Topzins bei Depotübertrag

Tagesgeld Topzins bei Depotübertrag

Max Geißler
von Max Geißler
05.04.2017
Auf einen Blick
  • Wer bereit ist, sein Depot zu übertragen, kann nebenbei attraktive Zinsen einstreichen.
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Wenn Sie wegen der guten Renditechancen einen Teil Ihres Ersparten in Aktien oder Fonds investieren möchten, können Sie zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Einerseits ein gebührenfreies Depot bei einer Bank mit großem Wertpapierangebot eröffnen und andererseits hohe Zinsen auf Tagesgeld kassieren.

2,5 Prozent auf Tagesgeld

Möglich macht dies zum Beispiel die Consorsbank. Die Nürnberger Direktbank zahlt für die Neueröffnung eines Wertpapierdepots und den anschließenden Übertrag von Aktien, Fondsanteilen oder Zertifikaten zwölf Monate lang bis zu 2,5 Prozent Zinsen aufs Tagesgeld. Das ist aktuell der höchste Wert für ein bundesweites Tagesgeldkonto. Bei einem Anlagebetrag von 20.000 Euro erzielen Anleger binnen Jahresfrist immerhin einen Gewinn von 500 Euro. Für höhere Beträge gilt der Topzins allerdings nicht. Ab 20.001 Euro zahlt die Bank nur noch 0,05 Prozent.

Um den Topzins zu erhalten, müssen Sie Papiere im Wert von mindestens 6.000 Euro zur Consorsbank übertragen, die Anteilscheine ein Jahr lang im Depot halten und zugleich Ihr Depot bei der bisherigen Bank schließen. Ohne Schließen des Altdepots, aber bei Übertrag von Wertpapieren im Wert von mindestens 6.000 Euro, gewährt die Direktbank nur 1,5 Prozent Zinsen. Vorteil: Die Zinsen aufs Tagesgeld werden vierteljährlich gutgeschrieben, der entstehende Zinseszinseffekt puscht die Rendite. Kosten entstehen keine, denn sowohl der Wertpapierübertrag, die Depotführung als auch das Tagesgeldkonto sind gebührenfrei. Sparer können aus über 10.000 Fonds wählen, rund 1.200 davon erfordern keine Ausgabegebühr.

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1.500 Euro bei Targobank

Die Targobank spendiert bis zu 1.500 Euro Prämie, wenn Sie Wertpapiere in Höhe von mindestens 7.000 Euro von Ihrem bisherigen Depot auf das Plus-Depot der Targobank übertragen. Zusätzlich erhalten Börsianer 50 gebührenfreie Transaktionen im ersten Jahr für das Online Brokerage. Damit können Sie Aktien, ETF's oder Zertifikate zum Nulltarif erwerben. Zugleich entfallen sämtliche Ausgabeaufschläge beim Kauf klassischer Investmentfonds. Das Plus-Depot ist gebührenfrei bei Nutzung des Online-Postfachs oder ab einem Gesamtguthaben von 50.000 Euro bei der Targobank. Anderfalls fallen 2,50 Euro Gebühr pro Monat an.

Tagesgeld ohne Auflagen

Häufig sind überdurchschnittliche Zinsen aufs Tagesgeld mit Auflagen wie dem Depotübertrag verbunden. Ohne Nebenbedingungen sind die Zinsen zwar niedriger, dafür bleiben Sparer aber flexibel und brauchen ihrer bisherigen Bank in Sachen Depot nicht den Rücken zu kehren. Überdurchschnittliche Zinsen von 0,8 Prozent für Tagesgeld offeriert zum Beispiel die Consorsbank. Die Zinsen sind sechs Monate garantiert. Bei Advanzia winkt bis zum 28. Juni 2017 immerhin ein Prozent. 0,75 Prozent schreibt die ING-Diba gut, und das für vier Monate. Die Renault Bank Direkt sichert 0,70 Prozent für drei Monate zu. Ohne zeitliche Beschränkung erhalten Sie bei der Südtiroler Sparkasse im Augenblick 0,45 Prozent Zinsen, die niederländische Direktbank Moneyou schreibt sogar 0,50 Prozent bis auf weiteres gut. 
 

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Anbieter
Zinssatz
 
1.
1,00%
2.
0,80%
3.
0,75%
Betrag 10.000 €, Laufzeit ohne Laufzeitbindung
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nach dem Studium der Politikwissenschaft in München arbeitete ich als Redakteur im ökom-Verlag. Zeitgleich begann ich freiberuflich über Wirtschafts- und Finanzthemen für verschiedene Tageszeitungen zu schreiben. Über mehrere Lektoratsstellen in verschiedenen Bucherverlagen (u.a. Meister Verlag, Gerling Akademie Verlag) kam ich 1998 zu biallo.de.

Für das Finanzportal bearbeite ich seither die Themen Geldanlage, Vorsorge, Immobilien und Steuern. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschienen die Biallo-Bücher: „Immobilienfinanzierung“ und „Tages- und Festgeld“. 2006 veröffentliche ich das Fachbuch: „Börse für jedermann“ (Linde Verlag, Wien).

Darüber hinaus berichte ich regelmäßig in Tageszeitungen über Finanz- und Wirtschaftsthemen, u.a. für Süddeutsche Zeitung, Münchner Merkur, Westdeutsche Zeitung, Kölner Stadtanzeiger, Ruhrnachrichten und Badische Zeitung.

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nach dem Studium der Politikwissenschaft in München arbeitete ich als Redakteur im ökom-Verlag. Zeitgleich begann ich freiberuflich über Wirtschafts- und Finanzthemen für verschiedene Tageszeitungen zu schreiben. Über mehrere Lektoratsstellen in verschiedenen Bucherverlagen (u.a. Meister Verlag, Gerling Akademie Verlag) kam ich 1998 zu biallo.de.

Für das Finanzportal bearbeite ich seither die Themen Geldanlage, Vorsorge, Immobilien und Steuern. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschienen die Biallo-Bücher: „Immobilienfinanzierung“ und „Tages- und Festgeld“. 2006 veröffentliche ich das Fachbuch: „Börse für jedermann“ (Linde Verlag, Wien).

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