Produktcheck Tagesgeld Südtiroler Sparkasse

Thomas Brummer
von Thomas Brummer
21.01.2017
Auf einen Blick
Von diesen Tagesgeld-Zinsen können Kunden einer deutschen Sparkasse meist nur träumen: Das Tagesgeld-Konto der Südtiroler Sparkasse im Biallo-Test:
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Merkmale

Die Sparkasse Südtirol ist das größte Kreditinstitut Südtirols. Das Geldhaus existiert seit etwa 160 Jahren und beschäftigt rund 1400 Mitarbeiter. Neben einigen Filialen in Norditalien unterhält die Südtiroler Sparkasse auch eine Niederlassung in München. Wer einen deutschen Wohnsitz hat, kann ein Tagesgeld-Konto online beantragen. Ebenso braucht man ein Handy mit deutscher Rufnummer, um etwa mobile Transaktionsnummern zu erhalten. Zudem muss man volljährig sein. Einen Mindest- oder Maximalbetrag gibt es beim Tagesgeld der Südtiroler Sparkasse nicht. Das Konto kann auf Wunsch sowohl als Einzel- als auch als Gemeinschaftskonto geführt werden. Die Offerte richtet sich ausschließlich an Privatpersonen.

Die Südtiroler unterscheiden grundsätzlich: Tagesgeld-Neukunden, die ihr Konto online beantragt hatten und maximal 100.000 Euro anlegen, erhalten den "Tagesgeld Extra Zins". Dieser liegt gegenwärtig bei 0,50 Prozent. Der "Tagesgeld Standard Zins" greift, bei Anlagen jenseits der 100.000 Euro oder bei Bestandskunden. Dieser war in der Vergangenheit niedriger, zum Betrachtungszeitpunkt liegt er aber ebenfalls bei 0,50 Prozent. Die Zinsen werden quartalsweise gutgeschrieben.

Stärken

Die Verzinsung einmal pro Quartal befeuert den Zinseszinseffekt. Die Verzinsung ist wesentlich höher als bei hiesigen Sparkassen. Bestandskunden werden nicht benachteiligt. Alt-Kunden anderer Geldhäuser müssen indes große Einbußen hinnehmen. Positiv auch: In Sachen Einlagenhöhe gibt es keine Einschränkungen.

Schwächen

Der Zins reicht nicht ganz an die Top-Banken heran. Auf den zweiten Blick ist die Südtiroler Sparkasse aber doch ein Spitzenanbieter, denn viele vermeintliche Überflieger garantieren ihre hohen Zinsen nur wenige Monate, Bestandskunden schauen in die Röhre. Weitere echte Nachteile: Eine telefonische Kontoführung ist nicht möglich. Außerdem greift im unwahrscheinlichen Fall einer Bankenpleite die italienische Einlagensicherung. Italien wird von der Rating Agentur Standard & Poor's mit BBB- bewertet. Die Ländereinstufung bedeutet: Bei Verschlechterung der Gesamtwirtschaft ist mit Problemen zu rechnen.

Wettbewerber

Bei der Audi Bank gibt es derzeit für Neukunden wesentlich höhere Zinsen - allerdings nur für die ersten vier Monate. Immerhin sechs Monate garantiert die Consorsbank ihren Spitzenzins. Auf Dauer höhere Zinsen gibt es dagegen bei der Deniz-Bank, österreichische Einlagensicherung inklusive.

Fazit

Die Südtiroler Sparkasse bietet Kunden hierzulande ein attraktives Tagesgeld, mit dem nur wenige deutsche Anbieter mithalten können. Mit Top-Neukunden-Angeboten kann die Offerte zwar nicht mithalten, wer jedoch nicht ständig sein Tagesgeld-Konto wechseln möchte, bekommt hervorragende Zinsen.

Bewertung
Tagesgeld Südtiroler Sparkasse
Zinsen (60 Prozent) Zinshöhe (50%) 4 Zinsstabilität Rückschau (25%) 5 Zinsstabilität Ausblick (25%) 5 4.5
Sicherheit (15 Prozent) Sicherheit (100%) 3 3.0
Nebenbedingungen (15 Prozent) Rahmenbedingungen (50%) 3 Mindest-/Höchstanlage (35%) 5 Aktionszeitraum (15%) 4 3.9
Service (10 Prozent) Kommunikationswege (30%) 3 Kontoeröffnung (70%) 4 3.7
Gesamtbewertung (Bestnote: 5 Sterne) 4.1
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Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Seit Januar 2014 ist er bei biallo.de und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Seit Januar 2014 ist er bei biallo.de und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de