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Auf einem Blick
  • Die Postbank zahlt Kunden 0,01 Prozent auf Tagesgeld

  • Ab 100.000 Euro fällt ein Negativzins von 0,50 Prozent an.

  • Einlagen sind durch den deutsche Einlagensicherungsfonds bis zu einer Höhe von 100.000 Euro je Sparer abgesichert. Darüber hinaus greift eine private Sicherung.
    Fazit: Keine Empfehlung

    Bewertung Postbank Tagesgeld

    Zinsen
    (60 Prozent)
    im Vergleich zum Biallo-Index
    (100%)
    2.00
    2.00
    Sicherheit
    (30 Prozent)
    S&P-Länderrating
    (100%)
    5.00
    5.00
    Anlagehöhe
    (5 Prozent)
    Mindestanlage
    (100%)
    5.00
    5.00
    Angebot
    (5 Prozent)
    Zinsgarantie
    (100%)
    1.00
    1.00

    Vorteile

    • sehr gute Einlagensicherung

    • flexibele Anlagezeiträume

    Nachteile

    • 0,01 Prozent Tagesgeldzinsen pro Jahr

    • Tagesgeld an die Eröffnung eines Girokontos gekoppelt

    Die Postbank im Portrait

    Die Postbank ist eine Marke und der Name einer Zweigniederlassung der Deutschen Bank. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Privatkundengeschäft. Das Institut ist die Hausbank der Deutschen Post. Die Postbank ging im Zuge der zweiten Postreform im Jahr 1994 mit dem Poststrukturgesetz als eines von drei Unternehmen aus der Privatisierung der Deutschen Bundespost hervor. Von 2009 bis 2015 wurde die Postbank nach und nach von der Deutschen Bank übernommen und 2018 auf die DB Privat- und Firmenkundenbank verschmolzen, die ihrerseits am 15. Mai 2020 in der Deutschen Bank AG aufging.

    Zinsen

    Zum Betrachtungszeitpunkt bekommen Kunden 0,01 Prozent Tagesgeldzinsen. Zum Vergleich: Die durchschnittlichen Tagesgeldzinsen betragen laut Biallo-Index aktuell gerade einmal 0,10 Prozent pro Jahr. Für Beträge über 100.000 Euro fällt ein Negativzins von 0,50 Prozent an. Hier ist von Verwahrentgelt die Rede.

    Zinsgutschrift

    Die Zinsgutschrift erfolgt jährlich auf das Tagesgeldkonto.

    Anlagebeträge

    Eine Mindestanlage gibt es nicht. Auch nach oben ist das Angebot weitestgehend unbeschränkt.

    Sicherheit

    Die Tagesgeldanlage bei der Postbank ist gemäß deutscher Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro pro Anleger abgesichert. Die deutsche Einlagensicherung gilt als eine der sichersten weltweit. Die Bundesrepublik, die im Fall einer Pleite einspringen müsste, erhält von allen drei großen Ratingagenturen die höchste Bonität. Außerdem greift ein privater Sicherungsmechanismus in Millionenhöhe. Allerdings sind Summen jenseits von 100.000 Euro aufgrund des Negativzinses ohnehin nicht ratsam.

    Länderrating Deutschland

    Ratingagentur Bewertung
    S&P AAA
    Moody's Aaa
    Fitch AAA

    Stand: 03/2021

    Antragsstrecke und Kontoführung

    Das Tagesgeldkonto kann im Onlinebanking dazugebucht werden. Wer ein Tagesgeldkonto bei der Postbank wünscht, braucht also zunächst ein Girokonto bei der Postbank. Mehr zum Girokonto erfahren Sie im Produkttest zum Girokonto der Postbank 
    Es gibt auch eine eigene Banking-App. Hier können Kontostände eingesehen werden, Überweisungen durchgeführt oder der nächste Geldautomat ermittelt werden.

    Kündigungsmodalitäten

    Anleger können ihr Tagesgeld jederzeit in beliebiger Höhe abziehen. Das Tagesgeldkonto selbst kann, wann immer gewünscht, per Brief, Fax und E-Mail ohne Angaben von Gründen gekündigt werden.

    Fazit: Keine Empfehlung

    Exzellente Einlagensicherung, kaum Zinsen. So lautet das Fazit zum Postbank-Tagesgeld. Bei einem Zins von 0,01 Prozent und Negativzinsen ab 100.000 Euro erscheint uns das Angebot als nicht empfehlenswert.

    Diese Produkte der Postbank haben wir auch getestet

    Auf biallo.de haben wir weitere Produkte der Postbank kritisch betrachtet und erklären Ihnen die Stärken und Schwächen:

      Kontakt und Service

      Internet: www.postbank.de
      Telefon: +49 (0)228 920 - 0
      Telefax: +49 (0)228 920 - 35151

      Adresse
      Postbank – eine Niederlassung der Deutsche Bank AG
      Friedrich-Ebert-Allee 114 – 126
      53113 Bonn


      Über den Autor Robert Büchl
        Robert Büchl