Schulz will Agenda 2010 aufweichen

Arbeitslosengeld Schulz will Agenda 2010 aufweichen

21.02.2017
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  • Künftig soll es länger Arbeitslosengeld I geben.
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Empfänger von Arbeitslosengeld I sollen die finanzielle Stütze in Zukunft länger erhalten, das berichtet die "Bild"-Zeitung. Eine genaue Zeitspanne stehe allerdings noch nicht fest. In den kommenden Wochen solle Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) ein konkretes Programm vorlegen.

Derzeit erhalten Arbeitslose unter 50 Jahren maximal zwölf Monate Arbeitslosengeld I, bei älteren Erwerbslosen sind es bis zu 24 Monate. Gegenüber der Tageszeitung bezeichnete der Kanzlerkandidat die Reform als Fehler: "Fehler machen ist nicht ehrenrührig. Wichtig ist, wenn Fehler erkannt werden, müssen sie korrigiert werden."

Die Agenda 2010 hatte SPD und Grüne unter dem damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) zischen 2003 und 2005 umgesetzt. Die Reform des Sozialsystems und Arbeitsmarkts war zu seinerzeit höchst umstritten, wurde jedoch selbst von großen Teilen der Opposition mitgetragen. Unter den Unterstützern fand sich damals auch Angela Merkel (CDU):

"Ich möchte Bundeskanzler Schröder ganz persönlich dafür danken, dass er mit seiner Agenda 2010 mutig und entschlossen eine Tür aufgestoßen hat, eine Tür zu Reformen, und dass er die Agenda gegen Widerstände durchgesetzt hat."

KPS

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de