 Euro stärker auf dann 11.784 Euro anzuheben. Beschlossen werden wird dies – wenn es dazu kommt – erst 2024.

Anpassungen Einkommensteuertarife

Wie in den Vorjahren werden auch die Tarifeckwerte des Einkommensteuertarifs angepasst. Der Steuertarif wird – wenn man sich ein Koordinatensystem vorstellt – nach rechts verschoben. Höhere Steuersätze werden deshalb erst bei einem höheren Einkommen fällig. Hierdurch soll die sogenannte kalte Progression ausgeglichen werden.

Altersvorsorge steuerlich absetzbar

Weiterhin sind 2024 die vollen Altersvorsorgeaufwendungen bis zum Maximalbetrag von 27.565,20 Euro steuerlich voll absetzbar. Für Verheiratete und offiziell Verpartnerte gilt der doppelte Betrag.

 

Was ändert sich unterm Strich zum Jahreswechsel beim Nettolohn?

Es gibt auf jeden Fall ein »Plus«. Arbeitnehmer mit Steuerklasse I oder IV, die monatlich brutto 7.000 Euro verdienen, kommen immerhin – ohne weitere steuerliche Absetzbeträge – auf ein monatliches Plus von knapp 50 Euro (mit Kind, keine Kirchensteuer, Steuerklasse IV). Bei einem monatlichen Brutto von 2.000 Euro beträgt das Monatsplus 15 Euro (siehe Tabelle).

Wie sich der monatliche Nettolohn zum Jahreswechsel 2023/2024 verändert

In der folgenden Tabelle sehen Sie, wie sich Ihr monatlicher Nettolohn ab Januar 2024 verändert*:

Bruttolohn (in €)

Nettolohn 2023 ( zweites Halbjahr in €)

Nettolohn 2024 (in €)

monatliches Plus (in €) in 2024

2.000

1.466

1.481

 15

3.000

2.045

2.064

 19

4.000

2.593

2.619

 26

5.000

3.112

3.144

 32

6.000

3.659

3.693  33

7.000

4.160

4.209

 49

8.000

4.671

4.705

 34

Quelle: Biallo.de; nach eigener Recherche; Stand: Dezember 2023.

* Annahmen: Steuerklasse I/IV, keine Kirchensteuer, mit Kind, gesetzlich kranken- und rentenversichert, 1,6 % Zusatzbeitrag in der Krankenversicherung in 2023, 1,7 % in 2024.

  • Biallo-Tipp: Mit welchem Nettolohn Sie momentan rechnen können, können Sie mit unserem Brutto Netto Rechner ermitteln. Hinweis: Aktuell rechnet unser Brutto-Netto-Rechner noch mit den jetzt gültigen Werten für das Jahr 2023. Zum Jahreswechsel wird er auf die dann geltenden Werte angepasst.
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Über den Autor Rolf Winkel
Ist unser Spezialist für alles, was mit Sozialversicherungen und Sozialleistungen zu tun hat. Er ist gelernter Sozialwissenschaftler und schreibt seit 40 Jahren Sozialratgeber, unter anderem den
„Kleinen Rentengeber“. Bis Anfang 2020 hat er die Monatszeitschrift „Soziale Sicherheit“ betreut. Für biallo.de arbeitet er seit 2005.
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