Auf einen Blick
  • Die spanische Suresse Direkt Bank hat ihren Tagesgeldzins kräftig erhöht. So winken ab sofort 2,20 Prozent bis Ende Mai garantiert.

  • Dadurch übernimmt die Direktbank den ersten Platz im Tagesgeld-Vergleich von biallo.de – noch vor der Consorsbank.
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Die Tagesgeldzinsen haben in den vergangenen Wochen eine Verschnaufpause eingelegt. Doch jetzt dreht eine spanische Bank gehörig an der Zinsschraube – die Suresse Direkt Bank, eine Marke der spanischen Santander Consumer Finance. Sie erhöht ihren Tagesgeldzins von 1,70 Prozent auf 2,20 Prozent garantiert bis zum 31. Mai 2023. Läuft der Aktionszeitraum aus, fällt der Zinssatz auf 1,00 Prozent pro Jahr. Einen Mindestanlagebetrag gibt es nicht, maximal können Anlegerinnen und Anleger bis zu einer Million Euro auf dem Tagesgeldkonto parken. Damit löst die Suresse Direkt Bank den bisherigen Spitzenreiter, die Consorsbank ab, die mit 2,10 Prozent für sechs Monate garantiert etwas weniger Tagesgeldzinsen bietet.

Wie attraktiv die Offerte wirklich ist, zeigt ein Blick auf den Biallo-Index. So notieren derzeit die durchschnittlichen Zinsen, die auf Tagesgelder gezahlt werden, bei gerade einmal 0,90 Prozent pro Jahr.

 

Suresse legt auch beim Festgeld eine Schippe drauf

Die spanische Direktbank hat auch ihre Festgeldzinsen deutlich nach oben geschraubt. So gibt es ab sofort für ein Jahr statt der bisherigen 2,00 Prozent 2,30 Prozent Zinsen. Bei der zweijährigen Laufzeit steigt der Festgeldzins von 2,25 auf 2,60 Prozent pro Jahr. Damit belegt die Suresse Direkt Bank bei einem Jahr Laufzeit den dritten Platz im Festgeld-Vergleich von biallo.de – hinter der Klarna (2,56 Prozent) und Kommunalkredit Invest (2,50 Prozent).

 

Einlagensicherung bis 100.000 Euro

Sparguthaben sind bei der Suresse Direkt Bank über die gesetzliche Einlagensicherung Spaniens bis zu einer Summe von 100.000 Euro pro Person abgesichert. Daher unsere Empfehlung: Auch wenn der Maximalanlagebetrag bei einer Million Euro liegt, sollten sie nicht mehr als die gesetzlich garantierten 100.000 Euro anlegen. Die Bonität Spaniens wird von der US-Ratingagentur Standard and Poor’s (S&P) mit „A“ bewertet, also als sichere Anlage, sofern keine unvorhergesehenen Ereignisse die Gesamtwirtschaft beeinträchtigen. Zum Vergleich: Staaten wie Deutschland, Luxemburg, Schweden oder die Niederlande erhalten die höchste Bewertung mit „AAA“.

Nachhaltig investieren kann so einfach und günstig sein

Im aktuellen Umfeld steht vielen Leuten weniger Geld zum Sparen zur Verfügung. Umso wichtiger ist es, dass Anlegerinnen und Anleger ihr Erspartes sinnvoll investieren. Mit Ihrem Geld etwas Gutes für Umwelt und Gesellschaft tun, das können Sie mit der digitalen Vermögensverwaltung wiLLBe der Liechtensteinischen Landesbank (LLB). Denn die Investment-App will den Einstieg in die Welt der Wertpapieranlage einfach gestalten. Erfahren Sie mehr über die kostengünstige, nachhaltige Geldanlage wiLLBe, die auf den UN-Nachhaltigkeitszielen basiert, den sogenannten Sustainable Development Goals (SDGs).  Zum Biallo-Interview mit wiLLBe!
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Vier Anbieter mit 2,00 Prozent und mehr

Bei immer mehr Banken steht mittlerweile beim Tagesgeld die Zwei vor dem Komma – allerdings nur befristet. Neben den bereist erwähnten Banken bietet noch zwei weitere Anbieter auf biallo.de genau 2,00 Prozent: die Advanzia Bank und ING für drei beziehungsweise vier Monate. Der Nachteil dieser Angebote liegt darin, dass die Zinsen in der Regel deutlich fallen, wenn der Aktionszeitraum endet.

Biallo-Tipp: Nutzen Sie unseren Wechsel-Wecker!

Möchten Sie immer von den besten Zinsen profitieren? Dann sollten Sie unseren Zinswecker stellen, den Sie aktuell in unserem Tagesgeld-Vergleich oder Festgeld-Vergleich finden. Der Zinswecker erinnert Sie per SMS oder E-Mail daran, wenn der Neukundenzins beim Tagesgeld ausläuft oder die vereinbarte Laufzeit für Ihr Festgeld bald endet.
 

EZB mit nächster Zinserhöhung im Februar

Am 2. Februar steht die nächste Ratssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) an. Die meisten Experten rechnen damit, dass die Notenbanker die Leitzinsen erneut erhöhen werden. Denn die Währungshüter rechnen mit weiter hohen Inflationsraten für das Jahr 2023: „Wir sehen den Zinssatz eindeutig als das primäre Instrument, um die Inflation einzudämmen und sie auf zwei Prozent zurückzuführen“, sagte im Dezember EZB-Präsidentin Christine Lagarde in Frankfurt am Main.

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