Schuldenuhr tickt deutlich langsamer

Staatsverschuldung Schuldenuhr tickt deutlich langsamer

Sebastian Schick
von Sebastian Schick
28.12.2016
Auf einen Blick
  • Deutschlands Schulden sollen 2017 nur noch mit 68 Euro pro Sekunde wachsen.
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Niedrigzinsen und sprudelnden Steuereinnahmen sei Dank. Die bekannte Schuldenuhr vom Bund der Steuerzahler tickt so langsam wie noch nie. Sie bescheinigt Deutschland für 2017 nur noch einen zweistelligen Schuldenzuwachs: 68 Euro pro Sekunde. Zuvor lag die sekündliche Neuverschuldung fast doppelt so hoch, nämlich bei 129 Euro pro Sekunde.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble plant auch für 2017 mit einer „Schwarzen Null“, sprich es soll weiter keine Neuverschuldung geben. Allerdings werden die Bundesländer dieses Ziel nicht erreichen, auch wenn sich die finanzielle Lage der Länderhaushalte verbessert hat. Für 2017 planen die 16 Länder laut Steuerzahlerbund nur noch eine Nettokreditaufnahme von insgesamt 2,2 Milliarden Euro nach rund vier Milliarden Euro im laufenden Jahr. Dennoch: „Mit mehr als 2.000 Milliarden Euro verharrt der gesamte Schuldenstand Deutschlands immer noch auf einem viel zu hohen Niveau“, warnt Reiner Holznagel, der Präsident des Steuerzahlerbundes.

Deutschlands größter Schuldentreiber werde 2017 erneut Nordrhein-Westfalen sein. Auch Bremen, Saarland, Hessen sowie Rheinland-Pfalz kommen nicht ohne Neuverschuldung aus. In Baden-Württemberg, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Thüringen soll dagegen die Schwarze Null stehen. Berlin, Hamburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Schleswig-Holstein planen sogar die Schuldentilgung. Tilgungsmeister ist Bayern.

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nach seinem Studium für das Lehramt an Gymnasien mit der Fächerkombination Deutsch/Latein/Geschichte in Würzburg und Berlin entschied sich Sebastian Schick für den Journalismus. 2005 absolvierte er die Ausbildung zum Rundfunkjournalisten an der Akademie für Neue Medien in Kulmbach.

Direkt im Anschluss volontierte er beim Deutschen Anleger Fernsehen (DAF), wo er sich in seiner zehnjährigen Laufbahn ein umfangreiches Fachwissen zum Thema Geldanlage und Börse aneignete. Zuletzt baute er als Chefredakteur in Kooperation mit dem Kurier Medienhaus den österreichischen TV-Sender DAF Austria mit auf. Bei biallo.de schreibt er als Redakteur über das Thema Kredit und Geldanlage. 

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Direkt im Anschluss volontierte er beim Deutschen Anleger Fernsehen (DAF), wo er sich in seiner zehnjährigen Laufbahn ein umfangreiches Fachwissen zum Thema Geldanlage und Börse aneignete. Zuletzt baute er als Chefredakteur in Kooperation mit dem Kurier Medienhaus den österreichischen TV-Sender DAF Austria mit auf. Bei biallo.de schreibt er als Redakteur über das Thema Kredit und Geldanlage. 

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de