Fast ein Tagesgeld, aber eben nur fast

FIMBank mit 1,40 Prozent Fast ein Tagesgeld, aber eben nur fast

Horst Biallo
von Horst Biallo
23.11.2015
Auf einen Blick

Seit ein paar Tagen hatten wir das Angebot der maltesischen FIMBank mit 1,40 Prozent als Top-Offerte beim Tagesgeld gelistet. Dank aufmerksamer Leser und nochmaliger Recherche mussten wir diese Offerte aber dort wieder herausnehmen.

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Der Grund dafür ist eigentlich ganz einfach: Das „Flexgeld“ der FIMBank, das über Zinspilot vertrieben wird, ist zwar wirklich sehr flexibel, aber nicht so flexibel wie jedes Tagesgeld-Angebot. Denn Tagesgeld heißt nicht nur deswegen Tagesgeld, weil der Zins täglich angepasst werden kann. Sondern auch, weil man täglich an sein Geld kommt. Und das ist beim Flexgeld der maltesischen Bank etwas anders. Man kann zwar ohne Kündigungsfrist an sein Geld, aber eben „nur“ zweimonatlich zu den zwei Zinszahlungsterminen.

Viele Anleger dürfte das nicht stören, einige aber schon. „Mich hätte der recht gute Zinssatz fast zur Kontoeröffnung verleitet. Aber wenn ich mein Geld nicht, wie bei Tagesgeld üblich, binnen eines Bankarbeitstages zurückbekomme, verzichte ich lieber darauf,“ schrieb uns Gerhard M.

1,40 Prozent - ein guter Zinssatz

Dennoch, das muss man auch betonen, ist das alles andere als ein schlechtes Produkt. Denn der Zinssatz von 1,40 Prozent ist bundesweit Spitze. Die Einlagensicherung von 100.000 Euro pro Person und die gute Reputation der Bank sind auch o.k. Und schließlich garantiert das Geldhaus den Zins dieses Tagesgeld-ähnlichen Produkts immerhin bis zum 15.3. nächsten Jahres.

„Flexgeld“ - kein Festgeld

Warum wir dieses Produkt dann nicht zum Festgeld gruppiert haben? Weil diese Bank zum gleichen Zinssatz ein Festgeld über zwölf Monate anbietet. Und dieser Zins ist eben ein Jahr garantiert und nicht nur bis zum 15.3.2016.

Zum Anbieter FIMBank (Tagesgeld)

3
 
Anbieter
Zinsertrag
Zinssatz
 
1.
25,00
1,00%
2.
18,75
0,75%
3.
17,51
0,70%
Betrag 10.000 €, Laufzeit 3 Monate
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Horst Biallo
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Herausgeber und Gründer biallo.de
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Jahrgang 1954, studierte Wirtschaft und absolvierte eine Ausbildung zum Wirtschaftsjournalisten bei der Tageszeitung Die Welt. Später machte er sich selbstständig, schrieb für Wirtschaftswoche, Stern und zahlreiche Tageszeitungen. Er ist Autor mehrerer Fachbücher, u.a. "Die geheimen deutschen Weltmeister" und "Die Doktormacher". Im Jahr 1999 gründete er das Verbraucherportal www.biallo.de, vier Jahre später www.geldsparen.de und 2009 www.biallo.at. Horst Biallo ist verheiratet und hat drei Kinder.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de