Sparkasse Meißen kommt Verbrauchern entgegen

Prämiensparen Sparkasse Meißen kommt Verbrauchern entgegen

01.08.2017
Auf einen Blick
  • Wegen gekündigter Prämien-Sparverträge nahmen Verbraucherschützer die Sparkasse Meißen ins Visier. Jetzt nimmt das Geldhaus die Kündigungen zum Teil wieder zurück.
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Die Sparkasse Meißen hat im Streit um gekündigte Prämien-Sparverträge eingelenkt. Die Kündigungen von Verträgen mit fester Laufzeit werden zurückgenommen. Bei Verträgen ohne feste Laufzeit bietet die Sparkasse Meißen ihren Kunden ein Alternativangebot an. Dabei handelt es sich um einen Sparbrief mit einem Festzins von jährlich 1,4 Prozent mit einer Laufzeit bis 31. Dezember 2018.

"Im Interesse der betroffenen Kunden begrüßen wir diesen weitsichtigen Schritt", sagt Andreas Eichhorst, Vorstand der Verbraucherzentrale Sachsen. Die neue Situation sei auch das Ergebnis von Gesprächen zwischen der Verbraucherzentrale Sachsen und der Sparkasse Meißen.

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Prämien-Sparverträge mit fester Laufzeit könnten grundsätzlich nicht vor Laufzeitende gekündigt werden, heißt es von Seiten der Verbraucherzentrale. Hier sei der Sparkasse Meißen ein Fehler unterlaufen, der nun korrigiert werde.

"In Einzelfällen liegen den Kunden Unterlagen vor, die auf eine Befristung des abgeschlossenen Vertrages hinweisen", sagt ein Sprecher der Sparkasse Meißen gegenüber biallo.de. "Diese Fälle prüfen wir nochmals und nehmen bei einer mit dem Kunden vereinbarten Befristung des Vertrages die Kündigung zurück. Diese Unterlagen waren uns nicht bekannt", so der Sprecher weiter.

Alle gekündigten Prämien-Sparverträge haben laut Sparkasse Meißen die gesamte Prämienstaffel durchlaufen sowie die vereinbarte höchste Prämienstufe erreicht. Diese sei mindestens einmal ausgezahlt worden. Die Sparkasse Meißen hat das Prämiensparen bis auf Weiteres aus ihrem Produktkatalog gestrichen.

(sjs)

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de