Unterhaltszahlungen Staat springt länger für zahlungsunwillige Väter ein

Unterhaltszahlungen Staat springt länger für zahlungsunwillige Väter ein

Manfred Fischer
von Manfred Fischer
28.09.2016
Auf einen Blick

Künftig soll die öffentliche Hand den sogenannten Unterhaltsvorschuss auch für Jugendliche zahlen. So will es das Bundesfamilienministerium.

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Bislang springt der Staat nur bis zum zwölften Lebensjahr von Kindern ein. Ab 1. Januar 2017 soll der Unterhalt bis zum 18. Lebensjahr aus der öffentlichen Kasse kommen, wenn der Vater sich weigert, seiner Verpflichtung nachzukommen. Das berichtet die Bild-Zeitung. Die Regelung ist Teil der Reform des Unterhaltsvorschussgesetzes. Sie muss noch vom Kabinett abgesegnet werden.

Laut Bericht sollen für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren künftig 270 Euro Unterhalt pro Monat fließen. Für Kinder bis fünf Jahren soll es wie bisher 145 Euro monatlich geben, bis zum Alter von elf Jahren 194 Euro. Vorgesehen ist auch, die Grenze für die Bezugsdauer – bis dato sechs Jahre - abzuschaffen. Den Unterhaltsvorschuss fordert der Staat von den Zahlungsmuffeln unter Vätern zurück.

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig rechnet damit, dass 260.000 Kinder und Jugendliche von der neuen Regelung profitieren werden.

Biallo-Tipp

: Hunderttausende Schüler haben in diesem Jahr ihr Abitur gemacht. Ist ein Kind dann bereits 18 Jahre alt, so stellt sich für die Eltern die Frage: Was wird aus dem Kindergeld? Antworten darauf finden Sie in dem Beitrag "Kindergeld nach dem Abitur".

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de