Produktcheck Tagesgeld pbb direkt

Thomas Brummer
von Thomas Brummer
21.01.2016
Auf einen Blick
Zu den Top-Adressen unter den deutschen Tagesgeld-Anbietern zählt Pbb direkt (Deutsche Pfandbriefbank). Die Geldanlage im Test:
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Merkmale

Die Pbb direkt (Deutsche Pfandbriefbank) ist in der Immobilien- und der öffentlichen Investitionsfinanzierung tätig. Sparer können bei der Spezialbank aus München sowohl in Form von Fest- als auch Tagesgeld ihr Geld anlegen. Daneben besteht die Möglichkeit, ein flexibles Festgeld-Konto zu führen. Doch sehen wir uns das Tagesgeld-Angebot näher an. Beim Tagesgeld geht es mit 5.000 Euro los. Darunter ist eine solche Anlage nicht möglich, es sei denn, ein Kunde führt bereits ein Festgeld-Konto bei der Pbb direkt, auf dem mindestens 5.000 Euro liegen. Sowohl Kontoführung als auch Kontoeröffnung sind kostenlos. Nach oben hin sind Kundeneinlagen nicht gedeckelt, allerdings sinkt für jene Beträge, die die Eine-Million-Euro-Grenze übersteigen, der Zinssatz erheblich. Grundsätzlich sind die Zinssätze auf dem Tagesgeld-Konto variabel. Neben volljährigen Personen mit deutschem Wohnsitz können auch Minderjährige ein Konto führen. Auch die Anlage von Betriebsvermögen einer natürlichen Person ist möglich.

Stärken

Der Zinssatz ist deutlich besser als der Marktdurchschnitt - und das nicht erst seit gestern. Gerade im Vergleich zu anderen deutschen Banken mit ähnlich hohen Sicherheitsstandard macht die Pbb direkt eine gute Figur. Die Verzinsung erfolgt quartalsweise, was sich gut auf den Zinseszinseffekt auswirkt. Positiv ist auch, dass Bestandskunden in Sachen Zinshöhe nicht benachteiligt werden, wie das bei einigen Konkurrenten der Fall ist. Neben der gesetzlichen Einlagensicherung legen die Münchner noch einen oben drauf: Über einen freiwilligen Sicherungsmechanismus sind pro Einleger rund 618 Millionen Euro abgesichert.  

Schwächen

Wer mehr als eine Million Euro anlegen möchte, ist zwar abgesichert, muss aber Abstriche beim Zins machen. Beträge darüber werden zum Betrachtungszeitraum mit 0,25 Prozent statt 0,80 Prozent verzinst. Auf der anderen Seite haben auch Kleinsparer das Nachsehen, die weniger als 5.000 Euro anlegen möchten.

Wettbewerber

Autobanken wie Audi Bank oder Renault Bank direkt bieten auf den ersten Blick höhere Zinsen. Das täuscht aber, denn diese Angebote gelten nur für Neukunden in den ersten vier bzw. drei Monaten. Dann sinkt der Zinssatz rapide ab. Im Biallo-Tagesgeld-Vergleich gibt es keinen deutschen Anbieter der unbefristet höhere Zinsen bezahlt als die Pbb direkt.
 

Fazit: Die Pbb direkt bietet ein attraktiv verzinstes, solides deutsches Tagesgeld-Konto mit höchsten Sicherheitsstandards, das keinen Unterschied zwischen Neu- und Bestandskunden macht.

Bewertung
Tagesgeld pbb direkt
Zinsen (50 Prozent) Zinshöhe (50%) 4 Zinsstabilität Rückschau (25%) 4 Zinsstabilität Ausblick (25%) 4 4.0
Sicherheit (25 Prozent) Sicherheit (100%) 5 5.0
Nebenbedingungen (15 Prozent) Rahmenbedingungen (50%) 5 Mindest-/Höchstanlage (35%) 2 Aktionszeitraum (15%) 5 4.0
Service (10 Prozent) Kommunikationswege (30%) 4 Kontoeröffnung (70%) 4 4.0
Gesamtbewertung (Bestnote: 5 Sterne) 4.2
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Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Seit Januar 2014 ist er bei biallo.de und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Seit Januar 2014 ist er bei biallo.de und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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